Im Jahr 2019 wurde in Brasilien mehr als doppelt so viel Fläche entwaldet wie im Jahr zuvor. Dies hat auch gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit der armen Bauern und der indigenen Bevölkerung im Amazonasgebiet.

Laut einer Studie der Oswaldo Cruz Foundation (Fiocruz), der Universität von São Paulo (USP) und der Bundesuniversität von Rio Grande do Norte (UFRN), haben die Brandstiftung durch Großgrundbesitzer zu einem rasanten Anstieg an Atemwegs- und Krebserkrankungen und Todesfällen geführt.
Beim Verbrennen von organischen Substanzen entstehen mehrere giftige Gase wie CO (Kohlenmonoxid) und NO 2 (Stickstoffdioxid). Sowie Feinstäube mit Durchmessern von 2,0 μm bis zu10 μm. Diese Stoffe werden vom Wind über hunderte Kilometer verteilt.

In den betroffenen Regionen wurden mehr als 2.500 Menschen mehr in Krankenhäusern eingeliefert als 2018, vor allem in den Bundesstaaten Pará, Rondônia, Maranhão und Mato Grosso. In Rondônia stieg die Kindersterblichkeitsrate um mehr als 35%, in Roraima um über 75%.

Das zeigt, dass die Vernichtung der Regenwälder im Dineste des Imperialismus nicht nur den kapitalozänen Klimawandel begünstigt, was vor allem in Perspektive große Probleme für die Massen bedeuten wird. Es hat auch unmittelbare gesundheitliche Folgen. Klimaschutz, als auch die Verteidigung der Gesundheit des Volkes bedeutet Volkskrieg, in Brasilien und überall.