Kategorie: Asien

( Repression )

Die Parole „Stoppt Lumadmorde!“ (StopLumadKillings) bezieht sich auf die im letzten Jahre stark ausgeweiteten gezielten Angriffe auf die Lumadvölker. Lumad ist die Selbstbezeichnung von Ureinwohnern der südlichen Hauptinsel der Philippinen, Mindanao, eigentlich lautet diese „katawhang Lumad“, "indigene" oder "einheimische Menschen" in der Cebuanosprache, die hauptsächlich auch auf dieser Insel und insgesamt von über 20 Millionen Menschen gesprochen wird. Die Gebiete, in denen die Lumad leben sind gleichzeitig auch die Orte, die am besten zur Ausbeutung von Gold, Nickel und Kupfer eignen und zutem die verbleibenden Wälder in Mindanao sind. 
Durch eine zunehmende Militarisierung der Gegend und mordende Paramilitärische Gruppen versucht der Staat, die Lumad von ihrem Grund und Boden zu vertreiben. Diese Gruppen, darunter die antikommunistische Alamara und die (Magahat-)Bagani, führen jedoch auch Operationen zusammenmit den philippinischen Streitkräften durch. Zuletzt wurde dies belegtdurch ein Gefecht der Neuen Volksarmee (NPA) mit einigen der Paramilitärs, die zuvor zusammen mit dem 3rd Special Forces Battalion gesehen wurden, welches bei einem weiteren Gefecht auch acht Soldaten verlor.
Einer der Hauptangriffspunkte der Paramilitärs sind dabei Schulen der Lumad, die selbst organisiert und ohne Schulgebühren sind, aber vom Bildungsministerium des philippinischen Staats reguliert werden. Zeitgleichwerden diese Schulen von der Reaktion als „Übungsplatz für die NPA“ bezeichnet. Lehrer oder Mitarbeiter an diesen Schulen (und auch Aktivisten, die sich gegen die Angriffe aussprechen) werden dementsprechend auch als der revolutionären Sache dienend bezeichnet.
Die Angriffe auf die Schulen beinhalten Morde an Lehrern, Zerstörung von Gebäuden, aber auch Schliessungen von Schulen und Ankündigungen des Bildungsministeriums, die Lehrer durch Militärs zu ersetzen.

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Am 22. Dezember wurden in Istanbul zwei Revolutionäre von Bullen erschossen. Dies geschah im Rahmen einer Razzia der Bullen im Bezirk Gaziosmanpaşa, wobei auch vier Bullen verletzt wurden. Die Razzia fand angeblich im Zusammenhang mit einer Bombe statt, die am 1. Dezember in Istanbul gezündet wurde um einen vorbeifahrenden Bullenwagen zu treffen.

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Folgenden Text von der Indiensolidarität dokumentieren wir an dieser Stelle.

Genossin Shruthi, Kampfname Maisakka, und Genosse Vidyasagar Reddy, Kampfname Gopanna, Kämpfer der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten), wurden laut Berichten der Polizei am 16. September in einem Feuergefecht angeschossen und getötet. Die massiven Folterspuren an beiden zeigen jedoch sehr offensichtlich, dass es sich einmal mehr um ein Fake-Encounter, d.h. ein fingiertes Feuergefecht Zwecks außergerichtlicher Hinrichtung von zwei Maoisten, handelt. Eine Praxis die von der Polizei, dem Militär und den Paramilitärs in Indien häufig angewendet wird um vermeintliche Maoisten oder angebliche Unterstützer der Maoisten zu exekutieren.

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Im Dorf Khamarpur  wurde am 25. Juli ein regionaler Führer der Kommunistischen Partei  Ostbengalen (PBCP) von der Polizei ermordet. Palash Malitha, 29 Jahre alt, wurde bei einem Feuergefecht getötet. Die Polizei fand bloß eine Waffe mit drei Kugeln bei ihm und „scharfe Waffen“. Die PBCP entstand 1968 als eine Abspaltung von der Kommunistischen Partei Bangladesch und ist vor allem nahe der indischen Grenze aktiv.

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Der türkische Staat intensiviert seine Angriffe gegen demokratische und revolutionäre Strukturen weiter. In Istanbul und der Provinz Kocaeli wurden am 27. Mai erneut Vereinsräume fortschrittlicher Vereinigungen genauso wie Privatwohnungen von Aktivisten von der Polizei gestürmt und verwüstet, Dokumente und Computer beschlagnahmt sowie 22 Aktivisten verhaftet. Eine weitere Person wurde am 28. Mai festgenommen. Den Aktivisten, die größtenteils Mitglieder der Föderation der Demokratischen Rechte (DHF) sind,  wird vorgeworfen an der 1. Mai Demonstration und einer Demonstration mit Bezug auf die Ermordung Berkin Elvans durch die Bullen teilgenommen zu haben. Darüber hinaus sollen sie angeblich Mitglieder in der verbotenen Maoistischen Kommunistischen Partei (MKP) sein. Auch der Chefredakteur der revolutionären Zeitschrift Halkın Günlüğü ist von den Razzien betroffen.

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