Afrika

Die Fortsetzung der Ausbeutung und die stille Vernichtung eines Volkes im Sudan

Die moderne Geschichte Afrikas ist nicht nur eine Geschichte von Armut und Krieg. Sie ist die Geschichte eines jahrhundertelangen Systems der Ausbeutung. Vom Sklavenhandel bis zu den heutigen globalen Finanznetzwerken – diese Kette ist nie zerbrochen. Die Mittel haben sich geändert, doch das Ziel bleibt dasselbe: die Menschen, das Land und den Reichtum Afrikas fremden Interessen zu unterwerfen.

Im letzten September haben sich die Kriegshetze und Spannungen zwischen dem äthiopischen und somalischen Staat weiter verschärft. Diese Spannungen haben ihre Wurzeln in der Unterzeichnung des sogenannten Memorandum of Understanding (MoU) zwischen Äthiopien und Somaliland1 am 1. Januar, das Zugang zu dem ersten gepachteten Hafen gewährte, der den Zugang zum Golf von Aden und damit zum Meer ermöglicht, eine Möglichkeit, die der äthiopische Staat durch die Unabhängigkeit Eritreas vor Jahrzehnten verloren hat.

In den letzten Monaten hat der Staat mehrere Initiativen in nordafrikanischen Ländern vorangebracht, die den Import von „grünem“ Wasserstoff nach Deutschland beinhalten.

Nach dem sowohl der französische, als auch der deutsche Imperialismus, in Mali bittere Niederlagen erfahren haben, scheint es nun dem russischen Imperialismus nicht viel anders zu ergehen. Das Volk Malis kämpft gegen den Imperialismus.

Wir veröffentlichen eine inoffizielle Übersetzung eines Artikels, welcher auf der revolutionären Website Red Herald hochgeladen und uns zugeschickt wurde:

Wir veröffentlichen eine inoffizielle, uns zugeschickte Übersetzung eines Artikels, welcher auf der revolutionären Website Red Herald veröffentlicht wurde.

Letzten Donnerstag veröffentlichte die Tageszeitung taz ein Interview mit dem „Sudan-Experten“ Roman Deckert, welcher als unabhängiger Analyst seit 1997 zum Sudan arbeitet. Er erklärt, wie verschiedene Imperialistische Mächte, aber auch die Bundesrepublik Deutschland unter der Adenauer-Regierung, zu der aktuellen Krise beigetragen haben.

 

In der Hauptstadt Tunis kam es am Samstag nach der Beerdigung eines Jungen Mannes, der im August diesen Jahres von der Polizei  stark verletzt wurde woran er später starb, zu kämpfen zwischen Demonstranten und Polizei.