Kategorie: Asien

( Manipur )

In Bijapur in Chhattisgarh wurde ein 13-Jähriger von Bullen an einen Baum gefesselt und mit den Bajonetten ihrer Gewehre gefoltert. Danach aus kurzer Distanz erschossen und als „Maoist“ bezeichnet. Der Leiche wurde danach eine Uniform angezogen und mit einer danebengelegten Waffe fotografiert.
Drei der Folterer wurden von den Dorfbewohnern als Kapitulanten erkannt, die mittlerweile mit den Bullen zusammenarbeiten. Die Bewohner wurden von den Mördern bedroht, damit sie diesen Mord verschweigen.

In der Region soll am 18. Dezember auch ein „Maoist“ bei einem Schusswechsel mit drei Polizeieinheiten getötet worden sein. Der Beweis der Bullen ist eine Leiche in Uniform und eine daneben gefundene Waffe.

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Vergangene Woche fanden ein Reihe von Solidaritätsaktionen mit Irom Chanu Sharmila statt. Die Studentenliga Manipur führte zusammen mit den Menschen von Charangpat am 5. November einen Fackelmarsch gegen den Arrest der Aktivistin durch. Am gleichen Tag führten mehrere Organisationen eine Sitzblockade zur Unterstützung des Kampfes der Aktivistin vor dem Palasttor in der Hauptstadt Manipurs, Imphal, durch. Auch die Maoistische Kommunistische Partei Manipurs hat ihre Solidarität mit dem Kampf Sharmilas ausgedrückt.

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