Kategorie: Asien

( volkskrieg )

Die reaktionäre indische Presse gibt aktuelle Zahlen von ihrer Einschätzung der Genossen der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) heraus. Dabei schreiben sie davon, dass die Genossen eine Massenbasis von 200.000 Menschen und 10.000 Waffen haben. Es ist davon auszugehen, dass diese Zahlen massiv verkleinert wurden. Der Artikel, der die Zahlen nennt, stellt weitere falsche Behauptungen auf, wie zum Beispiel, dass die Genossen aus Verzweiflung Dorfbewohner angreifen und diese aus Furcht vor ihnen für sie arbeiten.

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Die Genossen in Indien begehen die Feiern zum 50. Jahrestag des Aufstandes in Naxalbari in Bihar und Jharkhand mit einem jeweils Landesweiten Bandh (bewaffneten Streik) am 29. Mai.
Die Meldung dazu stammt angeblich vom Bihar Jharkhand Sonderzonenkomitee.

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Die Polizei in Indien versucht ihren Teil zum 50. Jahrestag des Aufstands in Naxalbari beizutragen, indem sie sich selbst und die bürgerliche indische Presse lächerlich machen.

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In den ersten Tagen im Mai wurden von den Genossen wieder einige Aktionen durchgeführt, die die Reaktion trotz all ihrer Pläne, den Volkskrieg zu bekämpfen, verzweifeln lassen.
So fürchtet sie im Moment in Kerala die Antwort der Genossen am Mord an Kuppu Devaraj, gehen davon aus, dass die Genossen im Sommer große Aktionen durchführen werden. So wurden Warnungen an Politiker herausgegeben, dass es Entführungen geben könnte, auch gehen sie von Angriffen durch Sprengstoff aus.
Dabei gehen sie von 60-90 bewaffneten Mitgliedern der PLGA aus, die im Grenzgebiet von Kerala, Tamil Nadu und Karnataka aktiv sind.

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Nach der erfolgreichen Aktion der Genossen gegen die CRPF(Central Reserve Police Force) in Sukma am 24. April, bei der 26 Bullen getötet wurden, will diese jetzt 2000 Mitglieder ihrer paramilitärischen Spezialeinheit (CoBRA - Commando Battalion for Resolute Action) in Sukma stationieren. Diese werden aus den Westbengalen, Bihar, Telangana und Madhya Pradesh abgezogen und dadurch den Genossen dort Raum für Aktionen geben. Momentan sind schon 44 der 154 CoBRA Einheiten in Bastar (worin Sukma liegt) stationiert.

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Am Montag, den 24. April wurde in Sukma im indischen Bundesstaat Chhattisgarh ein Hinterhalt auf eine 90 bis 100 Personen zählende Polizeieinheit verübt, die für die Sicherheit eines Straßenbauprojektes eingeteilt waren. Nachdem laut Aussage überlebender Bullen von Dorfbewohnern die Position der Einheit ausgekundschaftet wurde, wurde sie von über 300 Mitgliedern der Volksbefreiungsguerillaarmee (PLGA) angegriffen. Das darauffolgende Gefecht dauerte etwa drei Stunden, dabei wurden 26 Polizisten der CRPF (Central Reserve Police Force) getötet und sieben weitere verletzt. Überlebende Bullen behaupten, über zehn Mitglieder der PLGA getötet zu haben. Alle Waffen und Munition wurde dabei von den Genossen übernommen.
Wie schon bei dem Hinterhalt am 11. März, ebenfalls in Sukma, als 11 Bullen getötet wurden, ist auch dieses Mal der amtierende Ministerpräsident Indiens, Narendra Modi dazu gezwungen, sich über Twitter zu dieser Aktion der Genossen zu äussern.

Neben Bestrafungen von Polizeiinformanten durch Volksgerichte, Gefechten und Sprengstoffanschlägen wurden in den letzten Wochen auch zahlreiche Fahrzeuge durch die Genossen der Volksbefreiungsguerillaarmee (PLGA) in Brand gesteckt. In einem Fall nimmt die Polizei den Genossen die Arbeit ab, bei dem Gefangenentransport zweier mutmaßlichen Maoisten am 15. April wird von der Polizei in Sitamarhi in Bihar ein Unfall mit einem LKW produziert, bei dem sieben der 12 begleitenden Bullen draufgehen. Leider stirbt bei dem Unfall auch einer der Gefangenen, der zweite wird schwer verletzt.

Am 19. April werden bei einer IED-Explosion zwei Sicherheitskräfte verletzt. Sie kamen nach zwei Tagen im Einsatz zu ihrem Lager in Gudsein Chattisgarhh zurück, als sie die Sprengladung auslösten.

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Während verschiedene Organisationen und Einzelpersonen, darunter die Kommunistische Partei Indiens (Marxistisch), die Kommunistische Partei Indiens (Marxistisch-Leninistisch) Neue Demokratie, aber auch Amnesty International und Mitglieder des Europäischen Parlamentes sich gegen das Urteil vom 7. März ausgesprochen haben, konstruiert die Reaktion in Indien aus dem Aufruf der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch), die zu einem „Bharat Bandh“ aufrufen, dass diese damit die Verbindung von Saibaba zur Partei bestätigen. Die Genossenschreiben auf Transparenten, die zum Bandh aufrufen, dass das Volk sich vereinen und zu protestieren gegen „lange Strafen die Führern des Volkes verhängt werden, die gegen die Erweiterung der Konzerne kämpfen, sowie gegen die Politik des Staates, die natürlichen Ressourcen des Landes an Konzerne zu geben.“ In Flugblättern schreiben sie: „Kämpft für euer Wasser, Wald, Land und bildet eine vereinte „secular morcha“ um den Hindutva-Faschismus zu bekämpfen. Wir werden gegen die Operation Green Hunt kämpfen und siegen.“

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Bei einem Gefecht in Dantewada in Chhattisgarh wurden laut der Reaktion acht Genossen getötet. An diesem 18. März wurden auch zwei Polizisten getötet und zwei weitere verletzt. Das Gefecht fand statt, nachdem eine Polizeieinheit auf einer Patrouille angegriffen wurde.

In Sukma in Chhattisgarh kam am 11. März eine Einheit der CRPF (Central Reserve Police Force), die in ein Gebiet vorstoßen wollte in der ein Straßenbauprojekt geschützt werden sollte, in einen Hinterhalt. Der 112 Bullen zählenden Gruppe ging eine Einheit voran, die die Straße für die Truppenbewegung räumen sollte. Auf diese wurde aus mehreren Richtungen das Feuer eröffnet sowie Sprengsätze gezündet. An diesem Tag wurden 11 Polizisten bei dem Gefecht getötet, ein weiterer starb im Krankenhaus und wieder zwei weitere wurden schwer verletzt. Dieser Hinterhalt zwang sogar den Völkermörder und Premierminister Indiens, Narendra Modi, darüber zu twittern, und damit auch wieder einmal klar zu machen, wie präsent der Volkskrieg, der durch die Genossen der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) geführt wird, in Indien ist.

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Wir dokumentieren hier eine deutsche Übersetzung eines Aufrufes des Vorsitzenden der Revolutionären Demokratischen Front in Indien, Varavara Rao:

Ein Aufruf an das Volk, demokratische Organisationen, Individuen, Massenorganisationen und politische Parteien.

Lasst uns eine breite vereinte demokratische Bewegung errichten um die Freilassung von Professor G.N. Saibaba, Hem Mishra, Prashant Rahi, Mahesh Tirke, Pandu Narote und Vijay Tirke zu fordern, die unter dem UAPA durch das Gericht in Gadchiroli, Maharastra verurteilt wurden und lasst uns auch kämpfen das drakonische UAPA selbst abzuschaffen.

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