Im Folgenden veröffentlichen wir Bilder von einer Kundgebung in Hamburg, welche uns zugeschickt wurden:

 

Letzten Freitag wurde eine Solidaritäts-Kundgebung mit den Massenkämpfen in Kolumbien vom Bündnis gegen imperialistische Aggression durchgeführt.

 

Kolumbien1

 

Kolumbien2

 

In Kolumbien gibt es seit Wochen militante Proteste, ausgelöst durch die Steuerreform der Regierung, sowie die geplante Privatisierung des Gesundheitssystems während der Pandemie. Ende April wurde der National-Streik ausgerufen, an dem sich Arbeiter, Jugendliche aus den Arbeitervierteln, Bauern und Studenten beteiligten und damit ihre Ablehnung gegen die Regierung Duques und gegen das herrschende System auf die Straße brachten. Sie veranstalten Volksversammlungen und Protest-Märsche, bauen Straßenbarrikaden. Die Demonstranten zwangen die Regierung dazu, diese Gesetze, die die Menschen tiefer in Armut und Unterdrückung stürzen sollten, zurück zu ziehen. Das kolumbianische Volk zahlt einen hohen Preis für ihre gerechtfertigte Rebellion: nicht nur gab es tausend Verletzte, um die hundert Demonstranten wurden kaltblütig von der Reaktion ermordet.

 

Deshalb wurden während der Kundgebung die Parolen ausgerufen: Es lebe der große Aufstand des kolumbianischen Volkes! Das vergossene Blut wird gerächt werden, Ehre und Ruhm den kolumbianischen Massen! Die Leute auf den Straßen Hamburgs solidarisierten sich spontan mit der Aktion, begrüßten die Parolen mit erhobenen Fäusten, und nahmen die verteilten Flugblätter mit Freude an.

In Kolumbien, wie auch überall anders in der Welt ist und bleibt die proletarische Revolution an der Tagesordnung und die Völker der Welt schreiten auf ihre leuchtende Zukunft zu.