Am 16. Januar ereignete sich im indischen Bundesstaat Chhattisgarh im Bezirk Bijapur eine heftige und sehr erfolgreiche, kombinierte Einkreisungs- und Vernichtungsoperation durch Kämpfer der Volksbefreiungsguerriliaarmee und tausenden von lokalen Massen gegen das Dharmavaram-Lager der Zentralen Polizeireserveeinheit.Bei dem mehrstündigen Angriff wurden insgesamt mindestens 35 Mitglieder der reaktionären Paramilitärs eliminiert und über 40 weitere schwer verletzt.

In einer angeblichen Erklärung des zentralen Regionalbüros der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) die in den Medien der indischen Großbourgeoisie kursiert, erklärt der Sprecher des zentralen Regionalbüros das der Angriff auf das Lager der Zentralen Polizeireserveeinheit eine angemessene Antwort auf die vor kurzem durch die Hindu-Faschisten eingeleitete Operation „Kagaar-Surya Shakti'“ ist, welche die Auslöschung der maoistischen Bewegung und Angriffe auf Adivasi zum Ziel hat. Weiter erklärt der Sprecher das bei dem dreistündigen Überfall unter Beteiligung von tausenden revolutionären Massen zuerst die gesamte Umgebung des Polizeilagers durch die revolutionären Guerrilias eingenommen worden ist, wonach das feindliche Lager anschließend eingeschlossen wurde. Gleichzeitig wurden alle umliegenden Straßen durch einheimische Massen mit großen Baumstämmen blockiert, während die Milizen großflächig Landminen aufstellten um anrückende Verstärkungstruppen des alten indischen Staaten daran zu hindern dem umzingelten Polizeilager zur Hilfe zu eilen, so der Sprecher weiter.

Als die Umzingelung des feindlichen Lagers abgeschlossen war schossen die Kämpfer der  Volksbefreiungsguerriliaarmee der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) während der gesamten Operation über 600 Granatwerfergeschosse, Schnellfeuerwaffen und andere Granaten auf das Lager des Feindes ab, welches zu den 35 Toten und über 40 Schwerstverletzten auf Seiten der Feinde der Revolution führte.

Im Anschluss an die Operation verhängten sowohl die Zentral- als auch die Landesregierung und Polizeikräfte eine Zensur über den Angriff und sperrten das Kampfgebiet weiträumig von der Öffentlichkeit ab um Journalisten die Möglichkeit zu nehmen über die Opferzahlen auf Seiten der reaktionären indischen Staatskräfte zu berichten. Der Sprecher des zentralen Regionalbüros der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) führt weiter aus, dass zuvor tausende von Polizisten der Bastar-Division in den Bezirk Narayanpur verlegt worden waren um dort Basislager zu errichten, von dem die Polizeikräfte gegen den Volkskrieg in der Region ins Feld ziehen wollten und das die jetzige Verdunkelung des revolutionären Großangriffs dem Ziel dient, die Kampfmoral der reaktionären Neuankömmlingen in dem Gebiet zu schonen. Ein anderer Grund für die Zensur ist laut dem Sprecher die Angst der neu-gewählten BJP-Regierung in Chhattisgarh unter Druck der Oppositionsparteien zu geraten, weil sie keine Erfolge im Kampf gegen den Volkskrieg vorzuweisen hat.

An dieser Stelle können wir wiederholen was wir vor einer Woche geschrieben haben: „die Truppenverlegungen zeugen nicht von der Stärke des alten indischen Staates oder etwaigen großen Erfolgen im Kampf gegen den unbesiegbaren Volkskrieg in Indien, sondern sind eher Ausdruck das der alte indische Staat so sehr unter Druck geraten ist, dass er es als Notwendigkeit sieht große Truppenverlegungen zu machen um den Krieg in seinem Sinne zu wenden.“

Die großartige Einkreisungs- und Vernichtungsoperation der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) mit einer so großen Massenbeteiligung zeigt die Vitalität des Volkskrieges in Indien auf, unabhängig davon welche Propaganda die Feinde des Volkskrieges in die Welt posaunen.


 Titelbild zeigt zurückgelassene Granatwerfer: https://telanganatoday.com/35-security-personnel-killed-in-attack-on-crpf-camp-in-chhattisgarh-on-jan-16-maoists