Kategorie: Afrika

( Kongo )

Am 23. 4. wurde in Nordkivu eine Gruppe von UN-Truppen entführt. Zwei Kongolesen und ein Soldat vermutlich aus Frankreich werden vermisst, ihr Fahrzeug wurde leer und mit laufendem Motor vorgefunden. Die UN weiss weder wie, wann, noch wohin die 3 entführt wurden.

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Nachdem der amtierende Präsident dem Senat eine Verfassungsänderung vorlegte, die  ihn nach seiner zweiten Amtszeit weiterhin an der Macht halten kann, gingen in der Hauptstadt des Landes seit dem 19. Januar mehrere tausend Menschen auf die Strasse um dagegen zu protestieren. Sie setzten Reifen in Brand und blockierten die Innenstadt. Die Polizei war völlig überfordert und konnte die Menge nur mit scharfer Munition auseinanderbringen. Die Proteste halten aber weiterhin an, obwohl die Bullen mittlerweile über 40 Menschen ermordet haben, gehen die Massen weiterhin zu tausenden auf die Strasse, auch mehrere Polizisten sind erschossen worden. Auch in anderen Städten, wie z.B. Goma wurde demonstriert. Schon am 26. Dezember letzten Jahres gab es in dem Land massive Proteste, aus Reaktion auf ein Bootsunglück.
Die Reaktion versuchte die Proteste neben den losgelassenen Bullen mit der Abschaltung von Internet und SMS-Diensten abzuwürgen, allerdings mit wenig Erfolg, als Antwort auf die Abschaltungen gab es weitere, zusätzliche Proteste.
Auch andernorts hat der Staat heftige Probleme, bei einem Zusammenstoss mit Rebellen wurden fünf Soldaten getötet und sechs weitere verletzt, darunter ein UN-Soldat. Die UN sichert seit 1999 mit der MONUSCO-Mission die Interessen der Imperialisten im rohstoffreichen Land Kongo.

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Aus Wut über den Tod von über 30 Menschen bei einem Bootsunglück in der Nähe der Provinzhaupstadt Kisangani zündeten Jugendliche Regierungsgebäude in der Hauptstadt Kinshasa an.
Seit Jahren gibt es immer wieder Anschläge auf die Besatzungsmacht der UN durch militante Gruppen, die allerdings zu einem Großteil aus religiösen Sekten hervorgehen.

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Obwohl die ukrainische Regierung gerade diverse Probleme zu bewältigen hat, wie z.B. die unterbrochene Versorgung mit Brennstoffen, nehmen die ukrainischen Streitkräfte an UN-“Friedensmissionen“ teil und nutzen diese nach dem großen Vorbild der Weltpolizei, indem sie in afrikanischen Ländern brandschatzen. So wurden am 27. November 6 ihrer Söldner in Kongo bei dem Versuch festgenommen, kongolesische Uniformen und dazu passende Waffen in die Ukraine zu schmuggeln. In der Ukraine herrscht angeblich gerade ein Mangel an Uniformen für den Kampf gegen die Kräfte, die sich der faschistischen Regierung Kiews entgegenstellen, offenbar sind die ukrainischen Streitkräfte verzweifelt genug, dazu Uniformen aus anderen Ländern zu stehlen. Auf Druck der UN-Militärs wurde mittlerweile auch die Presse im Kongo mundtot gemacht.

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