Kategorie: Lateinamerika

( Staudamm )

Fast fünf Monate lang haben Aktivisten in Honduras den Baubeginn der hydroelektrischen Kraftwerks in Pajuiles erfolgreich verhindert. Vergangene Woche wurde ihr Blockade-Camp nach mehrfachen vorausgegangenen Angriffen von Polizei und Militär geräumt. Ihre eigene Verfassung brechend, hatte die honduranische Regierung vergangenes Jahr die Freigabe für das Projekt erteilt.

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Nach massivem Protest der indigenen Bevölkerung wurde Anfang Januar der Bau eines gigantischen hydroelektrischen Komplexes in einer der ärmsten Provinzen Guatemalas, Alta Verapaz, vom Staat temporär auf Eis gelegt. Nachdem das für den Bau verantwortliche nationale Bauunternehmen, eine Tocher der Grupo ACS, davon zunächst unbeirrt weitermachte, konnte durch weitere Proteste und Blockaden auch hier der endgültige Baustopp erzwungen werden. In den vergangen Tagen fanden vor den Einrichtungen der Justiz nahe des Cahabón erneut Kundegebungen und Demos statt, um das Projekt ein für alle mal zu begraben.

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