Kategorie: Europa

( Oury Jalloh )

Am 7. Januar begingen bis zu 5000 Menschen die jährliche Gedenkdemonstration an Oury Jalloh in Dessau. Schon dreizehnten Mal jährte sich der Tag seit der Ermordung Oury Jallohs in deutschem Polizeigewahrsam 2005. Und wieder war die Demonstration nicht eine bloße Trauerfeier über das Leben, dass vor dreizehn Jahren genommen wurde. Die Demonstration – die nicht nur von der Teilnehmerzahl her die stärkste jemals war – setzte wieder und noch stärker ein Zeichen im Kampf gegen imperialistischen Chauvinismus der BRD und seiner Repressionsorgane, von Polizei bis Justiz, die seit der Ermordung Oury Jallohs versuchen zu vertuschen, zu rechtfertigen und Aktivisten zu kriminalisieren.

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Wir dokumentieren hier eine Aktion, die am 7. Dezember in Magdeburg durchgeführt wurde:

Am 07.12.2017 besuchten Aktivist*innen einen Adventsauftritt des Vokalensembles der Magdeburger Polizei im Moritzhof. Es wurde durch Transparent, Sprechchöre und Flyer auf den Polizei- und Justizskandal um den Fall Oury Jalloh aufmerksam gemacht. Der Asylbewerber verbrannte in einer Dessauer Polizeizelle. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurde Oury Jalloh von Polizisten ermordet.. Auch Mario Bichtemann und Hans-Jürgen Rose kamen dort unter mehr als fragwürdigen Umständen ums Leben. Ein Skandal, der immer noch von Polizei und Justiz vertuscht wird.

Oury Jalloh - das war Mord!

Am 7. Januar 2005 starb Oury Jalloh an Händen und Füßen gefesselt in einer Zelle der Polizei in Dessau. Er wurde verhaftet, weil er schwarz war. Er wurde gefoltert, weil er schwarz war. Er wurde bei lebendigem Leib verbrannt, weil er schwarz war. Anlässlich seines elften Todestages gab es verschiedene Aktionen in der BRD. Die zentrale war die jährlich stattfindende Demonstration in Dessau.

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