Deutsche Imperialisten geben sich gerne als Friedensstifter. Sie sagen, dass sie ja schließlich aus der NS-Zeit gelernt haben und deshalb wissen sie wie wichtig Frieden sei und inszenieren sich gerne als Friedenstifter. Dabei zeigt sich deutlich das Gegenteil. Ein Großteil der Waffenexporte geht an imperialistische Lakaien. Passt ihnen das Verhalten eines Lakai nicht, dann sind ihnen die sogenannten „Menschenrechte“ doch angeblich wieder sehr wichtig und die Exporte werden nicht gestattet. Imperialistische NATO-Partner können ohne Probleme mit Waffen versorgt werden, auch wenn sie gegen „Menschenrechte“ verstoßen. Um 75 Prozent stiegen die Exportgenehmigungen in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Es wird prognostiziert, dass es dieses Jahr zu einem Waffenexportrekord in der BRD kommt. Die meisten Exporte in einer Höhe von 1,77 Mrd. Euro gingen an Ungarn. Darauf folgt Ägypten mit 802 Millionen Euro, welches sich auch am Krieg gegen den Jemen beteiligt. Die Lüge der herrschenden Regierung in der BRD ist offensichtlich, diese schrieb im Koalitionsvertrag 2017, dass sie keine „unmittelbar“ am Jemen-Krieg beteiligte Länder unterstützen wollen, doch ihre Praxis beweist das Gegenteil. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate, welche sich an der Mobilmachung der Yankees gegen den Iran beteiligen, sind in den Top Ten der Waffenkäufer.

Darüber hinaus umgehen deutsche Waffenkonzerne die Exportsperren über Tochterfirmen im Ausland. So wird auch Saudi-Arabien, der größte Kriegstreiber gegen das jemenitische Volk, direkt von Rheinmetall mit Munition über Tochterfirmen aus Italien und Südafrika beliefert. Somit sind die Waffenexportverbote für deutsche Waffenkonzerne kein Hindernis aus völkermörderischen Kriegen Profit zu schlagen.