Kategorie: Asien

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Die Streitkräfte der Philippinen führen seit Anfang Dezember massive und offensive Bombenangriffe in den Provinzen Ost-Misamis, Bukidnon und Süd-Agusan in der Region Mindanao durch. Die Bombenanschläge bedrohen und erreichen die ländlichen Gebiete, in denen die Neue Volksarmee unter der Führung der Kommunistischen Partei der Philippinen (PCPh), ihren 50. Jahrestag feiert.

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Am 3. Dezember erklärte die CPI (Maoistisch) seine Solidarität und Unterstützung für die Plantagenarbeiter in Nilambur. Die Arbeiter, die sich auf den Cashew- und Gummiplantagen täglich krumm schuften, sind hauptsächlich Stammesangehörige. Sie repräsentieren die Unterdrückten und Ausgebeuteten in Indien. Sie sind vor allem in der Erntezeit gezwungen, unzählige Überstunden zu leisten, die nicht bezahlt werden. Die Kapitalisten drohen ständig damit sie zu entlassen, wenn sich die Arbeiter ihrem Willen nicht beugen. Und jetzt verkünden sie ihren berechtigten Protest gegen die Ausbeuter, was natürlich von den Maoisten unterstützt und von der Kommunistischen Partei auf revolutionäre Weise geführt werden muss.

Am 5. Dezember zeigten sie erneut, dass sie es ernst meinen mit dem Kampf gegen die Ausbeuter, indem sie einen Eigentümer einer Minenfirma in Dantewada ermordeten. Danach verbrannten sie seinen SUV. Die Polizei sagt, dass eine Broschüre in der Nähe des Leichnams gefunden wurde, in der die Maoisten die Bergbauarbeiten in der Gegend verurteilen, da die großen Bergbauunternehmen die Umwelt an den Orten zerstören, an denen sie ihre Arbeit beginnen. Und jeder, der den großen Gewinnen im Weg steht, wird verlagert oder vertrieben, zum Beispiel wenn sich jemand weigert, sein Zuhause zu verlassen. Aus genau diesen Gründen haben die Maoisten diese Firma bereits zuvor angegriffen. Am 15. November setzten sie viele Minenfahrzeuge und -maschinen in Brand, welche zum Abbau von Eisenerzen genutzt wurden.

Am 6. Dezember töteten sie einen Verräter aus Narayanpur im Bezirk Chhattisgarh, der sich 2016 der Polizei ergab und nun stellvertretender Sarpanch ist. Drei Tage zuvor töteten sie auch zwei Polizeiinformanten im Bezirk Bastar, die mit dem Verräter zusammengearbeitet haben. Ein weiterer Polizeiinformant wurde identifiziert und am 11. Dezember getötet.

Die Aktionen gegen Straßenbauprojekte wurden am 12. Dezember in Jharkhand fortgesetzt, als die Maoisten einige Traktoren in branntsetzten. Angeblich wurde eine Broschüre gefunden, in welcher höhere Löhne für die Arbeiter gefordert wurden.

Die Reaktion musste natürlich etwas über die entscheidenden Entwicklungen im Volkskrieg aussagen. Da sagte zum Beispiel der Präsident des „Forum for Integrated National Security (FINS)“: „Der Konflikt mit den Maoisten wird sich in den kommenden Tagen wahrscheinlich zu einer der verbreitetsten Formen politischer Gewalt entwickeln und sich vielleicht auf andere Städte ausbreiten, welche früher immun gegen Gewalt waren“, weiter sagte er, dass „Maoisten die größte Bedrohung für die innere Sicherheit des Landes seien", und dass die Regierung „ihre eigenen Sicherheitskräfte und staatlichen Mechanismen zur Eindämmung der Maoisten stärken sollte“. In diesen Erklärungen wird betont, dass der Volkskrieg nicht mehr hauptsächlich in den ländlichen Gebieten stattfindet, sondern auch die Städte überschwemmt. Die Reaktion bereitet sich darauf vor, ihre gegenaufständische Kriegsführung zu verstärken. Aber sie haben es bisher nicht geschafft den Volkskrieg zu zerschlagen, und sie werden weiterhin scheitern. Die Unterdrückten und Ausgebeuteten in der Welt weigern sich für die Interessen anderer missbraucht zu werden.

 

Ein Jahr nach der militärischen Niederlage des sogenannten Islamischen Staates (IS) im Irak, sieht der deutsche Außenminister Heiko Maas die Grundlage für die Abschiebung irakischer Flüchtlinge gegeben. Maas sagte am Dienstag bei einem Besuch in Bagdad „Das gilt hier für Bagdad, aber auch für weite Teile des Landes.“ und weiter „Aber ich glaube die Sicherheitslage ist tatsächlich so, dass man sagen kann, es besteht auch die Basis dafür, (…) dass Menschen eine Perspektive haben hierzubleiben, aber auch wieder hierher zurückzukommen.“. Ähnlich sieht das auch sein irakischer Kollege, Mohammed Ali al-Hakim. Dieser hat natürlich ein großes Interesse die zum Teil gut ausgebildete irakische Bevölkerung, welche vor Krieg und Elend geflohen ist, zurück zu holen. Entsprechend bekräftigt er die Sicherheitslage sei „exzellent“. Trotzdem will Maas weiterhin Truppen zur Ausbildung und Beratung der irakischen Streitkräfte im Land lassen.

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Im indischen Bundesstaat Chhattisgarh finden aktuell Wahlen zum Landesparlament statt. An zwei Tagen werden in 90 Bezirken Kandidaten für das Parlament des Bundesstaats gewählt. Der erste Wahltag in 18 Bezirken ist bereits am 12. November gelaufen, der nächste mit den restlichen 72 Bezirken folgt Übermorgen. Die breit angelegte Boykottkampagne anlässlich dieser Wahlen durch die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch) wird flankiert von einer großen militärischen Offensive.

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Im folgenden handelt es sich um eine Übersetzung des Artikels „Do not believe the lies of the exploiters!“; von newepoch.media.


Indiens Präsident Modi kündigte nun die Einführung des neuen Gesundheitssystems „Modicare“ an, das er den Menschen zu Beginn des Jahres „versprochen“ hatte. Er sagt: „Modicare ist das größte staatliche Krankenversicherungsprogramm der Welt.“ Im Vergleich zur indischen Bevölkerung bedeutet das nicht viel. 500 Millionen Menschen sollten jetzt eine kostenlose Krankenversicherung erhalten. 150.000 kleine Arztpraxen und Gesundheitszentren sollen besser ausgestattet und in staatlich regulierte Gesundheits- und Wellnesszentren umgewandelt werden.

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Im folgenden Dokumentieren wir eine Übersetzunhg der aktuellen Stellungnahme der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) zu den letzen Verhaftungswellen gegen demokratische Aktivisten, über die DemVolkeDienen bereits berichtete:

 

Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch)
Zentralkomitee

September 2018

 

Die maoistische Partei verurteilt die Verhaftungen der Aktivisten für Rechte und ruft auf zur landesweiten Agitation um gegen die Verhaftungen anzukämpfen.

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Am Dienstag hat der Repressionsapparat des alten indischen Staates mehrere illegale Festnahmen von Menschenrechtsaktivisten in Delhi, Haryana, Maharashtra und Telengana sowie illegale Hausdurchsuchungen mehrerer Häuser von Aktivisten durchgeführt. Diese schwerwiegende Aktion des reaktionären indischen Staates muss auf das schärfste verurteilt werden, da sie die Verhaftung von Menschenrechtsaktivisten und Verteidigern auf der Grundlage gefälschter Anschuldigungen ist. Es ist ein klarer Versuch, die Intellektuellen zum Schweigen zu bringen, die für die ärmsten Menschen Indiens Stellung beziehen und die die repressiven Aktionen des Staates gegen das Volk verurteilen.

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Nach dem Anfang des Monats mehrere Kombattanten der Tikko in Dersim ermordet wurden fanden inzwischen die Begräbnisse der Gefallenen statt. Mehrfachen wurden die Familien, Freunde und Sympathisanten während den Gedenk- und Beisetzungszeremonien durch die Bullen und das Militär angegriffen und versucht einzuschüchtern. Eine konsequente Weiterführung der Taktik des Terrors, den das Militär bereits nach dem Feuergefecht umsetzte:

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Ende letzten Monats, am 29. Juli, starben die beiden Schüler Diya und Karim in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka nach dem sie von einem Bus erfasst worden. Schüler und Studenten in ganz Dhaka und später auch landesweit ergriffen die Initiative, brannten Busse des Busunternehmens nieder, besetzten die Straßen und führten eigenständige Verkehrskontrollen durch und beteiligten sich in großem Umfang an Demos und Protesten. Die Eskalation durch bewaffnete Banden der regierenden Partei, die diese von Schülern organisierten Aktionen Angriff, sorgte dafür, dass die Straßenschlachten bis vergangene Woche andauerten.

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Gestern bestätigten die Genossen von IKK-Online.org den Tod der sechs Kämpfer der TIKKO. Tanju Er aka Samet, Mehmet Keleş aka Mahir, Tarık Akın aka Yetiş, Zeynel Çakıl aka Haydar, İlker Tezer aka Yusuf und Mustafa Sarıca aka Taylan fielen in der Nacht vom 5. auf den 6. August während eines Gefechts mit der türkischen Armee. Bis jetzt haben drei Begräbnisse, derer die Gefallen sind, stattgefunden – alle waren unter massiver Polizei- und Militärpräsenz. Genau wie bei der Beisetzung von Yetiş, wurde auch die heutige Beisetzung von Samet mehrfach von Riot- und Zivilbullen angegriffen.

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