Allgemein

Das Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen hat auf seiner Seite einen Artikel veröffentlicht, den wir auch hier unseren Lesern bereitstellen wollen.

Wir haben Bilder einer Aktion zugesandt bekommen, in Ehren von Vorsitzenden Gonzalo in Essen-Altendorf durchgeführt wurde. Im Folgenden dokumentieren wir einige davon:

Im Folgenden dokumentieren wir Fotos einer Aktion zu Ehren von Vorsitzendem Gonzalo die uns aus Essen zugesandt wurden. Gut lesbar wurde dort im Nordviertel eine Malung durchgeführt:

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf der Genossen von Partizan zu der bundesweiten Demonstration am 18. September (auf türkisch):

18 Eylül`de Başkan GONZALO için Hamburg`da anma etkinliğine çağrı

HAMBURG - Peru Komünist Partisi (PKP) Başkanı Gonzalo (Abimael Guzman) ın 29 yıldan beri ağır tecrit koşullarında tek başına zindanlarda tutulması ve sağlığının bozulması halinde dahi tedavisi engellenerek katledilmesi nedeniyle Hamburg`da; Emperyalizmin uşağı Peru gerici-faşist devleti protesto edilerek Başkan GONZALO için anma etkinliği düzenlenecek.

Gestern hat in Stuttgart-Untertürkheim erneut die jährliche Veranstaltung von ADHK zur Unterstützung der politischen Gefangenen stattgefunden. In unterschiedlichen Redebeiträgen, teilweise auch Live aus der Türkei - wo an dem Tag in Istanbul auch eine Demonstration zu dem Thema stattfand – wurde über die miserablen Haftbedingungen, die überfüllten Knäste und die Repression gegen die demokratischen Bewegungen und Massenkämpfe berichtet. Darüber hinaus gab es ein breites kulturelles Programm mit Beiträgen unterschiedlicher Musikern.

Wir dokumentieren eine internationale Erklärung.

KAYPAKKAYA IST DER BRUCH VON DER LINIE DER BOURGEOISE,  UND DIE GEBURT IN DER PROLETARISCHEN LINIE!

Genosse İbrahim KAYPAKKAYA, der Gründer und theoretische Wegweiser unserer Partei, der Vertreter des internationalen Proletariats in der Türkei, ist am 48. Jahrestag seiner Ermordung weiterhin wegweisend für uns. Wir lassen unseren Genossen İbrahim KAYPAKKAYA in unserem Kampf für die Neue Demokratische Revolution, den Sozialismus, Kommunismus und den Volkskrieg weiterleben.

Während das imperialistisch-kapitalistische System weiterhin zerfällt, setzt er den parasitären Kolonialismus auf der ganzen Welt mit Blut, Tränen und Eiter aus all seinen Poren fließen lassend, fort. Wirtschaftspolitische Krisen und Kriege auf regionaler Ebene verstärken die Konflikte zwischen den Imperialisten und lassen den Kampf um mehr Aufteilung immer stärker eskalieren. Die direkten Folgen dieser Situation sind ungerechte Kriege, zunehmende Armut, sogenannte zig Millionen Flüchtlinge, zunehmende reaktionäre und faschistische Organisationen und die Ausbreitung staatlicher Gewalt. Während auf der einen seite des Bildes, welches wir vor uns haben, diese brutale Ausbeutungsordnung und ihre Folgen sind, gibt es auf der anderen Seite Volksmassen, RevolutionärInnen und KommunistInnen, die gegen all dieses Reaktion und Barbarei kämpfen und sich allen Arten von Aggression widersetzen.

Deshalb schüchtert uns die konterrevolutionäre Welle, mit der wir konfrontiert sind, nicht ein. Wir wissen, dass, wenn die Massen mit revolutionärem politischem Bewusstsein beladen sind und mit diesem Bewusstsein handeln, man sehen wird, dass die Imperialisten und ihre Handlanger nur "Papiertiger" sind. Die Geschichte des Klassenkampfes hat immer wieder gezeigt, dass wenn die Massen mit einem revolutionären Bewusstsein aufstehen keine Macht vor ihnen Stand halten kann. In dem historischen Kontext, in dem wir uns befinden, ist genau aus diesem Grund die ideologische Klarheit und die praktische Kühnheit, mehr denn je erforderlich. Die Massen brauchen politische Organisationen und praktische Führungen, die mit dieser Klarheit ausgestattet sind.

Am 48. Jahrestag der Ermordung von Genosse İbrahim KAYPAKKAYA sehen wir abermals, wie wichtig es ist, die kommunistischen Anführer und Wegweiser, die in ihrer Lebenszeit einen historischen Durchbruch gezeigt haben, zu verstehen und zu erfassen und von ihnen inspiriert zu werden. Genosse İbrahim KAYPAKKAYA und ähnliche KommunistInnen sind nicht nur Werte eines Landes, sondern auch gemeinsamen Werte des internationalen Proletariats und Teil unserer gemeinsamen Geschichte. Genau aus diesem Grund werden ihre Lehren, ihre ideologischen Standpunkte und ihre politische-praktische Kühnheit als Teil des kollektiven Gedächtnisses der KommunistInnen betrachtet. Sie setzen ihre historische Rollen als Wegweiser, in unserem andauernden Kampf, fort.

Die Geschichte des Klassenkampfes kann nur durch gewagte politische und praktische Schritte aufgebaut werden. Ein Widerstand oder den Gegensatz und die Alternative des Ersichtlichen, des Akzeptierten gegen das Bestehende, das Konventionelle, das gelehrte Denken und Werturteile, Dogmen, den Status quo zu schaffen; ist nur möglich, wenn wir das "Kleid", das uns durch das System der Ausbeutung und der Plünderung "angezogen" wird, so zerlegen, dass nicht einmal das kleinste Stück Stoff auf uns verbleibt. Wenn wir auch nur den kleinsten Teil des Systems an uns tragen, ist es für uns schwierig und letztendlich unmöglich, radikale Brüche aus dem System zu verwirklichen. Dies bedeutet, dass wir auf der einen oder anderen ideologischen und praktischen Ebene mit dem bestehenden System zusammenkommen werden. Die Tatsache, dass die Kapitulation an die Bourgeoisie, trotz der dafür gezahlten hohen Preise, in den verschiedensten Regionen der Welt, von der Vergangenheit bis zur Gegenwart, stattfinden, ist ein Beweis dafür. Genosse İbrahim KAYPAKKAYA hat als Gegenmittel gegen solche ideologischen Standpunkte wie die Verkörperung der völligen Ablehnung des gegebenen Systems existiert. Seine Lehren und seine Wegweisung haben nicht nachgelassen.

In allen Teilen der Welt hat es viele RevolutionärInnen und KommunistInnen gegeben, von denen jeder und jede maßgeblich zum Kampf für die Revolution und den Kommunismus beigetragen haben. Einige der unzähligen RevolutionärInnen und KommunistInnen, die ihr Leben dem Kampf für die Revolution und den Sozialismus gewidmet und mit ihrem Werk, ihrem Blut und ihrer Seele die Ziegel der Weltrevolution gelegt haben, haben mit ihren historischen Brüchen, ihrem politischen Kühnheit und ihrere ideologischen Klarheit eine besondere Stellung eingenommen. Sie haben als "Eis brechend und Weg öffnent" im Klassenkampf die Funktion des Polarsterns eingenommen. Diese Persönlichkeiten, die in den kritischsten Momenten der Geschichte des Klassenkampfes auftauchten, bauten in dem Moment in dem sie lebten die Zukunft auf und trotz aller Gegenbemühungen ihrer Klassenfeinde wurden ihre Gedanken, auch indem sie von den nachfolgenden Generationen hochgehisst wurden, weiterhin wegweisend. Genosse İbrahim KAYPAKKAYA war in seinem kurzen Leben in der Geschichte des Klassenkampfes, der Träger einer solchen Mission.

Genosse İbrahim KAYPAKKAYA ist wie alle revolutionären und kommunistischen Anführer ein direktes Produkt des Klassenkampfes. Durch die Teilnahme in allen Bereichen wo sich der Klassenkampf in dem Land in dem er lebte verschärfte, hat er die dialektische Erkenntnistheorie von Praxis-Theorie-Praxis zur grundlegenden Grundlage für die Entstehung des ideologisch-politisch-organisatorischen Rahmens der TKP / ML gemacht. Gleichzeitig untersuchte er die auf internationaler Ebene erlebten Klassenkämpfe und die ideologischen Konflikte eingehend und baute seine Gedanken Schritt für Schritt auf all diese Fragen auf. Es wurde zum Vertreter des Marxismus-Leninismus-Maoismus in der Türkei.

İbrahim KAYPAKKAYA ist das Wiedererblühen des anhaltenden Klassenkampfes in der Türkei auf den marxistischen Prinzipien. Zuallererst ist er ein ideologischer Bruch und eine Wiedergeburt. Denn er unterschied sich gedanklich und praktisch von allen kleinbürgerlichen, opportunistischen, revisionistischen und parlamentarischen Einstellungen, die bis dahin im Namen des Proletariats und der unterdrückten Werktätigen handelten oder behaupteten zu handeln. In dieser Hinsicht hat er prinzipielle Brüche verwirklicht. Er ist eine Wiedergeburt, denn; er löste sich nicht nur von seinen Vorgängern und den damals existierenden, sondern erbaute auch gleichzeitig den Weg der wirklichen Befreiung für das Proletariat und den unterdrückten Werktätigen. Er war in der Türkei der Beschreiber der roten Fahne, welches in den zerstörenden und erbauenden schwieligen Händen der revolutionärsten Klasse, dem Proletariat, geschwenkt und auf den Bastionen der Bourgeoisie errichtet werden sollte.

İbrahim KAYPAKKAYA war ein guter Schüler der politisch-sozialen Revolution der Türkei und dem Marxismus-Leninismus-Maoismus, dem neuen Stadium, das unter dem historischen Fortschritt des Marxismus-Leninismus durch Genosse Mao erreicht wurde. Er erreichte dieses mit seiner dargebrachten theoretischen, politischen und organisatorischen Linie. Er hat,einen historischen Schritt getan, indem er die Notwendigkeit nach wegweisender und führender Macht in der Türkei aufgezeigt hat. Er hat den unvermeidlichen Fluss der Geschichte und die Dialektik dieses Flusses mit dem Punkt, an dem Genosse Mao den Marxismus getragen hat verbunden und den Volkskrieg als den Weg der Revolution konkretisiert. Er hat mit der Wegweisung der Großen Proletarischen Kulturrevolution die Partei geformt. Genosse KAYPAKKAYA hat gegen die Verständnisse, welche die theoretischen Produkte und Ansammlungen des theorethischen Sozialismius in Form von dogmatischen Formulierungsansammlungen und absoluten Formulierungen handhaben, einen schonungslosen Kampf gestartet. Er hat, gleichzeitig den Wurzeln des theoretischen Sozialismus treu bleibend, mit diesen Wurzeln enorme Beziehungen aufgebaut, das Gestern mit der gegenwart verbunden und die Signalfackel für die Gewinnung der Zukunft repräsentiert.

Daher ist er, so wie gestern, auch heute noch, eine der Facklen des internationalen Proletariats, die auf dem Pfad des Marxismus-Leninismus-Maoismus voranschreiten. Wir haben die Ehre, die Nachfolger dieser roten Fackel des Kommunismus zu sein und Genosse İbrahim KAYPAKKAYAs ideologische Klarheit, politischer und praktischer Mut ist uns auch im 48. Jahrestag seines Ermordung weiterhin wegweisend.

- Der kommunistische Anführer İbrahim KAYPAKKAYA ist unsterblich.

- Es lebe der proletarische Internationalismus!

- Ehre sei dem Sieg des Volkskrieges!

- Ehre sei dem Marxismus-Leninismus-Maoismus!

Unterzeichner:

Kommunistische Partei der Türkei / Marxistisch-Leninistisch

Kommunistische Partei Perus

Kommunistische Partei Brasiliens (Rote Fraktion)

Komitee Rote Fahne – BRD

Dem Volke Dienen – Kommunistische Liga Norwegens

Komitee für die Rekonstitution der Kommunistischen Partei der USA

Kommunistische Partei Ecuadors – Rote Sonne

Komitee für den Aufbau der maoistischen Kommunistischen Partei Galiziens

Kommunistische Gewerkschaft der Arbeiter (mlm) - Kolumbien

Revolutionärer Nukleus für die Rekonstitution der Kommunistischen Partei Mexikos

Komitees für den Aufbau der Kommunistischen Partei Österreichs

Rote Welle – Dänemark

Kommunistische Gruppe (Maoisten), China

Kommunistische Partei Kolumbiens (Rote Fraktion)

Rote Fraktion der Kommunistischen Partei Chiles

Mai, 2021

Die Genossen der Redaktion der Roten Post haben uns mitgeteilt, dass zum 1. Mai die neue Ausgabe Nr. 39 zum ersten Mal mit einem neuen Design erscheinen wird, und uns ein Bild der Titelseite zugeschickt, sodass die geneigten Leser nicht irritiert sind und die Rote Post an diesem Tag trotz der zahlreichen Aktionen, die überall in der BRD stattfinden, wiedererkennen.

Der "Verband der werktätigen Migrantinnen in Europa - Avrupa Göçmen Emekçiler Birliği (AGEB)" hat diese Woche folgende Erklärung zur Unterstützung des Kampfes der LCP veröffentlicht, den wir hiermit gerne spiegeln:

Vergrößern wir die internationale Solidarität mit dem Widerstand und Kampf der revolutionären Bauern unter der Führung der "Liga der armen Bauern" (LCP) in Brasilien

Das imperialistisch-kapitalistische System setzt seine brutalen Angriffe gegen alle unterdrückten Völker der Welt in jedem Bereich des Lebens fort, um die Kontinuität seiner rücksichtslosen Ausbeutung zu sichern und zu überleben. Die Arbeiter in den Fabriken, die armen Bauern auf den Feldern werden im brutalen Rad der Ausbeutung zermalmt. Während die herrschenden Klassen dank der usurpierten Arbeit in Reichtum und Luxus leben, leiden Milliarden von Arbeitern und Werktätigen in Armut. In halbkolonialen und halbfeudalen Ländern werden diese Ausbeutung und Aggression in ihrer entwickeltesten Form erlebt. Die Arbeiter dieser Länder stehen unter dem Druck des unersättlichen Profitstrebens sowohl der Imperialisten als auch der knechtenden herrschenden Klassen. Alle unter- und oberirdischen Quellen dieser Länder werden geplündert.

Ihre ökologische Struktur ist zerstört, und die Menschen sind mit der offiziellen und paramilitärischen Aggression des Staates, sowie intensivem Druck und Ausbeutung konfrontiert. In jüngster Zeit ist der brutale Angriff gegen die Bauern in Brasilien durch die Ordnungskräfte des souveränen Staates, der im Dienste der bürgerlich-feudalen Klassen steht, einer davon. In einem Land mit einer riesigen Geographie wie Brasilien sind die Bauernmassen hauptsächlich landlos. Sie leben in Hunger, Armut und Elend. Wenn die landlosen Bauernmassen gegen die von den bürgerlich-feudalen Klassen auferlegte Unterdrückung und Ausbeutung vorgehen, sehen sie sich paramilitärischen Kräften gegenüber, die von Soldaten, der Polizei und Großgrundbesitzern organisiert werden und darauf programmiert sind, zu töten und zu zerstören. Der brasilianische faschistisch-reaktionäre Staat startete eine offensive Kampagne, um die Interessen der Großgrundbesitzer, bekannt als "Hacienda", gegen die revolutionäre Bauernbewegung zu schützen, die Widerstand leistet und darum kämpft, genügend Land für minimale Lebensbedingungen zu haben.

Der brasilianische reaktionär-faschistische Staat und die Söldner der Großgrundbesitzer haben in letzter Zeit ihre Angriffe gegen die LCP (Liga der armen Bauern) verstärkt, die im Bundesstaat Rondonia im Amazonasgebiet eine lange Tradition des Widerstands und Kampfes hat. Dorfbewohner, darunter auch Kinder, wurden bei diesen Angriffen verletzt. Es wird sogar von ermordeten Dorfbewohnern berichtet. Die Angriffe und Belagerungen gegen die landlosen Bauern dauern an.

Gegen die Unterdrückung und die Massaker-Vorbereitungen der reaktionären Kräfte, die während der Covid-19-Epidemie sogar medizinische Transporte von Mitgliedern der revolutionären Bauernbewegung verhindert haben, rufen wir als AGEB alle antiimperialistischen, revolutionären und demokratischen Kräfte zur Solidarität mit der revolutionären Bauernbewegung und zur Teilnahme an den Protesten gegen die Repression des brasilianischen Staates auf!

Wer Widerstand leistet und kämpft, wird siegen!

Der revolutionäre Widerstand und die Rebellion der landlosen armen Bauern sind gerechtfertigt und gerecht!

Vergrößert die internationale Solidarität mit dem Widerstand und dem Kampf der landlosen Bauern in Brasilien!

Alle Arbeiter und unterdrückten Völker der Welt vereinigt euch!

Verband der werktätigen Migrantinnen in Europa

20. April 2021