Kategorie: Lateinamerika

Vorletztes Wochenende kam es im Süden Ecuadors zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Militär und indigener Bevölkerung. Am 22. November eskalierte das Militär die Situation in mehreren Dörfern und Siedlungen in die es mit einem enormen Aufgebot einmarschierte und mindestens zwei Dorfbewohner ermordete. Diesem konterrevolutionären Gegenangriff war der Versuch vorausgegangen, die Baustelle eines nahegelegenen, sich in aufbaubefindlichen Bergbauprojekts zu stürmen. Von dessen Land waren die Shuar erst im August vertrieben worden.

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Am 14. Oktober wurde bei Challhuahuacho  in der Region Apurímac in Peru ein Protest gegen das Minenprojekt Las Bambas organisiert. Dabei wurde eine Zufahrtsstraße zu dem Kupferabbaugebiet durch die Bevölkerung der umliegenden Dörfer blockiert. Auf dieser Straße fahren täglich über 400 LKW, wirbeln dabei Staub und Dreck auf und schaden damit der Landwirtschaft, Bauern beklagen, dass ihnen Hühner und andere Kleintiere weggestorben sind.

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Nachdem in Brasilien erst Mitte September zwei Bauernführer der „Liga der armen Bauern“ (LCP) von bewaffneten Banditen der Großgrundbesitzer erschossen worden waren, ging die Repression und die Ermordung von landlosen Bauern auch Ende des Monats weiter.

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In Brasilien geht die Welle der Ermordungen von Bauernführern durch die Großgrundbesitzer im Bündnis mit dem alten brasilianischen Staat weiter. So wurden am 13. September die beiden Genossen Edilene Mateus Porto und Izaque Dias Ferreira von bewaffneten Banditen mit Shotguns erschossen, als sie sich auf dem Weg zu einem Camp im Revolutionären Gebiet des 10. Mai befanden. Die beiden hinterlassen eine sieben jährige Tochter.

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Wir dokumentieren hier einen Artikel der einen Eindruck von der Repression und den Kämpfen auf dem Land in Brasilien wiedergibt. Wie intensiv diese Kämpfe sind zeigt sich auch daran, dass der alte brasilianische Staat ein eigenes „Kommissariat für die Behebung von Landkonflikten“ betreibt. Schon in der Vergangenheit wurde versucht Bauern, die Boden besetzten gewaltsam zu vertreiben.

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Im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca gab es am 19. Juni heftige Auseinandersetzungen zwischen der Polizei auf der einen Seite und Lehrern und örtlicher Bevölkerung auf der anderen Seite. Zuvor blockierten die Lehrer eine Autobahn, die durch die Stadt Nochixtlán führt. Grund für den schon lange andauernden Protest der Lehrer sind geplante Reformen im Bildungssystem, die Mitbestimmungsrechte der Lehrer scharf beschneiden würden und die Entlassung von 5000 Lehrern zur Folge hätten.

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In Peru wurde am 20. Juni ein Gesetz verabschiedet, dass laut bürgerlicher Presse dafür sorgt, Vermisste zu finden aus der Zeit seit der Einleitung des bewaffneten Kampfes durch die Kommunistische Partei Perus 1980 bis zum Jahr 2000, dem Ende der Regierungszeit des Faschisten Fujimori. Schon in den Pressemeldungen dazu wird klar, wozu dieses Gesetz hauptsächlich genutzt wird: bürgerliche Propaganda und Lügen zu verbreiten.

Die Zahlen, die dabei präsentiert werden, berufen sich auf die „Kommission für Wahrheit und Versöhnung“(CVR), deren Name nicht zynischer sein könnte. Diese Kommission, die an der Verschleierung des Genozids am peruanischen Volk arbeitet, veröffentlicht Zahlen und Behauptungen, die nur eine Wahrheit aufdecken: dass in Peru weiterhin die Bourgeoisie die herrschende Klasse ist. So behauptet die CVR, in dem oben genannten Zeitraum seien 69.280 Menschen getötet worden, über 46% davon angeblich durch „Sendero Luminoso“, der Bezeichnung der Reaktion für die Kommunistische Partei Perus.

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In den vergangenen Monaten gab es im Kamf der landlosen Bauern in Brasilien einige weitere Entwicklungen, die vor allem durch zwei Dinge gekennzeichnet sind. Erstens setzen die Großgrundbesitzer in Kooperation mit der Militärpolizei die Repression gegen die landlosen Bauern und ihre Organisation Liga der armen Bauern (LCP) fort und verstärken sie. Zweitens lassen sich die landlosen Bauern von dieser massiven Repression und den Einschüchterungsversuchen seitens der Militärpolizei nicht aufhalten.

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Wieder einmal haben in Brasilien die bewaffneten Banden der Großgrundbesitzer zugeschlagen und zwei weitere Bauernführer ermordet. Am helllichten Tag wurden am 23. Januar Enilson Ribeiro Santos und  Valdiro Chagas de Moura auf offener Straße in der Stadt Jaru erschossen. Damit geht ein weiteres mörderisches Verbrechen auf das gut gefüllte Konto der Großgrundbesitzer.

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Im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais haben am 14. Januar etwa 35 Bauernfamilien mit einer Landbesetzung begonnen. Die Besetzung begann genau an dem Ort, an dem der Bauernführer der Liga der armen Bauern (LCP) am 22. Oktober 2014 von den Mördern Grundbesitzer erschossen wurde. Das Land mit dessen Besetzung begonnen wurde wird von einem Grundbesitzer in Beschlag genommen, hat eine Fläche von 5800 Hektar und liegt brach. Der Eingang zu dem Land, an dem Genosse Cleomar erschossen wurde wurde mit einem Transparent mit der Aufschrift „Es lebe Cleomar! Tod dem Grundbesitzertum!“ und den Fahnen der LCP geschmückt.

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