Kategorie: Asien

( Türkei )

Wir dokumentieren hier eine Erklärung der Jugendinitiative Partizan / Marxistisch Leninistisch Maoistisch zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution:

 

PGİ/MLM: IM 100. JAHR RUHM UND EHRE DER OKTOBERREVOLUTION UND DEN FÜHRERN!
9th October 2017

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Am 26.September wurden in der Provinz Ovacık bei einem Gefecht mit Streitkräften des alten türkischen Staates zwei Genossen der Halk Kurtuluş Ordusu (Volksbefreiungsarmee) die von der Maoist Komünist Partisi (Maoistische Kommunistische Partei) geführt wird getötet. Die Namen der bei dem zweistündigen Gefecht getöteten lauten Özcan Öner (İsyan) und Cem Gürgül (Mesut). Bei ihrer Beerdigung war ein massives Polizei/Militäraufgebot vor Ort.

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Wir dokumentieren hier Ausschnitte einer inoffiziellen Übersetzung einer Erklärung des Zentralkomitees der TKP/ML(Türkiye Komünist Partisi/Marksist-Leninist - Kommunistische Partei der Türkei/Marxistisch-Leninistisch) zu Nubar Ozanyan:

Nubar Ozanyan


Am 14 August 2017, wurde Nubar Ozanyan zum Märtyrer. […]

Nubar Ozanyan hat lang in den Reihen unserer Partei gekämpft. Unsere Partei hatte die Aufgabe eine Front im irakischen Teil von Kurdistan und eine Führung der internationalen Solidarität mit dem kurdischen nationalen Freiheitkampf aufzubauen. Er war seit 2014 in diesem Gebiet.
Nubar Ozanyan war aktiv in den internen Fragen und dem internen Kampf der Partei seit Mitte 2015 beteiligt. Seine organisatorische Position in diesen innerparteilichen Diskussionen, seine ideologische Herangehensweise an das Problem war ein herber Verlust seit dieser Zeit. Er entschied Teil der illegitimen Aktivität der Fraktionsbildung zu werden, die seit Anfang 2016 Form annahm.

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Bei einem vierstündigen Gefecht der HKO (Halk Kurtuluş Ordusu - Volksbefreiungsarmee - die Armee der MKP - Maoistische Kommunistische Partei) mit den bewaffneten Streitkräften des alten türkischen Staates in Ovacık in Dersim wurden am 1. August die zwei Genossen Yılmaz Kes, Mahir Özgül und die Genossin Sevda Serinyel getötet.

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Die von der TKP/ML geführte Arbeiter- und Bauern-Befreiungsarmee der Türkei (TiKKO) erklärt, dass sie bei einer Reihe von Aktionen am 1. Juni in der Region Dersim 3 Soldaten der Reaktion getötet hat.

Die erste der Aktionen wurde am Berg Çakmaklı bei Aliboğazı und Bozan durchgeführt. Danach wurde der Berg und das umliegende Gebiet vom Feind mit Mörsern beschossen. Danach wurde eine zweite Aktion durchgeführt, woraufhin der Feind den Berg in Flucht verlassen musste.

Wieviele Soldaten bei den Aktionen verletzt wurden konnte nicht klargestellt werden.

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Wir dokumentieren hier einen sehr interessanten Link bezüglich der Frage der gegenwärtigen Entwicklung in der Türkei:

http://ikk-online.org/

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Wir dokumentieren hierzu eine Erklärung der Dev-Genç Europa die uns zugeschickt wurde:

Sıla Abalay wurde heute morgen bei einer Razzia in İstanbul erschossen.

Sıla war 18 Jahre alt. Als Dev-Genç Mitglied setzte sie sich in der Türkei für kostenlose Bildung, demokratische Gymnasien und für Gerechtigkeit für den 14 Jährigen Berkin Elvan ein, der durch einen Kopfschuss von der Polizei hingerichtet wurde. Mit 16 Jahren wurde Sıla verhaftet und saß mehrere Monate im Gefängnis. Fast zwei Monate lang begab sie sich in einen Hungerstreik und erkämpfte sich ihre Rechte in der Gefangenschaft. Sie zeigte bereits im jungen Alter, wie ein politischer Gefangener sich selbst in absoluter İsolation dem Feind gegenüber verhält.

Sıla wird von der burgerlichen Presse in der Türkei zur hochrangigen Militanten der DHKP-C erklärt. Damit versuchen die Schreiberlinge des Faschismus, den Mord an einer 18-Jährigen zu rechtfertigen. Zuvor Ermordete Jugendliche wie Dilek Doğan oder Kemal Korkut, wurden von denselben Medien zu potentiellen Selbstmordattentätern erklärt, der 14 Jährige Berkin Elvan gar zum Terroristen.

Allein in den letzten 5 Monaten wurden 6 Razzien gegen die Jugendorganisation Dev-Genç durchgeführt. Mehr als 400 Revolutionäre der Volksfront (Halk Cephesi), mehr als 40 davon Mitglieder der Dev-Genç, sind in den türkischen Knästen. Trotzdem schafft es der Faschismus nicht, Dev-Genç zu zerschlagen. Als letzte Alternative greifen sie zum Mord. Sie wollen uns mit dem Tod einschüchtern. HÄTTEN WIR ANGST VOR DEM TOD, WÄREN WIR NICHT BEI DEV-GENÇ!

Seht her: Das ist der Partner, der enge Verbündete der imperialistischen BRD. Das Blut dieser Kinder klebt auch an den Händen des deutschen Imperialismus. Es sind Kugeln aus deutscher Fertigung, die unsere Jugendlichen hinrichten. Es sind Polizisten mit deutscher Ausbildung, die unsere Kinder hinrichten. Wenn wir vom Faschismus in der Türkei sprechen, dürfen wir die imperialistische BRD nicht außen vor lassen. Es ist falsch, den Faschismus in der Türkei in Deutschland anzuklagen. Der europäische Imperialismus ist, anders als das viele Linke und selbsternannte Revolutionäre sehen, kein Heilsbringer, sondern Verantwortlicher.

NIEDER MIT DEM FASCHISMUS!
SILA ABALAY İST NİCHT GEFALLEN, SİE LEBT IN UNSEREM KAMPF!
YAŞASIN DEV-GENÇ, YAŞASIN DEV-GENÇ'LİLER!

Revolutionäre Linke/ Avrupa Dev-Genç
06.05.2017

Am 18. November 2016 wurden in Okmeydani im Idil Kulturzentrum sieben Mitglieder der revolutionären Musikgruppe Grup Yorum festgenommen

Nach zahlreichen Solidaritätsaktionen und -erklärungen in den letzten Monaten wurden nun am 1. März 2017 die festgenommenen Mitglieder von Grup Yorum freigelassen. Daraufhin wurde auf dem Platz vor dem Gericht mit den Freigelassenen getanzt, gesungen und die Parolen „Hoch die revolutionäre und internationale Solidarität!“ und „Die Kunst des Volkes kann nicht zum Schweigen gebracht werden!“ gerufen.

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In den letzten Tagen gab es mehrere Meldungen über Aktionen der DHKP-C (Devrimci Halk Kurtuluş Partisi-Cephesi – Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front) in der Türkei. Darunter eine Stellungname der DHKP-C über den Mord an einigen ihrer Kämpfer in Dersim durch einen Luftangriff der reaktionären türkischen Streitkräfte am 7. November 2016. Momentan ist noch nicht bekannt, wie viele der 10 Kämpfer, die vom Luftangriff getroffen wurden, überlebt haben.
Die Namen der Vermissten lauten: 
Kenan Günyel, Mustafa Doğru, Hüseyin Gülmez, Tuncel Ayaz, Murat Gün, Melih Işık, Bünyamin Kılıç, Naciye Yavuz, Hünkar Derya Güneş und Aysun Saban.

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Am 28. Dezember 2016 wurden in Dersim zwei Kämpfer der DHKC durch die Reaktion ermordet. Wir dokumentieren hierzu eine Stellungnahme des Komitees für internationale Beziehungen der Volksfront.

Die Kämpfer der DHKC die in Dersim ermordet wurden sind unsterblich!

Der Faschismus der AKP bombardiert weiter die Berge und ermordet die Kinder des Volkes. Es wurde bekannt, dass zwei Kämpfer der DHKC im Kampf am 28. Dezember ermordet wurden. Wir erfuhren einen Tag später nur einen Namen eines Kämpfers. Dann erfuhren wir, dass Leyla Aracı und Mahir Bektaş, Angehörige der DHKC ländlichen Guerillaeinheit Dersim, zu Märtyrern wurden.

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