Wir veröffentlichen an dieser Stelle eine Erklärung des Internationalen Komitees der TKP/ML mit Anlass der diesjährigen LLL-Demonstration:

Das internationale Komitee der kommunistischen Partei der Türkei / Marxistisch-Leninistisch hat zum Jahrestag der Ermordung für die Kommunistischen Anführern Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht eine Erklärung veröffentlicht.

Wir teilen die Erklärung, die mit den Worten „Luxemburg, Liebknecht und Lenin sind das Leuchtfeuer der kommenden Welt! Ihr Erbe lebt in unserem Kampf für die Neue Demokratische Revolution, den Sozialismus und Kommunismus!“ beginnt mit unserem Volk;

“Luxemburg, Liebknecht und Lenin sind das Leuchtfeuer der kommenden Welt! Ihr Erbe lebt in unserem Kampf für die Neue Demokratische Revolution, den Sozialismus und Kommunismus!

Vor 101 Jahren wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, in der Beginnphase des Zeitalters der proletarischen Revolutionen, durch die Vertreter der deutschen Bourgeoisie in brutalster Weise ermordet. Vor genau 101 Jahren, wo der 1.imperialistische Verteilungskrieg seinem Ende zulief und das Proletariat am Horizont der großen Oktoberrevolution, angeführt vom großen Lehrer des internationalen Proletariats W.I. Lenin, für eine klassenlose Gesellschaft die Welt in ihren Grundfesten erschütterte, wehte auch in Deutschland die rote Fahne des Proletariats auf den Straßen sowie in den Fabriken Tag für Tag. Es sind 101 Jahre vergangen, seit sich die kommunistische Bewegung in Deutschland, schon in ihren Entstehungsphasen gegen die klassenkollaborateurische und revisionistische Bewegung, angeführt von der SPD, gestellt und eine Trennungslinie durchzogen hatte. Die Klassenkollaborateure, die Revisionisten von damals versammelten sich unter ihrer eigenen nationalen Bourgeoise und verrieten die Revolution. Luxemburg und Liebknecht folgten hingegen der Parole „verwandeln wir den imperialistischen Krieg in den Revolutionären Bürgerkrieg.“ Sie gründeten die KPD und gaben dem Proletariat in Deutschland ihre Partei. Die kommunistische Partei ist das einzige Werk, das der Weltordnung des Kapitals ein Ende bereiten wird und für die Errichtung der Diktatur des Proletariats notwendig ist. Dieses Grundgesetz des Klassenkampfes kann nicht bestritten werden, es ist ein Hauptprinzip des Marxismus, heute in ihrer neuen Stufe, dem Marxismus -Leninismus und Maoismus.

W.I. Lenin zeigt schon im Aufbau der bolschewistischen Partei die Notwendigkeit einer wirklichen kommunistischen Partei. Er analysierte das Zeitalter des Kapitalismus, gab der marxistischen Ideologie in allen Prinzipien eine neue Perspektive und entwickelte den Leninismus. Er kämpfte hauptsächlich als Theoretiker und großer Denker des Marxismus gegen den Revisionismus seiner Zeit und öffnete durch die große sozialistische Oktoberrevolution die Ära der proletarischen Revolutionen, den Leninismus. Wir gedenken ihm und führen als KommunistInnen aus der Türkei heute seinen Kampf. Der große Lehrer des internationalen Proletariats starb am 21.Jänner 1924 und hat den KommunistInnen weltweit sein großes Erbe hinterlassen. Dieses Erbe sind die Lehren der Oktoberrevolution, die auch heute, um voran in neuen proletarischen Revolutionen schreiten können, von großer Bedeutung und unentbehrlich sind.

Das Erbe Lenins wurde vom Vorsitzenden Mao Zedong aufgenommen und wurde zum Wegweiser unter der marxistisch-leninistisch-maoistischen Linie für die KommunistInnen weltweit. Vorsitzender Mao Zedong, führte die kommunistische Partei in China zur Neuen Demokratischen und sozialistische Revolution, entwickelte den Marxismus-Leninismus zum Maoismus. Er zeigte den Weg, um die Revolution unter der Führung der Diktatur des Proletariats ununterbrochen bis zum Kommunismus zu führen, den Klassenkampf im Sozialismus unter Führung des Proletariats gegen die bürgerliche Klasse und der kapitalistischen Passagiere mit neuen Kulturrevolutionen zu verfestigen und bis zum Kommunismus voranzuschreiten. Vorsitzender Mao Zedong entwickelte die neue Stufe des wissenschaftlichen Sozialismus und gab dem Proletariat in China eine neue Erfahrung um die politische Macht zu ergreifen. Der Volkskrieg als Strategie der Revolution unter dem Prinzip der Arbeiter- und Bauerneinheit ist für das Proletariat von internationaler Bedeutung. Ihre Lehren sind für das weltweite Proletariat im Kampf für die Neue Demokratische Revolution, dem Sozialismus und Kommunismus unentbehrlich.

Überall auf der Welt gibt es Widerstände und Rebellionen für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Die Imperialisten versuchen ihre ökonomische Krise, die sich auch in halbkolonialen, halb-feudalen, unterdrückten Ländern sich als eine politische Krise vertieft, durch regionale Kriege zu überwinden. Es bilden sich neue zwischenimperialistische Widersprüche, die zu neuen imperialistischen Allianzen führen oder bestehende verändern. Heute sind wir Teil des gleichen Kampfes der KommunistInnen wie Luxemburg und Liebknecht. Die objektiven Bedingungen für neue proletarische Revolutionen sind gegeben, es gilt die subjektiven Bedingungen, die bolschewistisch-maoistische Parteilinie unter der Marxistisch – Leninistisch und Maoistischen Bewegung zu entwickeln und voran in der internationalen Einheit der KommunistInnen zu schreiten. Dies bedeutet als unsere unmittelbare Aufgabe, die Rekonstruktion neuer kommunistischer Parteien sowie die Entwicklung der Volkskriege international zu unterstützen.

Die Volkskriege,  welche von den Marxisten-Leninisten und Maoisten geführt werden, inspirieren die Kämpfe des Weltproletariats und der unterdrückten Völker für die Befreiung, weil sie die Möglichkeit der Revolution aufzeigen und die Rolle der historischen revolutionären Gewalt umsetzen.

Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und W.I. Lenin sind die wehenden Fahnen des Klassenkampfes für die kommende Welt. Wehen wir die Kampffahnen des internationalen Proletariats in die Höhen.

Es lebe der Marxismus-Leninismus und Maoismus!

ArbeiterInnen und unterdrückte Völker aller Länder, vereinigt euch!

Es lebe der proletarische Internationalismus!

TKP/ML (Kommunistische Partei der Türkei/Marxistisch-Leninistisch) – Internationales Komitee

Januar 2020