Seit Mitte November kommt es auch im Iran immer wieder zu Massenprotesten des Volkes und Kämpfen gegen den Staat und seine Organe.

Mitte November kündigte die iranische Regierung eine Erhöhung der Benzinkosten um ca. 50% an, was zu Demonstrationen und Protesten führte.

 

Am 19. November berichtete das iranische Innenministerium es sei wieder ruhe im Land eingekehrt und es hätte kaum verletzte und "lediglich" sechs Toten gegeben. Doch die Treibstoffpreise sind nicht gesunken und der Iran befindet sich in einer tiefen Wirtschaftskrise, welche durch die Sanktionen des Yankee-Imperialismus noch verstärkt wird. Wie nun bekannt wurde sind die Darstellungen der iranischen Regierung durchweg falsch. In 29 der 31 iranischen Provinzen kam es zu Protesten. Nach Angaben von „Amnesty International“ wurden mindestens 206 Demonstranten durch Polizeikräfte ermordet und mehr als 4.000 verletzt, viele Journalisten sprechen von bis zu 450 Toten. Laut Berichten der revolutionären, brasilianischen Zeitung „A Nova Demoracia wurden während der Proteste 140 Regierungsgebäude, 731 Banken, mehr als 50 Polizei- und Militärstützpunkte, 183 Polizeiautos und ungefähr 70 Tankstellen in Brand gesteckt. Damit sind dies die schwersten Proteste seit 40 Jahren, seit der sogenannten „islamischen Revolution“ im Iran.

 

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Auf Grund der immer wieder verhängten Internetsperre durch die iranischen Behörden und das konsequente Vorgehen gegen Journalisten gibt es keine näheren und bestätigten Informationen zu den Kämpfen im Iran.