Kategorie: Allgemein

( Wissenschaft )

Die Theorie von einer angeblichen „menschlichen Natur“ besagt: Menschen hätten eine unveränderbare Natur, welche unabhängig von den sozialen Bedingungen bestehe. Diese Theorie wird seit Jahrhunderten benutzt, um den Menschen glauben zu machen, dass sie halt so sind, wie sie sind und vor allem, um den unterdrückten Klassen einzutrichtern, dass mit den jeweiligen gesellschaftlichen Systemen und ihrem Platz darin, dem Platz des Ausgebeuteten, schon alles in Ordnung sei. Eine wichtige Rolle spielte dabei früher vor allem die Religion, als Ausdruck der idealistischen Weltanschauung. Mit dem Aufkommen der bürgerlichen Wissenschaft durch die Entwicklung des Kapitalismus wurde zwar die Bedeutung der Religion zurückgedrängt, doch die Theorie von einer „menschlichen Natur“ blieb. Engels schrieb darüber in seiner Schrift „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“:

„[...]und so entstand mit der Zeit jene idealistische Weltanschauung, die namentlich seit Untergang der antiken Welt die Köpfe beherrscht hat. Sie herrscht noch so sehr, daß selbst die materialistischsten Naturforscher der Darwinschen Schule sich noch keine klare Vorstellung von der Entstehung des Menschen machen können, weil sie unter jenem ideologischen Einfluß die Rolle nicht erkennen, die die Arbeit dabei gespielt hat.“

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In der Kernfusionsforschung ist in der Versuchsanlage "Wendelstein 7-X"des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern, am Donnerstag die "Generalprobe" gelungen. Es wurden rund 10 Milligramm Helium in einem Magnetfeld einer Vakuumkammer auf eine Million Grad erhitzt.

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