Kategorie: Asien

( Türkei )

Bei einem vierstündigen Gefecht der HKO (Halk Kurtuluş Ordusu - Volksbefreiungsarmee - die Armee der MKP - Maoistische Kommunistische Partei) mit den bewaffneten Streitkräften des alten türkischen Staates in Ovacık in Dersim wurden am 1. August die zwei Genossen Yılmaz Kes, Mahir Özgül und die Genossin Sevda Serinyel getötet.

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Die von der TKP/ML geführte Arbeiter- und Bauern-Befreiungsarmee der Türkei (TiKKO) erklärt, dass sie bei einer Reihe von Aktionen am 1. Juni in der Region Dersim 3 Soldaten der Reaktion getötet hat.

Die erste der Aktionen wurde am Berg Çakmaklı bei Aliboğazı und Bozan durchgeführt. Danach wurde der Berg und das umliegende Gebiet vom Feind mit Mörsern beschossen. Danach wurde eine zweite Aktion durchgeführt, woraufhin der Feind den Berg in Flucht verlassen musste.

Wieviele Soldaten bei den Aktionen verletzt wurden konnte nicht klargestellt werden.

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Wir dokumentieren hier einen sehr interessanten Link bezüglich der Frage der gegenwärtigen Entwicklung in der Türkei:

http://ikk-online.org/

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Wir dokumentieren hierzu eine Erklärung der Dev-Genç Europa die uns zugeschickt wurde:

Sıla Abalay wurde heute morgen bei einer Razzia in İstanbul erschossen.

Sıla war 18 Jahre alt. Als Dev-Genç Mitglied setzte sie sich in der Türkei für kostenlose Bildung, demokratische Gymnasien und für Gerechtigkeit für den 14 Jährigen Berkin Elvan ein, der durch einen Kopfschuss von der Polizei hingerichtet wurde. Mit 16 Jahren wurde Sıla verhaftet und saß mehrere Monate im Gefängnis. Fast zwei Monate lang begab sie sich in einen Hungerstreik und erkämpfte sich ihre Rechte in der Gefangenschaft. Sie zeigte bereits im jungen Alter, wie ein politischer Gefangener sich selbst in absoluter İsolation dem Feind gegenüber verhält.

Sıla wird von der burgerlichen Presse in der Türkei zur hochrangigen Militanten der DHKP-C erklärt. Damit versuchen die Schreiberlinge des Faschismus, den Mord an einer 18-Jährigen zu rechtfertigen. Zuvor Ermordete Jugendliche wie Dilek Doğan oder Kemal Korkut, wurden von denselben Medien zu potentiellen Selbstmordattentätern erklärt, der 14 Jährige Berkin Elvan gar zum Terroristen.

Allein in den letzten 5 Monaten wurden 6 Razzien gegen die Jugendorganisation Dev-Genç durchgeführt. Mehr als 400 Revolutionäre der Volksfront (Halk Cephesi), mehr als 40 davon Mitglieder der Dev-Genç, sind in den türkischen Knästen. Trotzdem schafft es der Faschismus nicht, Dev-Genç zu zerschlagen. Als letzte Alternative greifen sie zum Mord. Sie wollen uns mit dem Tod einschüchtern. HÄTTEN WIR ANGST VOR DEM TOD, WÄREN WIR NICHT BEI DEV-GENÇ!

Seht her: Das ist der Partner, der enge Verbündete der imperialistischen BRD. Das Blut dieser Kinder klebt auch an den Händen des deutschen Imperialismus. Es sind Kugeln aus deutscher Fertigung, die unsere Jugendlichen hinrichten. Es sind Polizisten mit deutscher Ausbildung, die unsere Kinder hinrichten. Wenn wir vom Faschismus in der Türkei sprechen, dürfen wir die imperialistische BRD nicht außen vor lassen. Es ist falsch, den Faschismus in der Türkei in Deutschland anzuklagen. Der europäische Imperialismus ist, anders als das viele Linke und selbsternannte Revolutionäre sehen, kein Heilsbringer, sondern Verantwortlicher.

NIEDER MIT DEM FASCHISMUS!
SILA ABALAY İST NİCHT GEFALLEN, SİE LEBT IN UNSEREM KAMPF!
YAŞASIN DEV-GENÇ, YAŞASIN DEV-GENÇ'LİLER!

Revolutionäre Linke/ Avrupa Dev-Genç
06.05.2017

Am 18. November 2016 wurden in Okmeydani im Idil Kulturzentrum sieben Mitglieder der revolutionären Musikgruppe Grup Yorum festgenommen

Nach zahlreichen Solidaritätsaktionen und -erklärungen in den letzten Monaten wurden nun am 1. März 2017 die festgenommenen Mitglieder von Grup Yorum freigelassen. Daraufhin wurde auf dem Platz vor dem Gericht mit den Freigelassenen getanzt, gesungen und die Parolen „Hoch die revolutionäre und internationale Solidarität!“ und „Die Kunst des Volkes kann nicht zum Schweigen gebracht werden!“ gerufen.

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In den letzten Tagen gab es mehrere Meldungen über Aktionen der DHKP-C (Devrimci Halk Kurtuluş Partisi-Cephesi – Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front) in der Türkei. Darunter eine Stellungname der DHKP-C über den Mord an einigen ihrer Kämpfer in Dersim durch einen Luftangriff der reaktionären türkischen Streitkräfte am 7. November 2016. Momentan ist noch nicht bekannt, wie viele der 10 Kämpfer, die vom Luftangriff getroffen wurden, überlebt haben.
Die Namen der Vermissten lauten: 
Kenan Günyel, Mustafa Doğru, Hüseyin Gülmez, Tuncel Ayaz, Murat Gün, Melih Işık, Bünyamin Kılıç, Naciye Yavuz, Hünkar Derya Güneş und Aysun Saban.

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Am 28. Dezember 2016 wurden in Dersim zwei Kämpfer der DHKC durch die Reaktion ermordet. Wir dokumentieren hierzu eine Stellungnahme des Komitees für internationale Beziehungen der Volksfront.

Die Kämpfer der DHKC die in Dersim ermordet wurden sind unsterblich!

Der Faschismus der AKP bombardiert weiter die Berge und ermordet die Kinder des Volkes. Es wurde bekannt, dass zwei Kämpfer der DHKC im Kampf am 28. Dezember ermordet wurden. Wir erfuhren einen Tag später nur einen Namen eines Kämpfers. Dann erfuhren wir, dass Leyla Aracı und Mahir Bektaş, Angehörige der DHKC ländlichen Guerillaeinheit Dersim, zu Märtyrern wurden.

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Wir dokumentieren hier eine inoffizielle Übersetzung der Erklärung des internationalen Büros der TKP/ML (Kommunistische Partei der Türkei/Marxistisch-Leninistisch) zu den gefallenen Genossen in Ali Bogazi. Die Übersetzung wurde mit Grundlage der französischen Übersetzung der TKP/ML verfasst.

An alle Bruderparteien und -organisationen

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In den letzten Tagen finden in der ganzen Türkei und weltweit Aktionen und Veranstaltungen zum Angriff der Reaktion in Aliboğazı statt. In Aliboğazı in Dersim in der Türkei drang die türkische Reaktion am 23. November mit massiven Kräften in ein Gebiet vor, in das sie 20 Jahre nicht vordringen konnten. Zuletzt versuchte sie dies im Dezember letzten Jahres. Bei diesem Einsatz waren hunderte Soldaten der türkischen Armee sowie eine Spezialeinheit beteiligt. Durch Verbrennungen am Körper von Genossen der TIKKO (Arbeiter- und Bauern-Befreiungsarmee der Türkei) ist auch nachweisbar, dass dabei chemische Waffen eingesetzt wurden. Die Reaktion versuchte sechs Tage lang das Gebiet zu besetzen, musste sich danach aber zurückziehen. Bei diesem Einsatz starben mehrere Soldaten der Reaktion, was diese aber vertuscht, indem sie ihre Verluste nicht öffentlich macht. Vor und nach der Aktion wurde das Gebiet durch die türkische Luftwaffe angegriffen.

In diesen sechs Tagen wurden acht Mitglieder der TIKKO von der türkischen Reaktion getötet. Von diesen acht Toten sind die Leichen teilweise so stark verbrannt, dass sie nicht identifiziert werden konnten. Die Namen der Genossen, die identifiziert werden konnten lauten Aşkın (Hasan Karakoç), Hakan (Ersin Erel), Tuncay (Murat Mut), Orhan (Alican Bulut), Bakış (Samet Tosun).
turkei alibogazi tikko

In der Türkei wurden beispielsweise in Gazi und in Esenyurt, beides Statteile Istanbuls, Veranstaltungen organisiert und Flugblätter verteilt.
Auch in Mersin im Süden des Landes wurde eine Gedenkveranstaltung mit Reden und Musik durchgeführt.
Bei der Beerdigung der Genossen beteiligten sich viele Massen, in einem Videozusammenschnitt ist dies neben Clips der TIKKO und einer Prozession zu sehen.

Die revolutionäre Musikgruppe Grup Munzur veröffentlichte ein Lied zum Angriff der Reaktion in Aliboğazı:

In der BRD wurde unter anderem in Köln und in Stuttgart Gedenkveranstaltungen abgehalten, an denen sich auch Angehörige der Getöteten beteiligten.
tikko stuttgart 

Am 14. November wurde von der TIKKO (Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee der Türkei) in Kıraç, einem Viertel im Istanbuler Stadtteil Esenyurt eine bewaffnete Aktion durchgeführt.
Die Aktion wurde in Gedenken an die am 9. November 2004 in Dersim gefallenen Genossen Aşkın Günel und Cafer Kara durchgeführt. Dabei wurde mit Langwaffen auf die Polizeistadtion des Viertels geschossen.
In der Stellungname zur Aktion erklärt die TIKKO auch, dass sie „Nicht ruhig sind und nicht Ruhe geben werden zum den faschistischen Angriff auf das unterdrückte kurdische Volk“.

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