Am 08. Januar legten mehr als 250 Millionen Menschen in Indien die Arbeit nieder und protestierten gegen die Privatisierungspläne des indischen Staates, gegen Arbeitslosigkeit und die schlechten Lebensbedienungen im Allgemeinen.

Der Aufruf zum Generalstreik wurde bis auf zwei Gewerkschaften von allen Gewerkschaften Indiens unterstützt, sowie von vielen weiteren progressiven Organisationen.

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Durch den Streik blieben sämtliche Regierungseinrichtungen, die meisten Geschäfte, Schulen, und Universitäten geschlossen. Außerdem wurde der öffentliche Nah- und Fernverkehr bestreikt, wodurch auch der Verkehr auf den Straßen zum erliegen kam. In vielen ländlichen Gebieten wurden Barrikaden errichtet und Reifen in Brand gesetzt. In den Bundesstaaten Jharkhand und Chhattisgarh, wo die Kommunistische Partei Indiens (maoistisch) besonders stark ist, wurde an dem Tag der Berg- und Minenbau komplett eingestellt. So berichteten es Gewerkschaftsverbände, was die indische Regierung aber vehement abstreitet.

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Es wurde außerdem von Kämpfen in West Bengalen berichtet, Demonstranten sollen Busse und ein Polizeiwagen in Brand gesteckt und mehrere Gebäude beschädigt haben. Des weiteren wird von Angriffen auf die Polizei, mit Steinen und Brandsätzen, berichtet. Die Sicherheitskräfte sollen Tränengas und Gummigeschosse eingesetzt haben.  

Auch wenn die Revisionisten wie immer versuchen die Wut des Volkes für sich zu vereinnahmen, so beweist dieser Streik, dass auch in Indien die Revolution die Haupttendenz ist. Es hat sich fast jeder fünfte Einwohner Indiens an dem Streik beteiligt.