Kategorie: Asien

( Indien )

Am 15. Dezember wurden bis zu 19 Mitglieder der Verbindung revolutionärer Autoren (Virasam) von der indischen Polizei in Sicherungsverwahrung genommen. Dies geschah kurz bevor ein Protest gegen die World Telugu Conference stattfinden sollte. Der Vorsitzende von Virasam, Varavara Rao, der ebenso festgenommen wurde, erklärte der reaktionären indischen Presse: "Die Landesregierung organisiert die Konferenz um Brahmanistische Ideologie zu fördern und Kapitalisten zu ermutigen. Diese Politik wird einen schlechten EInfluss auf moderne Poeten und Autoren haben". Dies ist nicht der erste Angriff des indischen Staates auf Mitglieder der Virasam.

Am Abend desselben Tages wurden die Mitglieder aus der Sicherungsverwahrung entlassen.

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Wir publizieren hier einen Artikel von Red Voices India:

Samstag abend kam es an der Banaras Hindu University (BHU) zu schweren Auseinandersetzungen, nachdem die Polizei eine studentische Demonstration angegriffen hatte. Die Demonstration fand statt, um gegen die Universitätsverwaltung zu protestieren, die für die schlechte Verwaltung der studentischen Wohnheime auf dem Campus verantwortlich ist. Auslöser war der Angriff auf eine junge Frau letzte Woche auf dem Unicampus. Die Frau war mit drei gewalttätigen Männern konfrontiert und rief um Hilfe, aber die Campuswächter reagierten nicht. Daraufhin wurden seit Freitag sit-ins und Mahnwachen organisiert, die Universitätsverwaltung reagierte darauf mit einem grossen Polizeiaufgebot, um die Menge in Schach zu halten. In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist die Polizei wahllos auf alle Anwesenden losgegangen, es gab zahllose verletzte StudentInnen. Eine Untersuchung der Vorfälle ist anhängig.

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Die Herrschenden im indischen Bundesstaat Odisha zeigen wieder einmal, wie stark die Korruption dort vorherrscht, so wurde von Beamten und Ministern ein Helikopter genutzt, der ausschließlich zur Bekämpfung der Maoisten eingesetzt wurde. Und das nicht in Ausnahmefällen, sondern zu 84% der Flüge die mit dem Helikopter absolviert wurden.

Die Kommunistische Partei Indiens (maoistisch) führt derweil weiter Aktionen im Volkskrieg durch. Die Reaktion kommt nicht umhin, obwohl sie die Berichterstattung über die Aktionen der Genossen stark herunterfährt, trotzdem weiter darüber zu berichten.

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Die Reaktion verkündet in Indien, wann sie den Volkskrieg besiegt haben wird. Raman Singh, der Regierungschef Chhattisgarhs, erklärt: „Wir haben geschworen, Chhattisgarh vom der Gefahr des Naxalismus vor 2022 zu befreien und wir werden es tun.“
Er erklärte auch, bis 2022 Armut, Korruption, Terrorismus, Kommunalismus und das Kastentum ausgelöscht zu haben. Ob die Genossen bis 2022 den Volkskrieg zum Sieg geführt und den alten indischen Staat zerschlagen haben, ist nicht zu sagen. Aber was man mit Sicherheit sagen kann ist, dass sie damit die von der Reaktion versprochene Auslöschung von Armut, Korruption, Terrorismus, Kommunalismus und Kastentum nicht nur in Worten durchführen.

Dass der Volkskrieg, der von der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) geführt wird, nicht zu besiegen ist, zeigen die Genossen auch mit ihren Aktionen, über die täglich in den bürgerlichen Zeitung berichtet wird. Eine Auswahl der Aktionen in den letzten zwei Wochen, über die die Reaktion berichtet, listen wir hier auf.

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Die Kommunistische Partei Indiens (maoistisch) beging die Woche der Märtyrer vom 28. Juli bis 3. August 2017 mit mehreren Aktionen, unter anderem wurde im Bundesstaat Bihar ein Bandh ausgerufen. Die Genossen stellten dabei sicher, dass auch der Zugverkehr bei diesem Bandh zum Stillstand kommt, indem sie einen Zug auf der Strecke zwischen Bhalui and Urain stoppten. Dazu stürmten sie erst eine Bahnstation und ließen von den Angestellten dort die Signale auf Rot stellen. Nachdem der Zug zum Halt kam wurde er belagert und die Besatzung dazu gebracht, die Botschaft des Streiks weiterzusenden. Als eine 150köpfige Gruppe der Spezialeinheit CoBRA nach Stunden zum Zug vordrang, zogen die Genossen sich nach einem kurzen Gefecht zurück.
Durch diesen gestoppten Zug wurden mindestens 24 weitere Züge stillgelegt.

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Wir dokumentieren hier eine inoffizielle deutsche Übersetzung der Botschaft des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) zum 50. Jahrestag des Aufstandes von Naxalbari:


Begeht den 50. Jahrestag des bewaffneten agrarrevolutionären Aufstandes von Naxalbari in allen ländlichen Gebieten mit revolutionärer Begeisterung und Inspiration!
Der weg von Naxalbari ist der einzige Weg für die Befreiung der unterdrückten Massen Indiens!
Lasst uns den Imperialismus und Feudalismus völlig zerstören zu asche im Feuer des Volkskriegs; der durch Naxalbari geschaffen wurde!
Lasst uns die neudemokratische Revolution erfolgreich machen!

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Wir dokumentieren hier eine inoffizielle deutsche Übersetzung der Botschaft des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) zur Woche der Märtyrer vom 28. Juli bis zum 3. August 2017:

Führt die Woche der Märtyrer vom 28. Juli bis zum 3. August 2017 im ganzen Land auf großartiger Weise durch!
Zollt den Märtyrer Tribut, die ihr Leben im Volkskrieg ließen!
Besiegt die Mission-2017 der indischen herrschenden Klassen in ihrem Versuch, die revolutionäre Bewegung auszulöschen!
Lasst uns die Führung der Partei von oben nach unten schützen und die Bewegung vorantreiben!
Erklärt, dass der Weg des Volkskrieges, der von Naxalbari gezeigt wurde, der einzige Weg für die Befreiung der unterdrückten Massen ist!

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Am 4. Juli wurde Kakarala Padma in Sennimalai bei Erode in Andrah Pradesh festgehalten und entführt. Sie wurde dabei mit angeschlagener Waffe durch das „State Intelligence Bureau“ bedroht. Padma war bereits 2002 mit Begründung des Gesetzes zur Vorbeugung von Terrorismus festgenommen, weil sie Waffenübungen für „Maoisten“ durchgeführt haben soll. Sie war daraufhin bis 2005 im Gefängnis. Nachdem sie entlassen wurde, kämpfte sie für die Rechte der Frau und führte mehrere Proteste an. Sie wurde danach wieder festgenommen und in Untersuchungshaft gehalten, 2012 wieder auf Kaution freigelassen.

Ihre Entführung am 4. Juli war illegal. Ihr Mann Vivek erklärte, dass sie Mitglied des Revolutionären Frauenflügels war, der verboten wurde und in Tamil Nadu mehrere Verfahren gegen sie offen sind. Er selbst war für Waffenübungen für Jugendliche fünf Jahre in Haft. Er befürchtet, dass Padma gefoltert oder durch ein Fake-Encounter ermordet wird.

Varavara Rao, der Vorsitzende der Revolutionären Demokratischen Front forderte, dass sie vor ein Gericht gebracht wird, um diese Gefahr für ihr Leben abzuwenden.

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In Chhattisgarh fanden am Wochenende mehrere erfolgreiche Angriffe auf die reaktionären Streitkräfte des alten indischen Staates statt, die dort in einem konzentrierten Angriff gegen die Maoisten vorgehen wollten. Ihre aggressive Offensive lief in mehrere Hinterhalte und scheiterte. Mindestens drei Militärs starben, acht wurden verwundet.

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Die diese Tage im Indian Express veröffentlichte Artikeserie, gepaart mit den Warnungen hochrangiger Bullen und Geheimdienstler, sprechen eine klare Sprache: Die Reaktion befürchtet einen Sprung in der Arbeit der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) im Westen Chhattisgarhs und den angrenzenden Bundesstaaten.Grund hierfür ist ein angebliches Strategiepapier über die Arbeit der Genossen, welches die Reaktion nach Gefechten beschlagnahmt haben will.

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