In der Silvesternacht war es im Leipziger Stadtteil Connewitz zu Kämpfen gegen die Polizei gekommen. In Zuge dieser Kämpfe soll ein Polizist so schwer am Kopf verletzt worden sein sollen, dass er notoperiert werden musste, um sein Leben zu retten.

 

Laut Angaben der Polizei hätten etwa 30 Vermummte einen brennenden Einkaufwagen in die Reihen der Bereitschaftspolizei geschoben und mehrere Beamte zu Boden gerissen. Mindestens einen sollen sie den Helm vom Kopf gerissen haben und dann auf ihn eingetreten haben und ihn mit Pyrotechnik angegriffen haben.

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Doch wie jetzt bekannt wurde, teilte das betroffene Krankenhaus, am 02. Januar der TAZ mit, dass eine Not-OP nie statt gefunden hat. Der Beamte wurde lediglich an der Ohrmuschel unter lokaler Betäubung behandelt. Ein Lebensgefährdung hat nie bestanden und auch kein drohender Verlust des Gehörs. Der Polizist wurde am Abend des 02. Januar wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Außerdem machen verschiedene Zeugenaussagen und Bilddokumentationen klar, dass der als Polizeiauto verkleidete Einkaufswagen etwa 30 Meter vor der ersten Polizeikette aufgestellt wurde. Darauf hin sind Hundertschaften in die Menge gestürmt. Worauf hin die Repressionskräfte natürlcih von den Anwesenden bekämpft wurde. Weitere Zeugen gaben an, dass der Beatme der zu Boden ging noch seinen Helm trug, als er evakuiert wurde. Trotzdem ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter wegen versuchten Mordes. Gegen vier Personen wurde Haftbefehl wegen anderer Delikte erlassen.

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Die Eskalation war von Seiten der Polizei von vornherein geplant. Polizeigewalt und Willkür und Überwachung sind im migrantischen und links geprägten Stadtteil Connewitz alltäglich. Silvester kreiste bereits ab Nachmittags ein Polizeihubschrauber über dem Viertel und „verdachtsunabhängige“ Kontrollen wurden durchgeführt. Zum Abend hin wurde ein massives Polizeiaufgebot aufgefahren. Im Vorfeld hatte die Polizei Flyer verteilt, um einen „Polizeieinsatz zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit“ an.

So versucht die Reaktion mal wieder Stimmung gegen sämtliche linke und fortschrittliche Kräfte zu  machen um mehr Repression und Überwachung zu rechtfertigen. Der gesamte Einsatz stand Licht der voranschreitenden Militarisierung der BRD nach Innen. Der CDU-Innenexperte Armin Schuster forderte im Zusammenhang mit den Kämpfen die Überwachung von Sympathisanten der militanten Linken durch den Verfassungsschutz: „Ich gehe davon aus, dass der Verfassungsschutz sich intensiv auch diejenigen anschaut, die den Extremisten durch ihre Sympathiebekundungen mindestens psychische Beihilfe leisten.“   

Alles das ändert aber nicht daran, dass die Rebellion gerechtfertigt ist und der Kampf gegen Staat und Polizei notwendig und richtig ist.