Anlässlich des Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November fand in der Schweiz eine Demo in Zürich statt. Unter dem Slogan "Gegen Imperialismus und Patriarchat" beteiligte sich ein Kontingent von maoistischen Kräften Schulter an Schulter mit den türkischen Genosse innen der Lila Rot Kollektive an der Spitze der Demo. Im Folgenden dokumentieren wir einen Aktionsbericht mit Fotos der von den Genossen von Kampf und Kritik veröffentlicht wurde.

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Am  Montag, dem 25.11, hat in Zürich eine kämpferische Demonstration gegen Gewalt an Frauen mit rund 600 Teilnehmerinnen stattgefunden. Sie richtete sich gegen Femizide, d.h. Mord an Frauen durch Partner, die von der Polizei im schweizer Staat alle zwei Wochen aufgezeichnet werden, sie richtete sich gegen jegliche Gewalt an Frauen und gegen das Patriarchat. Es wurden Malungen auf der Route der Demonstration gemacht, und starken Klassenhass gegen die Reaktion und den Imperialismus, besonders gegen die Polizei, den schweizer Staat, Gentrifizierer, Faschisten und patriarchale Schweine ausgedrückt. Ein patriarchales Schwein, dass die Demo provozieren wollte, wurde dann richtigerweise auch mit einer Fahnenstange geschlagen. Es wurden Parolen gerufen, die sich gegen die Lüge der Ausbeuter von einer angeblichen „minderwertigen weiblichen Natur“ richteten, und die Frauen dazu aufrief, revolutionäre Gewalt gegen Klassenfeinde, spezifisch „Bullen, Bonzen, Nazis“, zu benutzen. Dieser Hass und diese Wut ist richtig und gerechtfertigt.

Die Demo hat am Helvetiaplatz bzw. dem Ni Una Menos Platz begonnen. Der Helvetiaplatz ist im Rahmen von den starken Mobilisierungen von Frauen in diesem Jahr zum Ni Una Menos (nicht eine weniger, eine lateinamerikanische Parole gegen Femizid) Platz umgenannt worden, und jedes mal wenn ein Femizid öffentlich wird, treffen Frauen sich hier, um ihre Wut und ihr Zorn auszudrücken. Für die proletarischen Feminist*innen gilt es, diesen Wut und diese Zorn der Frau, und besonders der Arbeiterinn, als mächtige und gewaltige Waffe gegen das Patriarchat und hauptsächlich den Imperialismus zu entfesseln. Es gilt, die tiefsten und breitesten Frauenmassen zu politisieren, mobilisieren und organisieren, und dass die Frauenmassen ihre Hälfte des Himmels zu erobern. Es gilt den proletarischen Feminismus, untrennbarer Teil unserer Ideologie, dem Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, mit den universellen Beiträgen des Vorsitzenden Gonzalo, das heisst Gonzalo Denken, als eine mächtige Waffe anzuwenden. Es gilt die Kommunistische Partei der Schweiz zu rekonstituieren. Und das zusammen mit allen, die vom herrschenden System unterdrückt werden. Egal welches Alter, egal welches Geschlecht, egal welche Nationalität.

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Der kämpferische Charakter der Demonstration wurde auch durch die Beteiligung einiger proletarischen Revolutionärinnen mit eine rotes Transpi mit der Parole „Gegen Imperialismus und Patriarchat!“ und einem maoistischem Hammer und Sichel verstärkt. Sie haben Flyer verteilt, die auf die doppelte Unterdrückung von Arbeiterinnen durch den Imperialismus und das Patriarchat hinweisen, ihnen beiden mit dem proletarischen Feminismus den Kampf ansagen und mit stärksten Klassenhass die Gewalt gegen Frauen verurteilen. Der Flyer sagt klar und deutlich: „Statt über unsere ermordete Schwestern zu trauern, schlagen wir zurück und entfesseln unsere Wut als gewaltige Kraft gegen das Patriarchat.“ Die proletarischen Revolutionärinnen haben auf das hingewiesen, was die Kommunistin Eleanor Marx-Aveling schon im Jahr 1886 feststellte „diejenigen, die sich gegen die gegenwärtige Behandlung der Frauen wenden, ohne den Grund dafür in der Ökonomie unserer Gesellschaft zu suchen, sind wie Ärzte, die eine lokale Erkrankung ohne Beachtung der allgemeinen körperlichen Beschaffenheit behandeln.“

Gegen Imperialismus und Patriarchat!

Proletarischer Feminismus für den Kommunismus!

Frauen kämpft und wehrt euch!

Meitlis läged Handsche ah! Bulle, Bonze, Nazis schlah!