Kategorie: Lateinamerika

Am 13. August wurde in Ecuador ein landesweiter Streik von verschiedenen Kräften ausgerufen. Die Front zur Verteidigung der Volkskämpfe (FDLP) mobilisierte auch zu den Protesten an diesem Tag. In ihrem Bericht beschreibt sie, wie im Vorfeld die Revisionisten und Opportunisten gegen eine „Radikalisierung“ des Protestes hetzten, um so die Massen ruhig zu halten. Die FDLP führte an diesem Tag den Kampf gegen den Revisionismus und Opportunismus, indem sie Positionen gegen den parlamentarischen Kretinismus und gegen die falschen Führer des Volkes in den Protest trugen. Auch die revolutionäre Gewalt wurde erfolgreich in die Massen getragen, so dass es zu Kämpfen mit den bewaffneten Kräften des reaktionären Staates kam. Laut Angaben der Regierung sollen dabei mindestens 116 Polizisten und Soldaten verletzt worden sein.

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Am 27. Juli wurde in Congalla der „verrückte Terrorist Alfredo“ festgenommen, nachdem die Bullen einen umfassenden Plan zu seiner Jagd umsetzten.
Nachdem die Bewohner der Region von der Festnahme hörten, kamen aus verschiedenen Dörfern über 100 Menschen zusammen, um mit Steinen und Fahrzeugen die Route des Gefangenentransports zu blockieren. In seinem Geburtsort Callanmarca wurde von 70 Leuten die Straße mit Ziegeln und Baumstämmen blockiert. Diese Menschen, denen seine Gesinnung durch seine Arbeit wohl bekannt sein muss, zeigen den korrekten Umgang des Genossen mit den Massen, die sich ohne zu zögern mit voller Kraft für ihn einsetzten.

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In der Region Potosí in Bolivien besteht seit dem 5. Juli ein Streik, durch den die von der Regierung versprochenen Leistungen, wie den Bau von Krankenhäusern, Flughäfen und Fabriken, einzufordern. Seit dem 17. Juli fanden Demonstrationen in der Hauptstadt La Paz statt, bei denen es zu harten Auseinandersetzungen mit den Bullen kam. Nachdem am 22. Juli die Verhandlungen mit der Regierung scheiterten, wurde innerhalb von Minuten unter anderem das Gelände des Staatsministeriums gestürmt, zudem kam es zu einer Explosion und einem Brand auf dem Gelände der deutschen Botschaft. In der Auseinandersetzung mit der Polizei setzen die Bergarbeiter aus der Region Potosí Dynamitladungen und Steine ein, die Bullen verteidigen sich mit Tränengas und Schrotladungen.
Die Auseinandersetzungen sind eine Bankrotterklärung der angeblich fortschrittlichen Regierung von Evo Morales.

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Am 9. Juli wurde in der Stadt San Francisco de Macorís durch die Breite Front für Volkskämpfe ein Generalstreik mit 90% Beteiligung durchgeführt, um den amtierenden und korrupten Bürgermeister zum Rücktritt zu zwingen. Hauptforderung der Streikenden ist dabei der Bau eines Krankenhauses, sowie die Bereitstellung eines Kulturraumes, die Asphaltierung der Straßen in mehr als 30 Vierteln, Versorgung mit Energie und Wasser rund um die Uhr.
Die militanten Proteste in diesem Zusammenhang halten bereits mehrere Monate an.

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Am 10. Juni gab es eine Massendemonstration  mit über 200.000 Teilnehmern, am Tag vor dem Eröffnungsspiel der Copa América, die dieses Jahr in Chile ausgetragen wird. Die Proteste in Chile nehmen kein Ende, auch die Militanz der Teilnehmer ist ungebrochen.

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Der Boykott der Wahlen, der sich bei der Massendemonstration zum 8-monatigem Gedenken des Verschwindens der 43 Studenten schon angedeutet hat, nimmt sehr konkrete Formen an. In mehreren Städten wurden Wahllokale gestürmt und wie auch in Pinotepa die Wahlunterlagen verbrannt. In Oaxaca blockierten Lehrer, die sich seit Monaten im Streik befinden, den Flughafen mit gekaperten Fahrzeugen. Im Vorfeld der Wahlen wurden in mehreren Staaten auch Kandidaten verschiedener Parteien getötet.

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Am 26. Mai fand in Mexiko-Stadt eine Massendemonstration mit tausenden Teilnehmern statt, um den 43 vermissten Studenten, die am 26. September 2014 von der Polizei angegriffen und entführt wurden, zu gedenken.
Während der Demonstration wurde dazu aufgerufen, die Wahlen, die am 7. Juni stattfinden sollen, nicht nur im Staat Guerrero, sondern im ganzen Land zu verhindern. Im Sinne dessen wurde am Ende der Demonstration ein Berg von Wahlpropaganda, das von den verschiedenen Kontingenten eingesammelt wurde, in Brand gesetzt. Als die Bullen versuchten, das Feuer zu löschen, kam es zu Auseinandersetzungen, bei denen die Feuerlöscher gegen Demonstranten eingesetzt wurden, sie selber wurden unter anderem mit Molotowcocktails angegriffen.

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In Marcona gab am 25. Mai Proteste von Arbeitern des chinesischen Konzerns Shougang, der massenweise Menschen auf die Straße setzte. Bei diesen Protesten wurden unter anderem die Büros des Konzerns in Brand gesetzt. Die Bullen setzten gegen die protestierenden alles ein, was sie hatten, neben massivem Einsatz von Tränengas schossen sie auch mit scharfer Munition, wobei sie mehrere Arbeiter verletzten und einen erschossen.

Die Proteste gegen das Projekt Tía María, halten Peru zeitgleich weiter in Aufruhr, am 29. Mai gab es in Lima eine Demonstration mit über 2000 Teilnehmern, bei der es auch zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Bullen kam.

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Am 28. Mai gab es in vielen Städten Chiles wieder Demonstrationen, alleine in der Hauptstadt nahmen über 100.000 Menschen teil. Der Grund für die Wut des Volkes hat sich nicht geändert, wie schon bei den Demonstrationen am  geht es um eine gerechtere Bildungspolitik, zudem wird den Ermordeten und Verletzten vergangener14. Mai Demonstrationen gedacht.
Auch diese Demonstration wurde massiv von den Bullen angegriffen, Barrikaden, Zerstörungen und Plünderungen konnten sie aber nicht verhindern.

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Nach den Demonstrationen, bei denen auch zwei Jugendliche erschossen wurden, gab es weitere Demonstrationen, die von den Bullen massiv angegriffen wurden. Am 18. Mai gab es in der Hafenstadt Valparaíso Ausschreitungen von Fischern, die gemeinsam die hochgerüsteten Polizeikräfte attackierten.

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