Am 13.12. diesen Jahres wurde ein Angriff auf den Hamburger Innensenator Andy Grote durchgeführt. Dieser wurde auf seinem täglichen Weg zur Arbeit im dicken Dienstwagen aus der Wohlwillstr. in St. Pauli mit Farbflaschen angegriffen. Diesen Angriff auf einen der Köpfe der Verfolgungs- und Hetzkampagnen der Reaktion nach G20 nutzte dieser sofort, um einen Mythos eines unschuldigen und ständig in Furcht lebenden Opfer zu kreieren:
„Als Innensenator muss ich mit solchen Angriffen rechnen. Aber einen solchen Anschlag bewusst zu verüben, während ich gerade meinen zweijährigen Sohn zur Kita bringe - das ist erbärmlich.“
Zusätzlich verbreitet die Polizei, dass Steine auf das Auto geworfen wurden, was im Bekennerschreiben nicht erwähnt wird.

Farbattacke auf Auto von Innensenator Gr
Auto, welches auch getroffen wurde.

Dass beide Bestandteile seiner Aussage nicht zutreffen, wurde im aufgetauchten Bekennerschreiben klargestellt:
„Er selbst hat den Angriff gestern über Twitter als „erbärmlich“ denunziert, weil angeblich sein zweijähriger Sohn mit im Auto gewesen wäre. Grote war sich dabei nicht zu schade, schamlose Lügen zu verbreiten. Eine lautet, er würde seinen Sohn regelmäßig morgens zur Kita bringen. Wir, er und auch seine Leibgardisten wissen sehr genau, dass das totaler Quatsch ist. Wenn das Kind tatsächlich gestern im Auto gewesen ist, dann war das eine seltene Ausnahme und ein tragischer Zufall. Selbstverständlich galt der Angriff nicht dem Kind! Grotes zweite Behauptung, dass er „jederzeit mit einem solchen Angriff“ rechnet, ist genau so ein Bullshit. Er hat mit gar nichts gerechnet! Sein Gesicht sah jedenfalls gestern eher erschrocken aus, als er uns gesehen hat. Erbärmlich ist, dass Grote mit durchschaubaren und plumpen Lügen davon abzulenken versucht, worum es bei diesem Angriff eigentlich geht.“

Schlager Andy Grote 10
Ein Stein.

Die von Raffinesse sprühende Spekulation der Hamburger Polizei, das das Datum etwas mit dem Angriff zu tun haben könnte, wurde im Bekennerschreiben dann auch nochmal aufgeklärt, damit die Polizei selbst sich auch beruhigt als Opfer sehen kann:
„13.12.19 - all cops are bullshit“