Kategorie: Lateinamerika

( Rebellion )

Die Genossen aus Mexiko veröffentlichten in den letzten Tagen einige Erklärungen, die einen interessanten Einblick auf die Entwicklung der revolutionären Situation in Mexiko geben.

Darunter findet sich eine Warnung der Gemeinden von Puente Madera, Rancho Llano und Loma Bonita in Oaxaca. Sie bezieht sich auf den Aufruf der Behörden des alten Staates, sich zu einem „Dialog“ im Büro des Staatsanwalts in Tehuantepec einzufinden. Die Gemeinden erklären ihren Willen zu einem „Dialog“, jedoch auf ihrem Gebiet und nicht in den Gebäuden der Reaktion, sie rufen dazu auf, nicht zu diesem „Dialog“ zu gehen.

Eine Erklärungder Strömung Rote Sonne verurteilt den Mord von Killern an dem Genossen José Alberto Toledo, der am 8. April von der Polizei bei seiner Arbeit als Taxifahrer gestoppt wurde und später mit so schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, dass er starb. Der Genosse war Aktivist bei dem Widerstand gegen die hohen Tarife der Comisión Federal de Electricidad. Diese hatte ihm zuvor auch schon gedroht.
Bereits am 6. April wurde Benjamín Juárez José, Mitglied der Union of Indigenous Communities of the Northern Zone of the Isthmus (Vereinigung von indigenen Gemeinden in der Nordzone des Isthmus (Tehuantepec)) in Polizeigewahrsam totgeprügelt.

Weiterlesen...

Am 1. April wurde in Asunción, der Hauptstadt Paraguays durch Demonstranten bei massiven Protesten der Kongress gestürmt. Auslöser war die Annahme einer Verfassungsänderung, die dem amtierenden Präsidenten eine weitere Wiederwahl ermöglicht. Bei den Protesten wurden mehrere Menschen durch Gummigeschosse verletzt. Im Kongress wurde nachdem dieser besetzt wurde Feuer gelegt, welches jedoch durch die Feuerwehr gelöscht werden konnte.
Paraguay Kongress

Weiterlesen...

Das peruanische Volk zeigt weiterhin den Drang zur Revolution, und das so umfassend, dass die Reaktion scharf darauf reagieren muss. In den letzten Wochen gab es zahlreiche Proteste und Kämpfe.
Beispielsweise marschierten in Ayacucho hunderte Dorfbewohner aus der Gegend Yanamazur staatlichen Organisation der Wasserversorgung, um die Unterzeichnung der Verpflichtung zur „Notversorgung mit Wasser“ zu fordern. Das Volk der Region leidet seit über elf Jahren an dem Wassermangel, der auch im Moment wieder massiv spürbar ist.

Weiterlesen...

In der Krise der Herrschenden in Brasilien, die sie versuchen auf die Ausgebeuteten und Unterdrückten abzuwälzen zeichnen sich immer neue Kämpfe ab. So mobilisierten am 1. Februar die öffentlichen Angstellten von Rio de Janeiro zu Protesten. Bei der Versammlung vor der Gesetzgebenden Versammlung von Rio de Janeiro kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, die Schockgranaten auf die Menschen abfeuerte, um sie auseinander zu treiben. Die Demonstranten wehrten sich mit Steinen und setzten ihren Protest fort. Die Auseinandersetzungen, die bereits morgens begannen, setzten sich bis etwa zwei Uhr nachmittags fort und verteilten sich.

Weiterlesen...

 

Am 12. Januar kam es in Puente Piedra, einem Distrikt der Region Lima zu Massenprotesten. Auslöser der Proteste war die angekündigte Erhöhung der Mautgebühren auf der Panamericana durch den Konzern Rutas de Lima. Bereits am 7. Januar wurden in den Distrikten Puente Piedra, Ancon und Santa Rosa bei Protesten Mautstellen und Bullen angegriffen.
Bei den Protesten am 12. Juni wurden über 2000 Polizisten eingesetzt, um das Volk niederzuknüppeln, welche mit Steinen, Molotowcocktails und Böllern angegriffen wurden.

Weiterlesen...

In Rio de Janeiro gab es am 12. Dezember weitere Proteste gegen die Sparmaßnahmen des alten brasilianischen Staates statt. An diesem Tag sollte eine weitere Abstimmung über die kommenden Sparmaßnahmen stattfinden, doch im vorhinein wurde die Abstimmung auf den 20. Dezember verschoben, da die Vertreter des brasilianischen Staates den Zorn des Volkes fürchteten und nach den Protesten am 29. November erneute Ausschreitungen befürchtete. Doch die Massen leißen sich von dieser Maßnahme nicht zurückhalten und tausende nahmen trotz der brennenden Hitze an der Versammlung teil. Schon auf dem Weg zur Versammlung wurden sie von der Polizei terrorisiert, die “Reinigungskorridore” einrichtete um die Demonstranten zu kontrollieren und viele von ihnen zu durchsuchen.Es nahm auch ein Block teil, der untera anderen aus der Revolutionären Studentenbewegung des Volkes (MEPR), Volksfrauenbewegung (MFP) und Roten Einheit – Revolutionäre Jugend bestand.

Weiterlesen...

In ganz Peru ist das Volk dabei, gegen die Ausbeutung und Unterdrückung durch den Imperialismus und seine Lakaien zu kämpfen. Diese Kämpfe finden in unterschiedlichem Ausmaß und Stärke statt, sind aber allgegenwärtig. Wir geben hier einen kleinen Einblick über die Kämpfe der letzten Wochen.

Im VRAEM(Tal der Flüsse Apurímac, Ene und Mantaro) wurden am 14. Dezember zwei Bullen bei einem Gefecht getötet. Die Reaktion behauptet wie immer, vor allem im VRAEM, dass es sich bei dem Gefecht um eine Konfrontation mit Drogenhändlern gehandelt hätte. 

Weiterlesen...

Nach einem bewegten November in Brasilien, in dem sich die Krise des bürokratkapitalistischen Systems im Land weiter verschärft hat hat die Zeitung „A Nova Democracia“ (AND) nun eine Zusammenfassung der Kämpfe und einiger Aktionen gemacht, die hier an dieser Stelle in einigen Aspekten wieder gegeben wird.

Weiterlesen...

Wir dokumentieren hier eine deutsche Übersetzung eines Dokuments der Volksbewegung Peru (RK) zur Repression im Distrikt Ate in der Provinz Lima. Dort wurde eine Rebellion des Volkes durch die Bullen durch massive Festnahmen, auch von Minderjährigen, und dem Tod einer Bewohnerin bekämpft.

Weiterlesen...

Der Volkskrieg in Peru entwickelt sich entgegen aller Behauptungen der peruanischen Reaktion weiter. Das peruanische Volk hat nicht vergessen, auf welchem Weg es den Imperialismus zerschlägt und sich emanzipiert. Beispiele davon finden sich nahezu täglich in den Nachrichten der peruanischen bürgerlichen Presse, einige davon nennen wir hier kurz um einen Eindruck davon zu bekommen, wie umfangreich der Widerstand des peruanischen Volkes ist.

Die bürgerliche Presse ruft die Regierung auf, sich um die „Konflikte“ zu kümmern und spricht dabei über den Mord an einem Bauern bei Protesten gegen Las Bambas (wo die Bullen jetzt selbst, nach über einem Monat, festgestellt haben, dass die Kugel, die den Bauern tötete, aus einer Polizeiwaffe stammt) und über die Rebellion des Volkes in Chumbivilcas, Cusco, wo am 12. November nach Prostesten von tausenden Bauern, die eine Mine belagerten, das Lager einer Minenbaugesellschaft gestürmt und zerstört wurde.

cusco peru bergbau

cusco peru bergbau2

cusco peru bergbau3

Insgesamt gibt es im Moment gegen Bergbau und andere Bauprojekte 145 aktive „Konflikte“ dieser Art. Verortet sind diese in verschiedenen Regionen in Peru, Apurímac und Cajamarca sind unter den Regionen in denen sich Mehrheit dieser Konflikte mit jeweils 24 und 16 konzentriert. In Áncash werden 22 gelistet, in Puno 18.

Bei den Protesten gegen Tía Maria haben die Bullen mittlerweile 400 Mann Verstärkung angekarrt, mit weiteren 1400 auf Abruf.

In Rondos in Huánuco protestierten am 26. November Dorfbewohner gegen die Regierung, eine Untersuchung im Oktober hatte zu Tage gebracht, dass das Trinkwasser der Reservoirs der Gegend kontaminiert ist.

rondos pobladores protestan

In Machu Picchu in Cusco gab es am 15. und 16. November einen Streik und Proteste, die die komplette Region lahmlegten, die Reaktion jammert, dass dadurch 11 Millionen Soles weniger Profit aus den Menschen herausgequetscht wurde. Grund für die Proteste ist die schlechte Bahnanbindung der Gegend.

machu picchu sabe cuanto

In Santa Cruz de Huayrondo in Arequipa sollen 320 Menschen für ein Bauvorhaben des peruanischen Staates geräumt werden, der Widerstand dagegen sorgt aber im Moment dafür, dass die für den 9. Dezember angesetzte Räumung nicht stattfinden wird.

In Lima wurden am 15. November an drei verschiedenen Orten rote Fahnen mit Hammer und Sichel aufgehängt. Anlässlich des APEC Treffens in Lima wurden auch Flugblätter verteilt, die von den Bullen auch bei den Fahnen gefunden wurden. Wir veröffentlichen hier auf deutsch übersetzte Ausschnitte dieses Flugblattes

 lima rote fahne

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Lang lebe der 88. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Perus!

[…]

An diesem 50. Jahrestag der Großen Proletarischen Kulturrevolution und dass sich die IKB sich auf internationaler Ebene organisiert, ihre Früchte sind großartig. Wir grüßen die Führer, Kader und Militanten der KPP, die gestählten Kombattanten der Volksbefreiungsarmee [EPL] und die Massen die uns organisatorisch unterstützen mit revolutionären und kommunistischer Freude. Insbesondere grüßen wir die Genossen der MPP (RK), die Arbeit im Ausland vorantreiben, Revisionismus und Infiltratoren demaskieren und zerschlagen, die dort und in Netzwerken sprießen, der Allgemeinen Reorganisation der Partei dienen, um den Maoismus als Wegleitung und Befehl der [Proletarischen Weltrevolution] zu setzen, zusammen mit der Kampagne zur Verteidigung des Lebens und der Gesundheit des Vorsitzenden Gonzalo. Wir müssen nach der Reinigung in unseren Rängen streben, weil der Revisionismus sein Spiel bereits verloren hat, seit er die Prinzipien aufgegeben hat und die vier Wechsel gemacht hat (Linie, Partei, Führung und Volkskrieg), dies ist die Richtung von mehr als 36 Jahren Volkskrieg. Zur gleichen Zeit drücken wir unsere kommunistischen Grüße, Solidarität und Unterstützung aus für den 12. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) am 21. September und ihr glühender Volkskrieg der sich entwickelt und zur neuen großen Welle der [Proletarischen Weltrevolution] beiträgt.

[…]

Die Presse im Dienst des Imperialismus und der Reaktion machen eine durchgehende Kampagne für „die bewaffneten Streitkräfte auf die Straßen”, ebenso wie den „Notstand” in Callao, mehr Polizisten, mehr Wachleute, mehr Denunzianten, Belohnungen für die Meistgesuchten, Sinchi in Militäruniformen auf den Straßen usw., den „Notstand” in mehreren Provinzen aufzwingen und der Region VRAEM, wo sie ihre Politik der alle Drei ausüben (alles rauben, alles verbrennen, jeden töten). Wir sehen, dass Verbrecherbanden aus aktiven Polizeioffizieren, ehemaligen Militärs und Geheimdienstpersonal bestehen.

Die reaktionäre Wahl 2016, wichtiger als zuvor, häuft die Widersprüche im Herzen der Großbourgeoisie auf beiden Seiten auf, es gab Ablehnung der breiten Masse des Volkes.

[…]

Der Boykotts durch die Partei diente wieder einmal die Widersprüche des alten Systems anzuheizen, das bis zum Mark verrottet ist. Der Boykott der Wahlfarce wurde sowohl auf dem Land als auch in der Stadt durchgeführt, die EPL mobilisierte und rief das ganze Volk auf „Nicht Wählen!”. Im März wurden bewaffnete Agitation und Propaganda durchgeführt, im April: Malungen, Flugblätter, Transparente und Verbrennungen und auf dem Land heftige Hinterhalte mit Auslöschung der feindlichen Kräfte (Armee und Marine) die versuchten die Sitze des Senats zu transportieren und den Prozess selbst zu schützen. In Lima wurde die Agitation und Propaganda gegen die Wahlen “psychosozial” genannt. Im Mai und Juni gab es starke Aktionen in den vier Formen des Kampfes, neben anderen Aufgaben und der ideologisch-politische und organisationale Aufbau wurde konsolidiert. Die neue Kampagne der KPP wurde in Huacho, Huancavelica, Cuzco, Ayacucho und dem Gebiet des Lima Metropolitan Komitee ausgeführt, dem Resonanzkörper.

[…]

Entgegen der schwarzen Träume der Imperialisten, Reaktionäre und Revisionisten ([rechtsopportunistische Linie] und [linksopportunistische Linie]) entfaltet sich der Volkskrieg gegen Wind und Wetter, erfüllen sich unsere festen und resoluten Pläne und Ziele, die Massen machen die Geschichte und sie sind es, die die Gesellschaft in eine Neue umwandeln, geleitet durch unsere unbesiegte Ideologie des Marxismus-Leninismus-Maoismus, Denken Gonzalo, unter der Führung des Vorsitzenden Gonzalo und organisiert in der KPP. Wir rufen das Volk auf sich unserem Kampf anzuschießen dieses alte System der Ausbeutung und Unterdrückung zu besiegen und seine wahre Emanzipation zu erlangen.

Es lebe der Vorsitzende Gonzalo, Führer der Partei und der Revolution!

Nehmt an, verteidigt und wendet den Marxismus-Leninismus-Maoismus, das Denken Gonzalo, hauptsächlich das Denken Gonzalo, an!

Es lebe die Kommunistische Partei Perus!

Es lebe der XXIV Jahrestag der meisterhaften und gültigen Rede des Vorsitzenden Gonzalo!

Verteidigt das Leben und die Gesundheit des Vorsitzenden Gonzalo durch Volkskrieg!

Es lebe der 88. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Perus!

Es lebe die allgemeine Reorganisation der Partei inmitten des Volkskrieges!

Der Volkskrieg wird unausweichlich siegen!

Es lebe der 50. Jahrestag der Großen Proletarischen Kulturrevolution, entwickelt und geführt durch den Vorsitzenden Mao Tsetung!

Es lebe der Maoismus! Nieder mit dem Revisionismus!

Es lebe der 12. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) und der Volkskrieg den sie führt!

Es leben die Volkskriege in Peru, Indien, Türkei und Philippinen!

Yankees raus aus dem Mittleren Osten, Lateinamerika und Peru! Yankees Go home!

Kämpft und wehrt euch gegen die faschistische, völkermörderische und vaterlandsverkäuferische Regime des Yankees Kunczynski, dem meist entwickelten Lakaien des Imperialismus, hauptsächlich Yankee-Imperialismus!

Bekämpft und zerschlagt die imperialistischen Pläne der APEC!

Begrüßt von hier die zukünftige Geburt der Volksrepublik Peru!

Ruhm und Ehre dem heldenhaften peruanischen Volk!


Peru, Oktober 2016

Kommunistische Partei Peru

 

peru provinzen 

Die rot hervorgehobenen Regionen sind die in diesem Artikel benannten, von oben links nach rechts unten in dieser Reihenfolge: Cajamarca, Áncash, Huánuco, Lima, Cusco, Apurímac, Arequipa, Puno.