Kategorie: Asien

( Indien )

Aus Anlass des 10. Jahrestages des Bestehens der Kommunstischen Partei Indiens (Maoisten) publizieren wir ihre Botschaft an das internationale Treffen, dass am 27. September stattfand, auf deutsch. Wir wünschen den Genossen weiterhin viel Erfolg bei der Entwicklung ihres Volkskriegs und werden auch weiterhin unser bestes tun sie in ihrem Kampf zu unterstützen. Weitere Informationen zu dem Treffen und zur Entwicklung des Volkskriegs in Indien gibt es auf: http://indiensoli.wordpress.com/

Botschaft an die Mailänder internationale Konferenz in Solidarität mit dem Volkskrieg in Indien

An alle Delegierten, die auf dieser Konferenz zusammenkommen,
An alle Parteien, Organisationen und Einzelpersonen, die gearbeitet haben um sie zu organisieren,
An das internationale Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien, das diese Konferenz führt,
wärmste revolutionäre Grüße und ein herzliches Lal Salam von der KPI (Maoisten) und der Volksbefreiungsguerillaarmee (PLGA), Revolutionären Volkskomitees (RPC´s), Revolutionären Massenorganisationen und dem revolutionären Volk Indien, die von ihr geführt werden.

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Im Distrikt Bastar des Bundesstaats Chhattisgarh haben am 18. Oktober Maoisten einem Polizisten, Mitgliede der Chhattisgarh Armed Forces, der auf dem Weg zum Arzt war einen Hinterhalt gestellt, ihn aus seinem Auto gezogen und erschossen. Eine Suchaktion der Polizei nach dem erfolgreichen Anschlag blieb erfolglos.
Zur Situation in Bastar hat ein Sprecher der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) eine Stellungnahme veröffentlicht in der die Kapitulation mehrerer ehemaliger Mitglieder verurteilt wird, die im Angesicht einer schwierigen Situation den leichten Weg gewählt haben. Gleichzeitig wird denunziert, dass in Bastar kein Tag vergeht an dem die Regierung nicht die Revolutionäre und Massen terrorisiert, indem sie sie ermordet, ausplündert und foltert. Er warnt auch die Einheiten des Naga Battalions davor in das Gebiet zu betreten und solidarisiert sich mit den Kämpfen der Adivasi. Das Naga Battalion ist eine junge Einheit der indischen Armee, das aus Angehörigen der Naga besteht, die Reaktion will also verschiedene Stämme gegeneinander ausspielen.

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Die Kommunistische Partei Indiens (Maoisten) hat zum Wahlbokott bei den Wahlen in der Region Vidarbha aufgerufen. In einer Stellungnahme der Partei macht sie die großen bürgerlichen Parteien für die Selbstmorde von 60.000  Bauern in den letzten zwei Jahrzehnten verantwortlich. Der Wahlboykott soll der Desillusionierung der Massen dienen. Gleichzeitig hat die Regierung angekündigt mit großen Polizeikräften in das Gebiet einzufallen um Aufstandsbekämpfungsoperationen durchzuführen. Damit will sie versuchen aus den Erfahrungen der letzten indienweiten Wahl zu lernen, bei der die KPI (Maoisten)  zwei große Aktionen gegen Polizeikräfte durchgeführt hat.

Auch gibt es wieder mal eine ganze Reihe von neuen Maßnahmen, mit denen der Volkskrieg bekämpft werden soll. So sollen zum einen die paramillitären Einheiten zur Bekämpfung der KPI (Maoisten) aufgestockt werden und Polizeistationen in den betroffenen Gebieten sollen verstärkt werden. Auch soll die Central Reserve Police Force in eine hochspezialisierte Aufstandsbekämpfungseinheit verwandelt werden, dafür ist sie auch schon bereits mit dem Mandat versehen in ganz Indien auf eigene Faust operieren zu können.
Diese Maßnahmen Reihen sich ein in die verstärkte Kampagne der indischen Reaktion, die den Volkskrieg vernichten sollen.

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Seit dem Treffen zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien am 27. September und der Grußbotschaft der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) überschlagen sich die reaktionären Medien in Indien vor Angst vor einer Ausbreitung der Bewegung. Da die Grußbotschaft unter anderem darauf eingeht, dass die KPI (Maoisten) eine neue Front in dem Grenzgebiet der Bundesstaaten Karnataka, Kerala und Tamil Nadu aufmachen will.

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Im Bundesstaat Chhattisgarh wurde am 2. Oktober ein Reaktionär der führende Verbindungen zu der konterrevolutionären paramilitarischen Einheiten der Salwa Judum hat getötet. Der Reaktionär wurde von einer Gruppe Maoisten in seinem Haus aufgesucht und für seine blutigen Taten gegen das Volk zur Rechenschaft gezogen. Die Salwa Judum sind Einheiten die aus armen Zivilisten, in der Regel Bauern, zusammengestellt werden. Die untersten Soldaten dieser Einheiten werden in der Regel zum Militärdienst gezwungen, um dann den Volkskrieg in Indien zu bekämpfen. Damit bedienen sich die Imperialisten und ihre Lakaien in Indien dem alten reaktionärem Prinzip Massen gegen Massen zu stellen. Doch auch diese Bemühungen werden den Volkkrieg nicht aufhalten können, wie die Erfahrungen in Peru gezeigt haben.

Zum 10. Jahrestages des Bestehens der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) haben die Genossen einen Aufruf an das indische Volk veröffentlicht, in der sie es auffordert den Kampf gegen den Imperialismus zu verschärfen und die neudemokratische Revolution durchzuführen.

Zusätzlich hat am 27. September ein internationales Treffen zur Unterstützung des Volkskrieges  in Indien stattgefunden. Aus diesem Anlass dokumentieren wir hier die Rede des Bündnis gegen imperialistische Aggression, die auch in anderen Sprachen zu lesen ist.

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Nachdem über zehn Jahre hinweg die Partei „Indischer Nationalkongress“ im Dienste der Imperialisten den Krieg gegen das indische Volk und die Kommunistische Partei Indien (Maoisten) geführt hat und die großen Projekte des bürokratischen Kapitalismus durchgesetzt hat, ist seit diesem Jahr die stärkste parlamentarische Kraft die „Indische Volkspartei“. Sie hat 35% der Stimmen in einer Wahl bekommen, in der selbst nach offiziellen Angaben nur 66% der Bevölkerung teilgenommen haben. Die Möglichkeiten der Wahlmanipulation wurden zudem für diese Wahl extra erhöht, in dem der Wahlvorgang in vielen Gebieten direkt durch die Armee koordiniert wurde.

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Um den Volkskrieg zu bekämpfen nutzt das Modi-Regime mittlerweile auch den Bombenterror gegen die Massen. In den Bundesstaaten Jharkhand und Bihar werden mit Helikoptern Bomben auf Dörfer geworfen, Bewohner getötet und Eigentum zerstört. Zusätzlich werden Schulen und andere Räume von Streitkräften besetzt und als Polizeiquartiere genutzt.
Seit Jahren spielt die Reaktion in Indien mit dem Gedanken an diese Methoden, nun scheint ihr verzweifelter Kampf gegen den Volkskrieg soweit zu sein, dass sie mit dem früheren Terror keine Erfolge mehr erzielt. Hier zeigt das hindu-faschistische Regime unter Modi wieder einmal sein wahres Gesicht aber auch mit der wahllosen Ermordung durch Bomben wird der Volkskrieg nicht aufzuhalten sein, egal wie massiv die Reaktion diese einsetzen wird.

Eine wichtige Bahnlinie nach Deli wurde auf der Länge von ca. 1m gesprengt. Zusätzlich wurden Poster verklebt, die die Sabotage als Reaktion auf Polizeioperationen in verschiedenen Bezirken erklären. Ein Güterzug entgleiste und mehrere Züge standen über 15 Stunden still. Diese Aktion ist auch eine praktische Antwort auf die momentane Strategie der Reaktion, die behauptet, dass die Kommunistische Partei Indiens (Maoisten) an Stärke und Anhängern verliert. Die konstante Fülle an Meldungen über die Aktivitäten der KPI(Maoisten) allerdings zeichnet ein anderes Bild.

Bei einer von der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) am 23. August organisierten Versammlung, an der über 500 Dorfbewohnern und 30 Militante teilnahmen, wurde einstimmig beschlossen, gegen den Bauxit-Abbau vorzugehen und zudem, dass sich die Dorfbewohner wenn nötig auch an einem bewaffneter Kampf mit den Obrigkeiten beteiligen werden.
Neben der großen Bewegungsfreiheit der Partei in den Gebieten zeigt diese Versammlung auch den großen Rückhalt, den die KPI(Maoisten) beim Volk hat. Trotz einer massiven Militäroperation des indischen Staates in der Region ist es der KPI(Maoisten) möglich, solch ein Treffen ohne Verhaftungen oder andere negative Folgen abzuhalten.

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