Kategorie: Europa

( Proletarischer Internationalismus )

Im Folgenden spiegeln wie ein Video, welches von dem Medienkollektiv "Kang Scheng Productions" an uns geschickt wurde, die Material von der "Gelbwesten"-Bewegung in Frankreich und Aufnahmen von militanten Aktionen, die in der BRD zur Unterstützung der maoistischen Kommunistischen Partei Frankreichs und der Jungen Revolutionäre gemacht wurden, gesammelt haben. In Mitten der höchsten "Terrorwarnstufe" in Frankreich, was natürlich auch seine Auswirkung in der benachbarten BRD fand - mit enorm gesteigerter Polizeipräsenz, willkürlichen Straßensperren und Kontrollpunkten sowie erhöhter Überwachung und Wachsamkeit der Repressionskräfte im Allgemeinen - haben Aktivisten in mehreren Städten eine Reihe von Aktionen zur untersützung des Kampfes unser Klassenbrüder und -schwestern in Frankreich durchgeführt.

Prolétaires de tous les pays, unissez-vous!


In der Nacht von Vorgestern auf Gestern haben Aktivisten der Jungen Revolutionäre das Konsulat des reaktionären italienischen Staates in Marseille mit Farbe angegriffen und einen Slogan zur Unterstützung des Kampfes für die Freilassung der politischen Gefangenin der Roten Brigaden Nadia Lioce an die Fassade gemalt. Im Folgenden die Stellungnahme, die dazu von der FRAP geteilt wurde:

Marseille 12/10/18: Die Jungen Revolutionäre übernehmen die Verantwortung für die Verunstaltung des Konsulats (Würfe mit Farbflaschen und Tag) in Solidarität mit unser Genossin Nadia Lioce, politischer Gefangenin der Roten Brigaden.

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Genossen von Tjen Folket haben am 22. September, dem Aktionstag für Professor G.N. Saibaba in Norwegen, eine Kundgebung vor der indischen Botschaft für die Freilassung des in Indien inhaftierten demokratischen Aktivisten durchgeführt. Vermummt und mit einem Dutzend roter Fahnen hielten die Aktivisten ein Transparent mit dem Slogan “Freiheit für Saibaba! Unterstützt den Volkskrieg in Indien”, sehr zu offensichtlichen Unmut der Botschaftsmitarbeiter, hoch und denunzierten in ihren Reden den reaktionären, gegen das indische Volk gerichteten Terror des alten indischen Staates. Kurz zuvor waren bereits Hunderte von Flugblättern, unter großer Sympathie vieler Passanten, in Olso verteilt worden.

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In Österreich wurden mehrere Solidaritätsaktionen für die 23 verurteilten AktivistInnen in Brasilien durchgeführt. Die AktivistInnen aus Österreich unterstützen mit ihren Aktionen den Kampf gegen das FIFA-WM-Spektakel 2013 und stellen sich gegen die Verbrechen der Imperialisten und der brasilianischen Kompradorenbourgeoisie.

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In den letzten Tagen haben die Genossen des Komitees Rote Fahne verschiedene Stellungnahmen von Parteien und Organisationen zu dem Angriff gegen die Genossen in Berlin am 1. Mai erhalten. Die Genossen der Kommunistischen Partei Ecuadors – Rote Sonne haben sich dazu entschlossen, ihre Stellungnahme öffentlich zu machen. Im folgenden dokumentieren wir die deutsche Übersetzung:


Demaskiert und zerschlagt den Revisionismus und Opportunismus!
Es lebe das Komitee Rote Fahne in Deutschland!


Das Proletariat und Volk Ecuadors stehen in Solidarität mit den Genossen des Komitees Rote Fahne in Deutschland, welches, während der Demonstration zum 1. Mai, feige von Opportunisten und Revisionisten in Zusammenarbeit mit dem repressiven Staatsapparat angegriffen wurde.

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Am Samstag, den 20. Mai, gab es einen internationalen Aktionstag anlässlich des 50. Jahrestages des großen Naxalbari-Aufstandes.


1967 erhoben sich die Unterdrückten in Naxalbari (Indien) zum bewaffneten Aufstand, gegen Großgrundbesitzer und die imperialistischen Mächte. Wesentliche Bezugspunkte waren dafür das sozialistische China, die Kulturrevolution und Mao Zedong. Als wichtiger Führer des Naxalbari Aufstandes ging damals Charu Mazumdar hervor, dessen Lehren bis heute durch die Kommunistische Partei Indiens (maoistisch) und dem Volkskrieg weiterleben!

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LINZ

Heuer stand der 1. Mai im Zeichen des 100. Jahrestages der großen sozialistischen Oktoberrevolution. Bereits im Vorfeld der Demonstration konnten neue AktivistInnen unter den Losungen des Proletarischen Internationalismus und der Oktoberrevolution bei den Vorbereitungen zum 1. Mai gut eingebunden werden.

Die Demonstration in Linz startete im Volksgarten, mit rund 300 Leuten. Bei der Startkundgebung ist vor allem eine Rede hervorzuheben, welche die Wichtigkeit des proletarischen Internationalismus klar machte und so eine gute kämpferische Stimmung verbreitete. Abgeschlossen wurde die Rede von AktivistInnen mit der Parole: „ Arbeiter, aller Länder, vereinigt euch! Unter dem Banner des Maoismus!“. Während der Demonstration wurden auch gegen den 12 Stunden Arbeitstag, gegen die türkische Armee in Kurdistan und gegen die EU aufgetreten. Eine weitere Parole, die das besondere Kampfjahr 2017 hervorhob war: “Es lebe die große sozialistische Oktoberrevolution! Viva, viva, viva!“.

Am Hauptplatz bei der Abschlusskundgebung wurde von den Revolutionären, die unter der Losung „Proletarischer Internationalismus an die erste Stelle!“ marschierten, die Internationale angestimmt.

Viel Kritik ernteten dabei, diverse selbsternannte „Kommunisten“, welche weder mit einstimmten, noch diesem bedeutsamen Lied ihre Aufmerksamkeit schenkten!

Für die revolutionären und kommunistischen Kräfte war es ein erfolgreicher 1. Mai. Es wurden gute Schritte gemacht um den ersten Mai auch in Österreich zu einem Kampftag zu entwickeln. Die Revolutionäre gingen fest entschlossen im Geist des proletarischen Internationalismus auf die Straßen!

 

WIEN

Aufgrund der zunehmenden staatlichen Angriffe gegen MigrantInnen, besonders gegen Muslime wurden im Vorfeld zum 1. Mai verschiedene Veranstaltungen gegen den staatlichen und antimuslimischen Rassismus organisiert. Vor allem Jugendliche MigrantInnen beteiligten sich daran. Im Vordergrund stand dabei der proletarische Internationalismus, der den Ausgangspunkt für den weltweiten Kampf zur Niederschlagung des imperialistischen Ausbeutersystems bildet.

Der internationalistische Charakter der 1. Mai Demonstration zeigte sich durch die große Beteiligung von migrantischen demokratischen und revolutionären Kräften. GenossInnen aus den Philippinen, Palästina, Afghanistan und der Türkei/Kurdistan zeigten dabei ihre Entschlossenheit im Geiste der internationalen Solidarität die Befreiungsbewegungen in ihren Ländern hochzuhalten und die Revolution in Österreich zu unterstützen. Ein Transparent das auf der Demo mitgetragen wurde, mit der englischen Parole „Put Proletarian Internationalism in the first place“ setzte dabei ein wichtiges politisches Zeichen gegen den Revisionismus, der heute immer mehr Chauvinismus verbreitet. In manchen Abschnitten der Demonstration wurde eine lebendige und kämpferische Stimmung durch kurze Statements verbreitet, welche die Haupttendenz heute zur Revolution verdeutlichten und zeigten, dass es für die revolutionären Kräfte keinen Grund für Schwarzmalerei und Defätismus gibt.

Die 1. Mai Demonstration in Wien stand im Zeichen des 100. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution. Immer wieder wurde in Parolen und Zwischenrufen dieses große Ereignis für die Proletarier und unterdrückten Völker betont und in Abschnitten der Demo wurde mit Lebendigkeit die Parole „Alles ist Blendwerk außer der Macht, vertraut in die eigene Kraft“ gerufen. Dass dieses kommende Kampfjahr auch ein Jahr der verstärkten ideologischen Auseinandersetzung sein wird, zeigte eine Broschüre die verbreitet wurde, die die wichtigsten Deklarationen und Texte der internationalen Kommunistischen Bewegung in den letzten zwei Jahre beinhaltet.

Im Anschluss an die Demonstration wurden noch verschiedene Feste, für einen stimmunsgvollen Ausklang dieses wichtigen Kampftages organisiert. Dabei wurde das letzte Kampfjahr ausgewertet, wo vor allem die großen Erfolge im antifaschistischen, feministischen und revolutionären Kampf hervorgehoben wurden. Für das kommende Kampfjahr wurde ein Aufruf ausgegeben, viele Aktivitäten zum 100. Jahr der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution zu entwickeln. Die revolutionären Kräfte sollten in diesem Kampf deutlich machen, dass die Orientierung immer die politische Macht sein muss, so wie es der Genosse Lenin gelehrt und die Oktoberrevolution bewiesen hat: „Alles ist Blendwerk, außer der Macht“.

 

INNSBRUCK

Bei der  diesjährigen 1.Mai Demonstration in Innsbruck beteiligten sich ca. 1000 DemonstrantInnen, was um einiges mehr war als letztes Jahr. Der 1.Mai, der internationale Kampftag der Arbeiterklasse, stand im 100. Jahr der Oktoberrevolution ganz im Zeichen des proletarischen Internationalismus. Ein  Transparent das getragen wurden verlieh dem anschaulichen Charakter, auf ihm stand: „Poner el Internacionalismo Proletario en primer lugar!“ (Proletarischer Internationalismus an die erste Stelle) es wurde deshalb auch von vielen Leuten sehr begrüßt.

Obwohl die meisten Demonstrationen in Innsbruck sehr unkämpferisch sind, hat sich gezeigt, dass die Initiative der revolutionären und kommunistischen Kräfte so eine Situation verändern kann. Die aktivsten und kämpferischsten Teile haben sich unter demokratischen, revolutionären und internationalistischen Losungen vereint und auch laut geschrien. Revolutionäre Kräfte konnten mit den kämpferischen Teilen der Massen und besonders mit Jugendlichen Einheit schließen. Auch die türkischen und kurdischen Revolutionäre waren sehr aktiv und verbreiteten Losungen zum Internationalismus und für die Freiheit für alle politischen Gefangenen.  Eine Losung die auf der Demo verbreitet wurde „Proletarischer Feminismus für den Kommunismus“ stellte den Kampf der Frauen als große Triebkraft der Revolution hervor. 

Auf der Demonstration wurden Flugblätter verteilt, die vor allem den proletarischen Internationalismus hervorgehoben haben. Auch ein Transparent das den Maoismus symbolisierte war sehr richtungsweisend, um die Perspektive zu zeigen, auf der sich die ArbeiterInnen und Volksmassen zusammenschließen müssen.

Aus dem diesjährigen ersten Mai muss viel gelernt werden! Es hat gezeigt, dass die Revolutionären Kräfte keine Angst und Scheu haben dürfen und die politischen Aufgaben in Tirol als Teil des internationalen Kampfes für die proletarische Weltrevolution aufnehmen müssen. Außerdem  wurde ersichtlich, dass die Hauptlosung  der offiziellen Demonstrationsleitung  „Für eine Welt ohne Kapitalismus“ den Massen keine Antworten und Perspektive liefert, sondern dahinter herhinkt. Die aktivsten Teile der Demo haben sich klar für den revolutionären Kampf positioniert. Es muss mit viel Beharrlichkeit gekämpft werden, denn es steht uns ein gutes und wichtiges Kampfjahr des Internationalismus  bevor.

GRAZ

„Hoch die internationale Solidarität!“ unter diesem Motto sind am 1. Mai 2017 ca. 1.000 Grazer und Grazerinnen durch die Innenstadt marschiert.

Verschiedene Kräfte beteiligten sich an der diesjährigen 1. Mai Demonstration in Graz. Auffallend war, dass dieses Jahr revolutionäre Kräfte vor allem den proletarischen Internationalismus in den Vordergrund stellten und dies auch in einem Transparent zum Ausdruck gekommen ist.

Dieses Transparent war zweisprachig (Persisch & Deutsch)und  konnte Aufsehen erregen, ebenso wie Flyer und Einladungen zum Thema der Großen Proletarischen Kulturrevolution die verteilt wurden , welche durchwegs auf reges Interesse gestoßen und für Gesprächsstoff gesorgt haben.

SALZBURG

Auch in Salzburg wurde eine 1.Mai Demonstration veranstaltet, welche sich nicht auf den Rahmen der SPÖ- „Feierlichkeiten“ beschränkt, sondern aktuelle Forderungen der Salzburger Bevölkerung auf die Straße brachte, sowie den internationalen Charakter dieses Kampftages der gesamten Arbeiterklasse verdeutlichte.


Gegen 11 Uhr versammelten sich in etwa 300 Leute vor dem Bahnhof um nach nur einer kurzen Rede die Demonstration zu starten. Es wurden von verschiedenen Organisationen Flugblätter verteilt, doch kein einziges welches den 1.Mai als Thema hatte. Dem von den Salzburger Anarchisten rund um den Infoladen Salzburg angeführte Demonstrationszug, schlossen sich noch weitere 200 Leute an, so dass zum besten Zeitpunkt in etwa 500 DemonstrantInnen gegen Kapitalismus demonstrierten.

Speziell thematisiert wurde die Frage der Mieten und des Wohnens, da in Salzburg die Wohnungsmieten am höchsten von ganz Österreich sind. Von kurdischen GenossInnen aber vor allem die Frage des Internationalismus in den Mittelpunkt gestellt. Auffallend war, dass sich speziell viele Frauen und Jugendliche beteiligten, welche man nicht sofort einer bestimmten Organisation zuordnen konnte und das trotz insgesamt vier Zwischenkundgebungen und langer Demoroute sich kaum Leute von der Demo frühzeitig entfernten. Alleine die „Kommunistische“ Partei Österreichs (KPÖ) schrumpfte deutlich.

Alles in allem ein erfolgreicher kämpferischer 1.Mai in Salzburg, welcher eine gute Basis zeigte, um die revolutionäre Initiative zu entwickeln!  

Den proletarischen Internationalismus an die erste Stelle setzen!

Alles ist Blendwerk außer der Macht!

Es lebe der 1. Mai!