Kategorie: Lateinamerika

Nach den Demonstrationen, bei denen auch zwei Jugendliche erschossen wurden, gab es weitere Demonstrationen, die von den Bullen massiv angegriffen wurden. Am 18. Mai gab es in der Hafenstadt Valparaíso Ausschreitungen von Fischern, die gemeinsam die hochgerüsteten Polizeikräfte attackierten.

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In der Region Arequipa gibt es seit 2009 Protest und Widerstand gegen das Projekt der Kupfermine Tía María, die sich aktuell heftig verschärfen. Seit dem 23. März wurde im Tambo-Tal ein unbefristeter Streik ausgerufen, der am 10. Mai schon 49 Tage andauerte und 3 Todesopfer sowie über 200 Verletzte zu beklagen hat. Am 11. Mai schloss sich die FDTA (Federación Departamental de Trabajadores) dem Streik an und rief einen Generalstreik für die Region Arequipa aus.

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In Chile gab es am 14. Mai landesweit Proteste für eine Bildungsreform. In Santiago waren mehr als 150.000 Menschen auf der Straße, dabei kam es wie auch schon am 16. April zu massiven Auseinandersetzungen mit der Polizei, bei denen Molotovcocktails und Steine gegen Panzerwagen der Bullen flogen, die auch mit Stangen und Knüppeln angegriffen wurden.
Die Proteste fanden unter anderem auch in Concepcion und Valparaiso statt, in letzterem wurden zwei Jugendliche am Rande der Demonstration erschossen, als sie Graffiti an einer Häuserwand anbrachten.

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Die Liga der armen Bauern (LCP) hat aus Anlass des Tages der Helden des brasilianischen Volkes in der Stadt Jaru einen wichtigen Transportweg blockiert. Etwa 120 Bauern aus verschiedenen Regionen des Bundesstaates Rondônia blockierten für etwa neun Stunden lang die Straße BR 364. Unterstützt wurden sie bei der Aktion von hunderten Arbeitern, Anwohnern und Unterstützern. Der Tag der Helden des brasilianischen Volkes wurde zu Ehren des am 9. April 2012 ermordeten Bauernführers der LCP Genosse Renato ausgerufen. Die Bauern protestierten mit der Aktion auch gegen die volksfeindlichen Maßnahmen von Dilma Rousseff und ihrer Partei PT und forderten beispielsweise die Regulierung der Stromversorgung. Zur Freigabe der Straße forderte die LCP die Erfüllung ihrer Forderungen von Vertretern der entsprechenden Die Polizei zog mit Unterstützung der Militärpolizei starke Kräfte aus umliegenden Städten zusammen. In der Zeit hatte sich inzwischen ein Stau von 60 km in beide Richtungen angesammelt. Im Zuge der gespannten Situation stimmten die Bauern zu die Straße für 15 Minuten freizugeben, um den Repräsentanten der Unternehmen eine Anreise zu ermöglichen. Es wurden Verhandlungen begonnen, doch LCP wies ausdrücklich darauf hin, dass weitere Aktionen folgen werden, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Nachdem die Bauern sich zurückgezogen hatten begannen Taxifahrer an der gleichen Stelle einen Protest, motiviert von der Aktion der LCP.

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Anlässlich des von der Regierung nicht anerkannten „Tages des jungen Kombattanten”, der jedes Jahr am 29. März in Erinnerung an zwei von der Reaktion ermordete Militante von den Menschen der Armen- und Arbeiterviertel hochgehalten wird, kam es auch diesem Jahr wieder zu lang andauernden Kämpfen in der chilenischen Hauptstadt Santiago. Jugendliche und Bewohner versuchten die Polizei aus den Vierteln zu vertreiben und griffen diese mit Molotow-Cocktails, Steinen, Laserpointern und Feuerwerk an. Weite Straßenzüge wurden mit brennenden Barrikaden für Polizeifahrzeuge unpassierbar gemacht. Der sich seit langem anstauende Hass gegen die Bullen entlud sich dieses Jahr sogar in höherer Form als sonst mit der gezielten Ermordung eines Polizisten. Nachdem dieser und seine Kollegen in ihrem Fahrzeug sitzend unter Feuer genommen wurden und versuchten aus ihrem Vehikel zu fliehen, erwischte es einen von ihnen am Hals. Drei weitere Polizisten wurden bei separaten Vorfällen durch Schüsse verletzt. Wir sehen diesen Kampf der Massen gegen den Terror der Bullen und der Reaktion als einen gerechtfertigten Kampf und sind zuversichtlich, dass sich dieser Kampf in unmittelbarer Zukunft intensivieren wird.

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Am 12. März begann ein Streik gegen den staatlichen Energiekonzern Elektro Sur, der den Strompreis in der Region verdoppelt bzw. teilweise verdreifacht hat, in der Provinz Andahuaylas, am 14. März weitete er sich auf die Provinzen Chincheros, Grau, Aimaraes und Abancay. Dabei wurde nicht nur der Konzern, sondern die Provinzen selbst lahmgelegt, Brücken und Strassen wurden in ganz Andahuaylas und Chincheros blockiert und mit Streikposten besetzt. In jeder Stadt sind Demonstranten unterwegs, die Fahrzeuge aufhalten.

In Andahuaylas wurde der Sitz von Elektro Sur zerstört, bei den darauf folgenden Auseinandersetzungen mit der Polizei gab es 17 Verletzte.
Als die Polizei in Chincheros versuchte eine Brücke zu räumen wurden 10 Bullen verletzt, ein Zivilist wurde von einer Kugel in die Brust getroffen.

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Seit meheren Tagen erheben sich die Landarbeiter im mexikanischen San Quintín, die in sklavenartigen Verhältnissen gehalten werden. 8-12 Stundenschichten, keinen Schutz vor Pestiziden und anderen schädlichen Stoffen, keine medizinische Versorgung und ein Tagesgehalt von unter 8€ sind die Regel. Von ca. 70.000 Landarbeitern, die in der Region arbeiten sind 30.000 bis 35.000 an den Streiks beteiligt, ca 10.000 Menschen, die keine Arbeit haben beteiligten sich an den Blockaden von Strassen und Flächen in Colonet, Díaz Ordaz, Vicente Guerrero, San Quintín und El Rosario. Seit dem 17. März versuchen die Bullen, die Streiks und Proteste zu ersticken, setzten dabei auch scharfe Munition ein. Das Volk kämpfte mit Steinen, Knüppeln und brennenden Reifen gegen die Bullen, die Kämpfe halten auch weiter an. Die Forderungen, die von Vertretern der Landarbeiter gefordert werden zeigen, unter welchen harten Bedingungen sie arbeiten müssen:

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Am 23. Februar haben die Bewohner des Stadtteils Complexo da Maré, müde von den Demütigungen durch den Repressionsapparat des Staates, einen kämpferischen Widerstand geleistet. Die Truppen der Armee und die Militärpolizei mussten sich vor dem Zorn des Volkes zurückziehen, das es Leid ist in seinen Häusern zertrampelt und gedemütigt zu werden.

Seit April 2014 sind die Streitkräfte in diesem Stadtteil stationiert, unter dem Vorwand ihn angeblich zu befrieden, aber was gesehen und berichtet wird ist eine zunehmende Anzahl von Übergriffen der Militärpolizei und der Streitkräfte auf das Volk.

Das Journal A Nova Democracia hat ein Video veröffentlicht, das den heldenhaften Volkswiderstand der Favela dokumentiert. ZU sehen ist neben dem massiven Einsatz von Tränengas auch, wie Polizei bei ihrem Rückzug mit scharfer Munition auf die Massen feuert.

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Sao Paulo steuert immer konkreter auf einen kompletten Ausfall der Wasserversorgung zu. Vermutlich soll im Jahr 2015 der Hauptwasserspeicher der Metropolregion mit über 20 Millionen Bewohnern versiegen. Teilweise wird jetzt schon flächendeckend das Wasser abgestellt, ein Angestellter der Wasserwerke sprach davon, die Bewohner der Region davor zu warnen, fliehen zu müssen, weil nicht genug Wasser vorhanden ist. Obwohl die Polizei unter Geraldo Alckmin angekündigt hatte, keine Demonstrationen wegen Wassermangels zu dulden, hat das brasilianische Volk am 12. Februar klargemacht, dass sie sich dieser widersetzen wird. Die Polizei versuchte, die Demonstration festzusetzen, Genossen von der Unabhängigen Volksfront Sao Paulos (Frente Independente Popular – SP) kämpften sich aber den Weg frei und zwangen die Bullen zum Rückzug, die Demonstration zog danach weiter durch die Stadt.

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Bei einem Streik gegen die Erdölgesellschaft PlusPetrol in Pichanki, der bereits zwei Tage anhielt wurden am 10. Februar bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten über 40 Menschen festgenommen und mindestens 37 verletzt. Über 1000 Protestierende blockierten 25km der Hauptverkehrsstraße, 500 besetzten eine Brücke, die zwei Regionen verbindet und andere versuchten das Gelände des argentinischen Konzerns zu stürmen, das an ein Militärlager grenzt. Sie zerstörten Zelte, in denen Geräte und Treibstoff gelagert wurde. Diese Gruppe wurde von der Polizei mit Tränengas und Gummigeschossen zurückgedrängt.
Als Reaktion darauf wurde am 11. Januar die Polizeistation in Pichanki angegriffen. 38 Bullen wurden verletzt, hier konnte der Angriff nur mit scharfer Munition zurückgeschlagen werden, ein Demonstrant wurde dabei getötet, über 30 verletzt. Inzwischen bestätigte auch die Regierung den Einsatz der Schusswaffen.
Die Kämpfe in Peru gehen weiter, Rebellionen finden an allen Ecken des Landes statt, in den Städten und auf dem Land. Die Existenz des Volkskrieges zu leugnen ist eindeutig zwecklos, das Volk beweist jeden Tag wie sehr der Volkskrieg in Peru es gestählt hat.

Am 12. Februar griffen Militaristen, die angeblich mit der Kommunistischen Partei Perus in Verbindung stehen, eine Militärpatroullie des peruanischen Staates an. Dabei wurde ein Soldat verletzt, der in ein Krankenhaus gebracht wurde. Das peruanische Militär startete daraufhin eine Suchoperation.

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