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Der faschistische Terroranschlag in Hanau ist der Letzte, in einer Serie von Anschlägen die sich gegen die Arbeiterklasse und die Völker der Welt richten, aber er wird definitiv nicht der Letzte bleiben. Es ist ein Angriff der sich ausdrücklich gegen die am meisten Unterdrückten in der deutschen Gesellschft richtet. Die Bourgeoisie versucht, mit Krokodilstränen in den Augen, die Sache auf einen "Verrückten" zu schieben, den chauvinistischen und rassistischen Charakter in den Hintergrund zu stellen und "jeden Terror" zu verurteilen. Alle "Gewalt", was natürlich nicht Angriffskriege, Ermordung von Menschen in der BRD (Adel B., Oury Jalloh usw.) und das allgemeine Zusammenschlagen jeder Form konsequenter Opposition beinhaltet, d.h. das Tagesgeschäft des BRD-Imperialismus, sollte verurteilt werden. Der Widerstand gegen den Imperialismus, und sei es die verzweifelte Aktion von Menschen, verführt von reaktionären Ideologien, sollte gleichgesetzt werden mit denen der deutschen Faschisten. Die proletarischen Revolutionäre dürfen nicht in diese Falle tappen. Die Gewalt hat immer einen Klassencharakter. Das weiß die Bourgeoisie, und das wissen wir. Diese faschistische Mörderorgie ist ein direkter Ausdruck der Verschärfung der Grundwidersprüche in der Welt und vor allem ein Zeichen der Vertiefung der Krise der bürgerlichen Demokratie, d.h. es ist Wiederspiegelung der materiellen Realität.

Diejenigen, die im Namen der "Reinheit", mit der Absicht eine ausgewogene Stellungnahme zu machen, qualitativ unterschiedliche Formen der Gewalt gleichstellen, leisten bewusst oder unbewusst einen Lakaiendienst für den BRD-Imperialismus. Faschistischer Terror ist faschistischer Terror, der sich mit aller Deutlichkeit gegen die Arbeiterklasse und die Völker der Welt richtet. Da gibt es keinen einzigen "mildernden Umstand". Es gibt keinen Zweifel über die Absicht. Es gibt kein einziges Argument, das das überhaupt legitimieren kann. Und es ist komisch, dass einige diesen faschistischen Anschlag relativieren ohne seinen spezifischen Charakter zu beachten, wenn die gleiche Kollegen kein Problem haben zwischen den mörderischen Tätigkeiten der IDF und dem verzweifelten Widerstand des palästinensischen Volkes zu differenzieren. Die "Objektivität" ist offenbar einfacher zu behalten, wenn die Sachen weit weg sind. Aber wenn die Sachen zuhause passieren, ist der bürgerliche Anstand immer zu bewahren. Heuchlerei statt marxistische Analyse. Bloß nicht die Deutschen aufregen.

Seit Marx haben wir gelernt immer zu fragen, Warum? Um jede Sache korrekt zu analysieren, um die Dinge von einander unterscheiden zu können, zu verstehen, was der Zweck ist, der Hintergrund, die Perspektive jeder Handlung. Wer das Warum? vergisst und nur das Resultat sieht, hat diesen Grundsatz des Marxismus vergessen.

Am 23.02 wird in Hamburg gewählt. Die Propaganda dafür ist so gehaltlos, dass es einen fast sprachlos macht. Hier ein paar Highlights.

Gestern Abend hat mindestens ein Täter in Hanau (Hessen) mindestens neun Menschen getötet. Er hat zunächst im Eingangsbereich einer Shisha-Bar um sich geschossen. Dann ist er mit einem Auto weiter gefahren und hat an einer anderen Bar das Feuer eröffnet.
Durch das Fahrzeug wurde seine Identität, Tobias R., festgestellt. In seinem Reihenhaus fand man seine Leiche, eine weitere Leiche, und ein rechtsradikales Bekennerschreiben und Bekennervideo. So berichten unter anderem Tagesschau, Zeit und Bild.

Medikamente werden in ihrer Entwicklung getestet. Oft nur an Männern. Auch Ärzte und Gesundheitsforscher haben oft keinen Blick für zum Beispiel hormonelle Unterschiede männlicher und weiblicher Körper. Tabletten braucht doppelt so lange, um den weiblichen Körper zu durchlaufen und werden auch anders verstoffwechselt. Für Frauen kann dieses patriarchale Gesundheitswesen lebensgefährliche Folgen haben. So sterben nach einem Herzinfarkt statistisch gesehen mehr Frauen als Männer. Das liegt daran, dass sich die Symptome je nach Geschlecht unterschiedlich ausdrücken, die Ärzte aber meistens auf die männlichen Symptome geeicht sind. Frauen überleben dann häufiger, wenn sie von einer Ärztin behandelt werden, wie Studien zeigen. Bei verschriebenen Medikamenten treten bei Frauen 1,5-mal häufiger unerwünschte Nebenwirkungen auf als bei Männern. So zeigte eine 2002 erschienene Studie, dass das häufig verschriebene Herzmedikament Digoxin das Leben der herzkranken Frauen verkürzte, das der Männer aber nicht.

In der kapitalistischen Gesellschaft gilt der männliche Körper als Körper schlechthin. Das macht auch eine aktuelle bürgerlichen Reportage ganz deutlich, in der noch weiterer Bereiche aufgezählt werden, in denen Frauen weniger berücksichtigt werden, zum Beispiel bei der Form von Schutzkleidung. Die Industrie-Lobbyorganisation „Verband Forschender Arzneimittelhersteller“ spielt diese Fakten erwartungsgemäß herunter, aber kann sie nicht gänzlich leugnen. Bei den existierenden Medikamenten würde die Konzentration und Verweildauer meist [...] keine Rolle“ spielen. Die Bedürfnisse von Frauen werden im Imperialismus systematisch geschnitten und denen der Männer nachgestellt, die Rebellion dagegen ist gerechtfertigt!

Am Wochenende fand die jährliche Münchener Sicherheitskonferenz statt. Diese ist ein wichtiges Treffen der NATO Staaten und der Europäischen Union, aber auch immer wieder anderer Länder. Im folgenden wollen wir auf die dargelegten Standpunkte der Vertreter der BRD, der USA und Frankreichs eingehen.

Rezension zum Netflix Film „Isi und Ossi“: Eine Kritik an Großbourgeoisie und Lumpenproletariat im Namen des kleinbürgerlichen Individualismus.

Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine berichtet, macht Ramelow von der Linkspartei Zugeständnisse an CDU und FDP Er wolle eine Staatskrise abwenden.

 

Wir dokumentieren einen Bericht über eine Veranstaltung im Rahmen des kommenden 8. März, der uns zugeschickt wurde.