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Auch in Baden-Württemberg wurden Aktionen anlässlich des 18. März durchgeführt. In Freiburg wurde eine Demonstration unter der Parole "Freiheit für alle politischen Gefangenen" organisiert, die mit einer Kundgebung am Platz der alten Synagoge startete.

Vorgestern, am Samstag den 20. März lief eine kämpferische Demonstration in Stuttgart gegen Staatsrepression und Faschismus, an der sich um die 1000 fortschrittliche Kräfte beteiligt haben. Darunter auch ein Kontingent proletarischer Revolutionäre.

Wir dokumentieren ein Video mit Eindrücken zum 8. März 2021 in der BRD.

Am Tag der politischen Gefangenen, dem 18. März, gab es in Hamburg eine Kundgebung vom Bündnis gegen imperialistische Aggression für Genossin Dr. Banu Büyükavci. Die Genossin wurde unter fadenscheinigen Begründungen im Münchner TKP/ML-Prozesses im Juli 2020 zu 3 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt wurde. Nun soll sie von der Nürnberger Ausländerbehörde in die Türkei abgeschoben werden.

Am vergangenen Sonntag fanden in Baden-Württemberg die Landtagswahlen statt. Aus diesem Anlass wurden in den Arbeitervierteln in Freiburg Plakate verklebt und hunderte Flugblätter verteilt, die den Wahlboykott propagieren. Auch in Karlsruhe und Lahr sind unter anderem einige Plakate aufgetaucht, die zum Boykott der Landtagswahl aufrufen.

Vor rund einem ¾ Jahr berichteten wir über ein ominöses „Strategiepapier“ des Bundesinnenministeriums, das verschiedene Szenarien hinsichtlich der Corona-Pandemie ersann und verschiedene Handlungsanweisungen für die interne Sicherheit gab. Beispielsweise wird dort angeführt, wie man die Massen mit Urangst gefügig und folgsam macht:

Wir teilen an dieser Stelle einen Aufruf des Bündnis gegen imperialistische Aggression zu einer Kundgebung am 18. März für Banu Büyükavcı, den wir hier gefunden haben:

Am Samstag Abend, dem 6ten März haben sich einige Einwohner in Freiburg Haslach in einer Kneipe zum Kartenspiel getroffen. Die Bullen sind daraufhin mit dem Rammbock durch die Tür und haben alle im Schnellverfahren dort vernommen. Hierzu wurden Zelte aufgerichtet und ein Spotlight auf Dachhöhe aufgebaut. Die Bullen waren schwer bewaffnet und vermummt im Einsatz, sodass die Einwohner erst dachten, dass der SEK im Einsatz wäre, was aber von der Polizei dementiert wurde.