Kategorie: Lateinamerika

( Guatemala )

Ende September 2009 zog Mynor Padilla, damaliger Sicherheitschef des kanadischen Konzerns HudBay, aus um im Dienste seiner Chefs die Indigene Bevölkerung zu terrorisieren. Nachdem unter seinem Kommando zunächst das Feuer auf Dorfbewohner eröffnet wurde, wurde einer der angesehensten Aktivisten der Gegend auf das Werkgelände von Hudbay verschleppt und dort zu Tode gefolterten. Jetzt wurde Padilla von der guatemaltekischen Justiz freigesprochen.

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Tausende versammelten sich vergangene Woche auf einem der zentralsten Plätze Guatemala-Stadts. Dort verbrannten vergangene Woche, am 8. März, über 40 Kinder und Jugendliche in den Flammen eines staatlichen Kinder- und Jugendheims. Die Trauer und Verzweiflung der Familien ist längst in Hass gegen die Regierung umgeschlagen, die verantwortlich für deren Tod ist.

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Nach massivem Protest der indigenen Bevölkerung wurde Anfang Januar der Bau eines gigantischen hydroelektrischen Komplexes in einer der ärmsten Provinzen Guatemalas, Alta Verapaz, vom Staat temporär auf Eis gelegt. Nachdem das für den Bau verantwortliche nationale Bauunternehmen, eine Tocher der Grupo ACS, davon zunächst unbeirrt weitermachte, konnte durch weitere Proteste und Blockaden auch hier der endgültige Baustopp erzwungen werden. In den vergangen Tagen fanden vor den Einrichtungen der Justiz nahe des Cahabón erneut Kundegebungen und Demos statt, um das Projekt ein für alle mal zu begraben.

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Aus einem Hinterhalt angeschossen, anschließend von den Polizei gefoltert und dann zum sterben zurückgelassen – so wurde Sebastián Alonso Juan vor einer Woche durch die Reaktion ermordet. Zusammen mit 2.000 anderen Teilnehmer beteiligte auch er sich an einem Protestmarsch gegen ein Wasserkraftwerk. Dieses endete in einem Blutbad als Maskierte die Demonstration aus dem Hinterhalt beschossen.

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In der Stadt Concepción wurde am 12. Oktober ein Bauernführer überfallen und erschossen, nachdem er Zugang zu Informationen über das Gemeindekonto erhalten sollte, wobei auch seine 17-jährige Tochter und seine 16-jährige Nichte getötet und drei weitere Menschen verletzt wurden. Die Reaktion der Bewohner der Stadt auf diesen Anschlag war explosiv, Strassen wurden blockiert, mehrere Gebäude der Gemeinde wurden gestürmt und zerstört, ebenso dazugehörige Dienstfahrzeuge. Als der Bürgermeister der Stadt, der vermutlich den Anschlag angeordnet hat, versuchte die Menschen zurückzuhalten, wurde er bei der Auseinandersetzung getötet.

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