Kategorie: Europa

Am 19. Januar zündeten Militante vor dem Gerichtsgebäude in einem zentralen Stadtteil von Derry eine Autobombe. Im typischen IRA-Stil wurde 15 Minuten vorher telefonisch eine Warnung ausgesprochen – es wurden also nur Sachschäden verursacht. In der aktuellen anhaltenden Debatte über „Backstops“ und dem „Harte-Grenze-Brexit“ ist diese Bombardierung ein Vorgeschmack darauf, wie aktuelle Kurs der Imperialisten in Europa um ein Vielfaches verstärkt wird.

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In der französischen Hauptstadt Paris demonstrierten am vergangenen Sonntag etwa 10.000 Menschen „gegen die Gewalt“ die in Frankreich auf den Massendemonstrationen der „Gelbwesten“ stattfand.  Die Demonstranten trugen weitgehend rote Schals und werden als die „Rotschals“ bezeichnet. Ihre Demonstration fand nach eigenen Angaben für „die Verteidigung der Demokratie und der Institutionen“ statt. An vorderster Front wurden Parolen wie „Ja zur Demokratie, nein zur Revolution“ gerufen und neben etlichen Frankreichfahnen, T-Shirts mit den Aufschriften  „Ich liebe meine Republik“ oder „Stoppt die Gewalt“ getragen. Die Idee für diesen bürgerlichen Protest wurde bereits Mitte Dezember von Laurent Soulié aus Toulouse bei Facebook veröffentlicht. Laurent Soulié ist Sympathisant der Partei „Die Republik in Bewegung“ (La République en Marche) des französischen Präsidenten Emanuel Macron und bewegt sich in ihrer unmittelbaren Nähe.

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Wir veröffentlichen hier Beriche und Fotos die von den Revolutionären in der BRD im Rahmen der Internationalen Aktionswoche zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien erreicht durchgeführt wurden.

Im Rahmen der Internationalen Aktionswoche in Solidarität mit dem Volkskrieg in Indien fand am 23. Januar in Bremen eine Infoveranstaltung statt. Auf der Veranstaltung wurde unter anderem über die Geschichte der Partei, die aktuelle Situation, über die politischen Gefangenen und über den Volkskrieg im allgemeinen gesprochen. Aufgrund der Beteiligung einiger migrantischer Arbeiter aus Afghanistan und Iran wurde die Veranstaltung auch auf Farsi übersetzt. Anschließend gab es eine Diskussionsrunde in denen einige der Teilnehmer aus ihren Heimatländern berichteten und darüber welche Parallelen es dort zu Indien als halbkoloniales und halbfeudales Land gibt.

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Am 27. Jänner 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Mehr als eineinhalb Millionen Menschen, vor allem Juden, wurden im KZ Auschwitz auf bestialischste Art und Weise gefoltert und ermordet. So wie Auschwitz ein Symbol für den abscheulichen Massenmord der Nazi-Faschisten ist, ist seine Befreiung ein Symbol der Niederlage die dem deutschen Faschismus vor allem durch die Sowjetunion bereitet wurde. Es war der erste proletarische Staat der Menschheitsgeschichte unter der Führung Josef W. Stalins, der in vereinter Kraft mit der Internationalen Antifaschistischen Einheitsfront die Bestie des Nationalsozialismus, der internationalen Konterrevolution, zu Fall bringen konnte. Die Befreiung von Auschwitz ist ein Tag der sich in die Herzen der AntifaschistInnen bis heute eingebrannt hat! Die Befreiung von Auschwitz ist Erbe und Auftrag zugleich!

Wir wollen zu diesem Anlass ein wichtiges Lied der Arbeiterbewegung posten, das hervorragend die Verbindung des Kampfes gegen den Faschismus mit dem Kampf für den Sozialismus zum Ausdruck bringt!

 

Dem internationalen Aktionsaufruf folgend, hat es in den vergangenen Tagen verschiedene Aktionen zur Unterstützung der Internationalen Kampagne in Solidarität mit dem Volkskrieg in Indien gegeben. Unter Beteiligung neuer Kräfte wurden u.a. Plakatierungs-, Flugblatt- und Transpiaktionen sowie eine Veranstaltung durchgeführt.

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Letzte Woche machte die Meldung Schlagzeilen, dass rund 100 Lungenfachärzte die Gesundheitsgefahren durch Stickoxide für „schlicht für erfunden“ hielten. Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) nahm dies gleich zum anlasse, die Höhe der Grenzwerte in Frage zu stellen.

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Aktuell finden nicht nur in der BRD Aktionen und Vorträge zur aktuellen Situation in Indien und dem dort stattfindenden Volkskrieg statt. Von unterschiedlichen Orten gibt es bereits erste Fotos und Berichte zu Aktionen, die als Teil der Aktionswoche zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien, die momenat im vollem Gange ist, durchgeführt worden sind.

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Die ArbeiterInnen vom Roten Kreuz machen am Montag den 21. Jänner und den darauf folgenden Dienstag Protestaktionen und kündigten weitere an, weil gerade die Kollektivvertragsverhandlungen in diesem Bereich laufen, es aber keine Verbesserungen für die Arbeiter zu geben scheint.

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Wir freuen uns einen Bericht über eine Aktion zum 100. Jahrestag der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg aus Österreich zu dokumentieren, welcher auf newepoch.media erstveröffentlicht wurde. Mehr Bilder von der Aktion findet ihr hier.

„Luxemburg und Liebknecht bestialisch ermordet! Die bürgerliche Staatsgewalt gegen den Kommunismus!“, war der Titel der „Sozialen Revolution“, dem Zentralorgan der Kommunistischen Partei Österreichs, am 18. Jänner 1919. Die noch junge Kommunistische Partei rief an diesem Tag alle klassenbewussten ArbeiterInnen zu einer Gedenkkundgebung und einer kämpferischen Aktion vor das Rathaus und vor das Parlament um „die Empörung gegen diese Schandtat“ zu bekunden.

Exakt 100 Jahre danach, am 18. Jänner 2019 wiederholten junge revolutionäre AktivistInnen die Aktion vor dem Rathausplatz, spannten große Transparente, brachten Wandzeitungen und Bilder der so wichtigen Kommunisten Liebknecht und Luxemburg sowie Zitate von ihnen an. Gerade an diesem besonderen Abend als die Aktion durchgeführt wurde, veranstaltete die Stadt Wien ein großes Event vor dem Rathaus an dem tausende Leute teilnahmen und viele davon die Aktion gespannt mitverfolgten. Noch heute sind die Revolutionäre in Österreich erfüllt von der großen Tat Liebknechts und Luxemburgs, die Gründung der KPD, die diese beiden Kommunisten bis heute ins Herz des Proletariats eingebrannt hat. So wie die vor mehr als 100 Jahren gegründete Kommunistische Partei Österreichs die mit ihrem Gründungsmitglied Leo Rothziegel die Reihen der Märtyrer des internationalen Proletariats auffüllte, taten es auch Liebknecht und Luxemburg. Um ihr Erbe heute lebendig werden zu lassen, stellten die AktivistInnen die Rekonstitution der Kommunistischen Partei ins Zentrum dieser hervorragenden Aktion.

Mit viel Kraft setzten die AktivistInnen mit dieser Aktion ein klares Zeichen: Das Erbe der beiden Marxisten-Leninisten, die unter Führung Lenins geschmiedet wurden, lebt heute weiter! Alle Revolutionäre sind dazu aufgerufen dieses große Erbe heute auf Grundlage des Marxismus-Leninismus-Maoismus, der dritten, höchsten und letzten Stufe der proletarischen Ideologie fest in sich aufzunehmen. So wird es möglich sein ihre Fehler zu bereinigen und ihre wichtigen Errungenschaften zu entwickeln!

 

Die Wandzeitung die bei der Aktion berbreitet wurde wollen wir im Folgenden dokumentieren:

„Luxemburg und Liebknecht bestialisch ermordet! Die bürgerliche Staatsgewalt gegen den Kommunismus!“

An diesem Platz, vor dem Rathaus und vor dem Parlament, versammelten sich genau vor 100 Jahren, am 18. Jänner 1919, tausende Arbeiter um gegen die Ermordung der beiden Kommunisten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zu protestieren. Sie folgten dem Aufruf der Kommunistischen Partei Österreichs, die so wie die von Liebknecht und Luxemburg gegründete Kommunistische Partei Deutschlands, gegen den mörderischen ersten Weltkrieg, für den Sozialismus kämpften.

Liebknecht und Luxemburg waren Vorboten einer neuen Gesellschaftsordnung, der Diktatur des Proletariats, in der nicht das Kapital, sondern die Arbeiterklasse und die Unterdrückten die Macht in ihren Händen halten. Sie wurden von den Führern der Sozialdemokratischen Partei im Bündnis mit rechten Kräften und Paramilitärs ermordet. Schon damals demaskierten sich die sozialdemokratischen Führer als Verräter, die nur in Worten für die ArbeiterInnen eintraten, in Taten jedoch das Kapital und den Faschismus unterstützten. Dieser Mord sollte der Revolution den Kopf abschlagen. Doch Zehntausende folgten den Lehren von Liebknecht und Luxemburg und nahmen noch viel bewusster die Losung auf: „Alles für die Revolution! Alles für die revolutionäre Partei!“

Heute wiederholen wir die Aktion der Kommunistischen Partei Österreichs und setzen damit ein Zeichen: „Euer Erbe ist nicht Tod, es lebt in der Partei!“ Genauso wie vor hundert Jahren braucht die Arbeiterklasse heute eine Partei die die ihre ist, die dem Kapitalismus, der Ausbeutung und Unterdrückung, den Kampf für die Macht der Arbeiter entgegenstellt. Die Märtyrer Liebknecht und Luxemburg haben genau das getan, und diese Tat hat sich auf ewig in den Herzen der Arbeiter eingebrannt, sie haben die Kommunistische Partei geschaffen!

Für die Rekonstution der Kommunistischen Partei!

 

 

Auf den Tag heute, am 15. Januar 2019, jährt sich zum hundertsten Mal die Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts nach dem diese nur wenige Tage zuvor die Kommunistische Partei Deutschlands gründeten. Ihnen zum Gedenken und ihren Kampfesgeist aufgreifend, findet alljährlich am zweiten Wochenende im Januar die Luxemburg-Liebknecht-Lenin Demonstration statt, an der sich auch in diesem Jahr erneut ein kämpferisches Kontingent der Maoisten aus der BRD beteiligte.

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