Wie in den Vorjahren fand auch diesen 6. Dezember - dem finnischen Unabhängigkeitstag in den Nachwehen der Oktoberrevolution - eine internationale Mobilisierung finnischer Faschisten zu Aktionen im ganzen Land statt. In Helsinki wurden sie konfrontiert von einem antifaschistischem Gegenprotest, der eine neue Größenordnung erreichte und an dem sich auch ein Kontingent von Revolutionären beteiligte.

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Kurz zuvor, Ende November, wurde die finnische Ableger der faschistischen "Nordischen Widerstandsbewegung" ("Nordic Resistance Movement - NRM") der in den Vorjahren zu den sogenannten 612 Demos aufrief nach Druck aus der Bevölkerung verboten, nach dem diese unter anderen einen Passanten während einer Kundgebung zu Tode prügelte. Das das staatliche Verbot nichts weiter als Augenwischerei ist hat sich auch Freitag wiedereinmal gezeigt, als mit dem höchsten Polizeiaufgebot dieses Jahres die gleichen Faschisten beschützt wurden, die jedes Jahr dafür zusammen kommen. Trotz der Teilnahme von Faschisten aus Schweden, Estland und Deutschland war auch dieses Jahr die Teilnehmerzahl gierig.

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Die antifaschistischen Gegenproteste auf der anderen Seite, mit mehr als 700 Menschen mehr als im Vorjahr, waren ein klarer Mobilisierungserfolg und wurden geführt von einem Kontigent von kämpferischen Antifaschisten, an dem sich auch Aktivisten mobilisiert vom Rote Fahne Kollektiv in Finnland beteiligten. Bereits im November hatten die Genossen eine breite Kampagne mit Postern, Malungen und Stickern begonnen um die Propagandaarbeit der Faschisten zu untergraben und für kämpferischen Antifaschismus zu agitieren.

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