Kategorie: Lateinamerika

( Ecuador )

Die Widersprüche in Ecuador spitzen sich weiter zu, genauso wir die Repression. Dies facht den Kampf des Volkes weiter an und führt zu mehr militanten Aktionen.

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Genossen von La victoria de los oprimidos y explotados haben die internationalistische Aufgabe ergriffen, den Aritkel "Andauernde Straßenschlachten der Massen in Ecuador - Ausnahmezustand erklärt" zu übersetzen, der auf Dem Volke Dienen am Montag den 07. Oktober veröffentlicht wurde. Wir bergüßen die Anstrengungen die die Genossen gemacht haben und publizieren die Übersetzung in voller Länge in der spanischen Sektion dieser Seite.

Im folgenden teilen wir die Übersetzung hier auch nochmal:

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Am vergangenen Mittwoch und Donnerstag sollte der ecuadorianische Präsident Moreno die BRD besuchen und mit Bundeskanzlerin Merkel zusammentreffen. Kurzfristig musste der Besuch allerdings abgesagt werden, nachdem letzte Woche in kürzester Zeit eine Protestwelle das ganze Land erfasst, nach dem IWF Maßnahmen in Kraft traten, welche einen großen Einfluss auf das Leben der meisten Ecuadorianer haben. Seitdem sind Hunderte von Demonstranten und Polizisten bei anhaltenden Zusammenstößen zwischen der Polizei und Armee auf der einen Seite und der armen Bauernschaft und den tiefsten und breitesten Massen aus den Städten auf der anderen Seite verletzt worden. Ecuador befindet sich derzeit im Ausnahmezustand, für den kommenden Mittwoch ist ein landesweiter Generalstreik ausgerufen.

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Seit Tagen führt das ecuadorianische Volk einen erbitterten Kampf gegen den alten halbfeudalen und halbkolonialen Staat und den Imperialismus.

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In einem großen Beben revolutionärer Gewalt ließen die Massen in Telimbela Parish diese Woche die Polizei und die Lakaien der Imperialisten zittern, als sie mit heldenhafter Kampfbereitschaft gegen die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen zugunsten ausländischer Interessen rebelliert. Sie griffen die Polizei an, verwundeten mehrere von ihnen, verbrannten einen ihrer Panzerfahrzeuge und zerstörten Eigentum einer chinesischen Minengesellschaft.

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Genossen aus Ecuador haben Anfang August mehrere Erklärungen veröffentlicht, die sich mit dem Kampf der Massen in dieser unterdrückten Nation beschäftigen. Da es ein halbfeudales und halbkoloniales Land ist, in dem die Hauptkraft der demokratischen Revolution die armen Bauern sind, ist der Kampf der Bauern um ihr Land auch einer der hauptsächlichen Kämpfe. In einerErklärung vom 10. August erklären die Genossen die Situation des manuellen Bergbaus. Dort sind von 4600 Menschen die dort arbeiten 65% Bauern, die diese Arbeit statt ihre kleinen Felder zu betreiben übernommen haben. Eine Voraussetzung für diesen Bergbau ist, dass das Land den armen und Mittelbauern abgenommen wird, beispielsweise in den Provinzen El Carchi, Esmeraldas und Imbabura im Norden Ecuadors, in denen Gold gesucht wird. Das ganze wird durch die Präsenz von paramilitärischen Truppen, die oft auch Verbindungen zu Polizei oder Militär haben, die dort Repression gegen die Menschen ausüben. Die Genossen erklären dazu: Die Rebellion ist gerechtfertigt!. Kein Land mehr den transnationalen Bergbauunternehmen, den Großgrundbesitzern und Paramilitärs! Das Land den armen Bauern!

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Ibarra, die Hauptstadt der ecuadorianischen Provinz Imbabura im Norden des Landes, ist für die revolutionäre Bewegung vor Ort von großer Bedeutung. Viele der beeindruckenden Bilder und Aktionen, mit Massendemos und militanten Aktionen bspw. zum 1. Mai und zur 200 Jahre Karl Marx Kampagne,  kommen aus der Stadt. Im Folgenden dokumentieren wir (aus Anlass der auf Englisch auf New Epoch veröffentlichen Übersetzung) eine Übersetzung einer Deklaration der Volksfrauenbewegung aus Ibarra, die die Gewalt gegen Frauen und die Untätigkeit der Bullen und des Staats angesichts dessen denunziert. Aufgrund der tiefen Verankerung der Genossinnen in breiten Teilen der Massen, sah sich selbst die bürgerliche Presse genötigt, die Stellungnahme der Genossinnen aufzugreifen:

Verkündigung der Volksfrauenbewegung angesichts des abscheulichen Verbrechens das in Ibarra, Imbabura, begangen wurde

Ein neuer Gewaltakt hat die Bewohner der Stadt Ibarra, Imbabura, schockiert. Am 19. Januar 2019 erstach eine Person in Anwesenheit von Polizisten und Passanten auf einer Straße in der Innenstadt seine schwangere Partnerin. Die Absurdität an dieser Sache ist, dass sich die Polizei, zum erneuten Mal, als untätig erwies, außerstande auf dieses Ereignis, das in einer Tragödie endete, zu reagieren und es zu verhindern.

Abgesehen von der Tatsache, dass diese Art von Gewalt im Land alltäglich geworden ist, muss berücksichtigt werden, dass die Tatsache, dass der Mörder die venezolanische Staatsangehörigkeit besitzt, im Gegensatz zu den Aussagen der sozialen Medien, keine Bedeutung hat. Dies erzeugt eine Art Fremdenfeindlichkeit, die nicht mit der objektiven Realität übereinstimmt.

Ein Mörder tötet aus verschiedenen Gründen, nicht gerade wegen seiner Nationalität, seines Geschlechts, seiner ethnischen Gruppe oder aus einem anderen Grund. Er tut dies, weil er ein Verbrecher ist, eine Verantwortlichkeit der alten Gesellschaft. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass das Problem auch deshalb auftritt, weil die Polizei trotz der erforderlichen Werkzeuge um zu intervenieren nicht in der Lage war, zu reagieren.
Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass die Eskalation der Gewalt, in die wir versunken sind, proportional zum Ausmaß der Armut, des Elends und der Arbeitslosigkeit ist, die das Land erfährt.

Die patriarchalischen Verhaltensweisen spiegeln vorwiegend eine Gesellschaft wie unsere wider, die doppelzüngig, obskurantistisch und halbfeudal ist und in der das Bestehen sozialer Beziehungen immer noch von mittelalterlichen Vorstellungen, mangelnder Bildung und korrupten politischen Akteuren in den staatlichen und regionalen Bereichen, Versammlungen, usw. geprägt ist, die die Unverschämtheit haben, von Moral, Würde und Ehrlichkeit zu sprechen.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Frauen in allen Bereichen instrumentalisiert werden, und nicht nur als Frauen ausgebeutet und missbraucht werden, sondern auch als Ehefrauen, Mütter, Töchter, Eingeborene, Schwarze oder Mestizen und vor allem aber als Arbeiter.

Was die überfällige Gesellschaft und der alte Staat mit dem Mord von Diana in Ibarra zeigen ist nichts weiter, als situationsbedingte Zeichen von Reue. Wir haben das schon vor langer Zeit kennengelernt: Der Tag wird vorübergehen und wir werden wieder zum Kurs der Gewalt an Frauen zurückkommen. Es ist nicht, dass wir pessimistisch sind. Wir sind uns lediglich bewusst, dass das Problem nicht die Polizei, die Gesetze oder, heute, die Verurteilung von Venezolanern - morgen dann von Kolumbianern und in den darauffolgenden Tagen von Peruanern, Nigerianern, Chinesen, usw. - ist, denn dann werden wir dazu kommen uns gegenseitig zu verurteilen, denn die Mehrheit der Verbrechen und der systematischen, andauernden Aggression gegen Frauen sind wir Ecuadorianer selbst. Nichts davon wird sich ändern, wenn wir es nicht schaffen, das Fundament dieser alten Gesellschaft zu erschüttern und zu zerstören und Eine aufzubauen, in der die Priorität die Mehrheit der Menschen sein wird; in der wir verstehen, dass die Hälfte des Himmels von den Frauen und die andere Hälfte von den Männern getragen wird; aber nicht von einer beliebigen Frau oder einem beliebigen Mann, sondern von uns, den Einfachen, den Solidarischen, jenen, die Geschichte schreiben.

Es muss ein für alle Mal verstanden werden: Der Staat und seine Repressivorgane sind nicht da, um die Sicherheit des Massen zu garantieren. Sie sind da um das Regime von Ausbeutung aufrechtzuerhalten, welches die Grundlegenden Rechte der Menschen angreift. NEIN ZU XENOPHOBIE! EIN MÖRDER TÖTET WEIL ER EIN PRODUKT EINER DEKANDENTEN GESELLSCHAFT IST, NICHT WEIL ER VENEZUELANER, KOLUMBIANER ODER AFRO-NACHKOMME IST!

DIE VOLKSFRAUENBEWEGUNG VON ECUADOR VERURTEILT DIE GEWALT DER DIE MASSEN AUSGESETZT WERDEN UND DENUNZIERT UND VERURTEILT DIE UNFÄHIGKEIT DER REGIERUNG UND SEINER REPRESSIONSORGANGE LÖSUNGE FÜR DIE BEDÜRFNISSE DES VOLKES BEREITZUSTELLEN.

VOLK VON ECUADOR: DAS VOLK WIRD NUR VOM VOLK VERTEIDIGT. WIR MÜSSEN UNS ORGANISIEREN UM UNS ZU VERTEIDIGEN GEGEN VERBRECHEN, ABER AUCH GEGEN DIE REGIERUNG UND DEN STAAT, DENN SIE REAGIEREN NICHT AUF DIE INTERESSEN DER MEHRHEIT.

WIR VERURTEILEN DIE REGIERUNG UND DEN STAAT DAFÜR, KEINE AKTIONEN DURCHZUFÜHREN, DIE DIE GEWALT GEGEN DIE TÖCHTER DES VOLKES STOPPT.

NEIN ZUR XENOPHOBIE!
NEIN ZUM FEMIZID!
ENTFESSELT DIE STÄRKE DER FRAU ALS EINE MÄCHTIGE KRAFT FÜR DIE NEUDEMOKRATISCHE REVOLUTION IN ECUADOR!

 

 

Am 24. März fanden in Ecuador die Wahlen der Regional- und Kommunalparlamente, der Bürgermeister und des Rates für Bürgerbeteiligung (CPCCS) statt in der, inklusive Stellvertretern, 11.069 Repräsentanten gewählt wurden. Genossen aus Ecuador mobilisierten mit einer breiten Kampagne zum Boykott der Wahl, welche große Resonanz in den Massen fand.

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Vor sechs Tage, am 20. September, organisierten Genossen in Ecuador verschiedene Aktionen als Teil der Kampagne zur lebendigen Präsentation unseres Genossen Ernesto, der in Mexiko verschwunden gelassen wurde. In Quito, der Hauptstadt Ecuadors, wurden unter anderem ein Block auf einer Demonstration mit einem großen Transparent des Genossen organisiert und Poster mit dem Logo der Kampagne plakatiert. In der Stellungnahme der Genossen heißt es dazu:

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Im folgenden dokumentieren wir die Übersetzung des "LA OSCURA MANO DEL IMPERIALISMO YANQUI EN EL CONFLICTO DE LA FRONTERA NORTE" der von den ecuadorianischen Genossen der FDLP-EC veröffentlich wurde:

 

Die schwarze Hand des Yankee Imperialismus im Konflikt an der Nordgrenze

 

Die drei Journalisten die von einer Front der FARC entlang der kolumbianisch-ecuadorianischen Grenze entführt wurden, wurden hingerichtet.

 

Viel wurde hierüber gesagt, besonders von dem alten Staat der sehr engagiert in dieser Sache ist und sowieso wird die Logik der Handhabung der Information durch die Kontrolle der herrschenden Klasse der Medien bestimmt. Die Nachrichten, die Fakten, und mehr noch, deren Grundlage, werden gleichermaßen manipuliert, verdreht um die Interessen des Imperialismus und seinen Frontmännern im Land aufrecht zu erhalten.

 

Für lange Zeit hat der Imperialismus „seine Finger“ in Ecuador. Die Anwesenheit dieses Monstrums datiert zurück auf das Ende des 19. Jahrhunderts und, wie wir mit Schmerz und Trauer feststellen müssen, ist er geblieben, nicht verschwunden, und es ist wenig was wir objektiv gemacht haben ihn zu zerstören und / oder herauszuschmeißen.

 

Heute, aus Anlass des Angriffs gegen die Polizeibaracken in San Lorenzo am 27. Januar diesen Jahres, hat Morenos Komprador und kapitulationistisches Regime unmittelbar die USA um Hilfe gefragt, um in der Untersuchung der Fakten militärisch zusammenzuarbeiten und die Aktionsstrategie für den Kampf auszuarbeiten, den die Reaktion wie folgt benennt: Kampf bis zum Tod des Drogen-Terrorismus.

Zu diesem Zweck ist eine FBI Einheit im Land angekommen, das Moreno zu beraten hat, wie die Krise die an der Grenze entstanden ist zu handhaben ist.

 

Nach dem Sprengstoffhinterhalt auf eine Einheit der Marineinfanterie, in der vier Soldaten getötet und ein Dutzend verwundet wurden, ist er Chef des US Southern Commands der USA angereist. Im Anschluss daran wurde ein Team von Journalisten (Kommunikationstechnikern) von ihrem Schirmherr El Comercio, einem der meist reaktionären, pro-imperialistischen und gegen das Volk gerichteten Medien das im Land existiert, entsandt um über eben jenes Konfliktszenario, die Grenze bei Mataje, zu berichten. Sie riskierten das Leben dieser Arbeiter um Schlagzeilen zu bekommen und Material zu haben um noch besser manipulieren und ihre Nachrichten zu Geld machen zu können.

 

Bei der Reise in die besagte Gemeinde wurden die Journalisten von unbekannten Personen entführt. Davon ungerührt, zeigte die Presse und andere Quellen auf Mitglieder der Front “Oliver Sinistierra” als Drahtzieher dieser gewaltsamen Festnahme.

 

Im Verlauf der Verhandlungen zwischen den Kidnappern und Morenos Regierung, wurde das Gebiet demilitarisiert, keine Militäroperation die auf die Befreiung der Gefangenen abzielt durchgeführt und drei Mitglieder der Front die im Land im Gefängnis saßen freigelassen.

Wegen dem grundlegenden Fakt, dass derjenige der die Krise gehandhabt hat nicht Moreno sondern die USA durch das FBI waren und auf ihrer gut bekannten Politik “nicht mit Terroristen zu verhandeln“, versuchte die Regierung Moreno den Verhandlungspartner zu täuschen, indem sie behaupteten sie würden nach legalen Verfahren suchen, um die Gefangenen zu befreien, während sie gleichzeitig die Arbeit der Nachrichtendienste ausweiteten und versuchten die Schlinge um die Entführer mit einer gemeinsamen Einsatzgruppe der Kolumbianischen und Ecuadorianischen Armee enger zu ziehen.

 

Diese Operation schlug offensichtlich fehl und die Antwort war unmittelbar und kraftvoll. Ein Kriegsszenario hat unterschiedliche Lesarten und Antworten. Die drei Journalisten wurden hingerichtet, und über die Leichter der Arbeiter, zieht die Reaktion eine ganze Pressekampagne auf, nicht nur die Tat zu verurteilen, sondern auch um den Vorschlag zu untermauern DAS YANKEE BASEN ZURÜCK IN DAS LAND KOMMEN, was augenscheinlich das Endziel dieses Plans ist.

 

Das heißt, das der Tod der Journalisten und der Ereignisse an der Grenze Früchte trägt, die in der größeren Korporatisierung, Militarisierung und Reaktionärwerdung des alten Staates in diesem Land ausdrücken, insbesondere in den Provinzen entlang der Grenze, in der die Misere unter anderem in den Verhältnissen zum Ausdruck kommt, unter denen vergeblich versucht wird den Handel zu entwickeln. Die kleinen Schmuggler, sie werden als eine ausgewachsene Plage behandelt, in der ihre Waren, die selten 300 Dollar übersteigt, beschlagnahmt wird.

 

Aber nicht nur das, auch das DEA, FBI, Interpol, Ameripol, Europol sind hier (wie der Innenminister deutlich machte). Genau wie die USA, Mexiko, Spanien, Großbritanien, China und Frankreich, die "sehr zurückhaltend" den Kampf gegen Terrorismus im Land beratend unterstützen.

 

Was für eine Aufgeblasenheit und Elendigkeit der Regierung. Es reicht aus, nach Kolumbien zu schauen, wo es sieben Yankee Militärbasen gibt und der Drogenhandel nicht gestoppt wurde. Überhaupt ist Kolumbien immer noch der Hauptproduzent von Koka und Kokain; nicht einmal die Reaktion hat es vollbracht in dem Land den Aufstand zu stoppen oder zu neutralisieren, doch Moreno mit seinen mit den Träumen eines Hundes, strebt danach sie nicht nur in wirtschaftlicher und politischer, sondern auch in militärischer Hinsicht stärker ins Land zu holen.

 

Jetzt sind die Dinge klar. Das Regime schachert mit für ihre schändlichen mit den Toten. Auch die Front Oliver Sinistierra ist falsch. Es ist eine Sache Militär, Polizei, Journalisten, Geschäftsleute, Landbesitzer und Gringos als Gefangene zu nehmen, aber es ist eine andere Sache Männer und Frauen des Volkes zu nehmen um zu verhandeln.

 

Brutal? Rücksichtslos? Vielleicht. Es ist eine komplizierte Situation, aber nicht schlimmer als das, mit dem unser Volk tagtäglich konfrontiert ist, mit der systematischen Gewalt, die Elend, Hunger, Verzweiflung hervorbringt, die nicht von den Medien aufgedeckt wird, weil dies für die Regierungsstatistiken nicht dienlich ist oder einfach, weil sie die Idee vermarkten wollen, dass Ecuador "eine Insel des Friedens" ist und das der Wirtschaftsmotor im Grunde Tourismus ist.

 

Brutal? Rücksichtslos? Vielleicht. Aber das war immer der Fall seit der Teilung der Gesellschaft in Klassen und der Anwendung von Gewalt; die eine, befreiend, war eine Konstante der Besitzlosen, Unterdrückten und Ausgebeuteten; die andere, die reaktionäre Gewalt, ist die, auf die die unterdrückenden und herrschenden Klassen zurückgreifen um ihre Macht aufrecht zu erhalten.

 

Es muss klar sein: Ohne Blutzoll, keine Macht. Das ist die Realität und eine unvermeidliche Tatsache. Wer im sich im klaren über dieses Gesetz der Klassenkampfes ist, wird wissen was zu tun ist und seine Verantwortung annehmen, entweder auf Seiten der Unterdrückten oder ihrer Schlächter. Es ein Kampf auf den Tod und ihn zu vermeiden ist keine Option.

 

In unserem Land wird heute ein Verhalten erzeugt, dass sich wie eine Lawine ausbreitet: Fremdenfeindlichkeit gegen die Nachfahren der Afrikaner und gegen Kolumbianer. Dies geht soweit, dass Moreno sagt der Guerillaführer ist Kolumbianer, während sein Gegenpart sagt, dass er Ecuadorianer ist. Wahrhaftig eine absurd byzantinische Diskussion.

 

Das ist ein Aspekt der Ereignisse an der Grenze. Es gibt auch andere. Zum Beispiel der andauernde Kampf zwischen unterschiedlichen Fraktionen von Gruppen die mit den mexikanischen Kartellen verbündet sind und versuchen in dem Gebiet Fuß zu fassen, was die Bevölkerung an der Grenze blutige Gewalt gestürzt hat, die einzig und allein deswegen jetzt vom Land und der Regierung öffentlich gemacht wird wo die drei Journalisten ermordet wurden.

 

Eine der weiteren Punkte die sie nicht nennen ist, dass in der Grenzregion hochrangige Befehlshaber von Polizei und Militär ein Teil des Netzes des Drogenhandels sind, sei es in der Kette des Drogentransports, dem Schutz bestimmter Gruppen, der Lagerung des Alkaloids oder, offensichtlicher Weise, als Informanten die die Kartelle vor Polizeioperationen warnen. Dieselben reaktionären Pressequellen sind für Offiziere, Mitglieder der Streitkräfte und Polizei verantwortlich, die Festgenommen werden wegen ihrer Verbindungen zum Drogen-Terrorismus.

 

Eine weitere Sache die sie nicht nennen ist, dass Mitglieder im aktiven oder passiven Dienst von Polizei und Armee Nutzen aus ihren Verbindungen mit den Drogen-Paramilitärs schlagen, von denen es in Esmeralda wimmelt, in dem sie die Bauern vertreiben und sich auf ihrem Land niederlassen, sie dazu zwingen, ihr Land für den Preis eines mageren Hähnchens zu verkaufen um Großgrundbesitzer zu werden, deren Produktionstätigkeit Afrikanische Palmen, Öl, Tourismus, Hotels, Shrimpfarmen, usw. umfasst; echte Horte der Konzentration von Drogen, Geldwäsche, usw.

 

Auf der anderen Seite: Eine Gruppe von Menschen die zusammenkommt in einer tief niedergemachten Bauernszene zusammenlaufen, die überwältigt von verschiedenen Ebenen der sozialen Verarmung, die angegriffen wird, und, heutzutage, verfolgt und als Drogen-Terrorist stigmatisiert wird.

 

Al seine Neuheit im Lande, geht die Regierung soweit zusagen, dass in Metaje und anderen Städten die entlang der Grenzlinie gelegen sind, keine grundlegende Versorgung existiert, dass es dort Unterversorgung und Hunger gibt und dass die Antwort auf den entfachten Konflikt umfassend sein muss, mit Sozialversorgung und Nachrichtendienst- und Militärpräsenz unterstützt durch die USA (General A.D. Paco Moncayo, Morenos Berater). Nach dieser Logik müssen in allen Kantonen, Gemeinden und Kommunen im Land Militärs und Journalisten sterben, damit die meist elementaren Bedingungen erfüllt werden(?).

 

Eine Dummheit!

 

Heute dreht das Militär frei. Sie nehmen arme Bauern fest, weil sie Handys haben in Regionen von dies die einzige Art der Kommunikation ist. Sie nehme arme Bauern fest, die in Mitten des Urwalds (antike) Patronen-Schrottflinten haben, die sie dafür nutzen Tiere auf dem Land zu jagen, im Endeffekt die einzige Möglichkeit eine Mahlzeit mit Fleisch drin zu bekommen. Sie nehmen Bauern fest, weil sie bei ihnen zwei, drei Falschen Schnaps finden. Wer fällt noch auch ihre ungeschickten Versuche rein, zu rechtfertigen, wenn sie Kämpfer des Volkes festnehmen, entführen, foltern und hinrichten; wenn sie all jene schikanieren, die auf die ein oder andere Art und Weise ihre Unzufriedenheit mit Staat, seinen herrschenden Klassen und dem Imperialismus zum Ausdruck bringen; wenn sie in Konfrontation mit den Massen gehen, die unter extrem kritischen Verhältnissen leben, die nichts mit Drogenhandel, mit Paramilitärs und der kolumbianischen Guerilla zu tun haben, sondern mit dem Klassenkampf im Land und der entschlossenen Anstrengung den Volkskrieg vorwärts zu bringen.

 

Folglich sind jetzt alle entlang der Grenze Drogen-Terroristen und die Kriegserklärung der Regierung ist klar und grenzt beide Seiten genau voneinander ab.

 

Wir verurteilen die Militarisierung der Grenze. Wir warnen die Massen vor dem Fahndungsprozessen denen die armen Bauern, welche in der Geschichte gegen gegen die Aggression von Seiten der Militärs und Polizei gekämpft haben, von denen 90% den Großgrundbesitz an Land nutzen um ihn in Ölpalmenplantagen zu konzentrieren, Drogengeldwäsche zu betreiben und als Ausgangspunkt für den Export von Kokain benutzen; vor der systematischen Verfolgung und Verteufelung der Bergleute im Kleinbergbau von Seiten des Staates, der verbündet ist mit den kolumbianischen paramilitärischen Gruppen, die versuchen die Kontrolle über die Kleinbergbauproduktion von Gold zu erlangen, um die Kommerzialisierung unter Bedingungen der absoluten Benachteiligung und Ausbeutung der Arbeiter voranzutreiben.

Wir verurteilen die Verfolgung der Armen Bauern, bei denen versucht, ohne Rechtliche Grundlage, eine Verbindung zu den aktuellen Gewalttaten entlang der Grenze zu konstruieren.

 

Wir verurteilen den Revisionismus und Opportunismus der Linken im Land, die, verzweifelt und verhaftet in kleinbürgerliche Sentimentalität, das Komprador und reaktionäre Regime von Moreno unterstützt; Jetzt fordern sie „Gerechtigkeit“, Sanktionen gegen die Gewalttäter, rufen auf den Straßen nach der „Verteidigung des Friedens“ der Bourgeois-Grußgrundbesitzer. Elendige!

 

Wir sympathisieren militant mit den armen Bauern und jenen, die vom Ausnahmezustand an ihre prekären Lebensbedingen gefesselt sind ohne Möglichkeit für ihren Lebensunterhalt arbeiten zu können.

 

Wir erklären öffentlich, dass ein weiterer großer Fehler der möglicherweise von Morenos Regime begangen werden wird, sein wird, weiterhin den Eintritt ausländischer imperialistischer Kräfte in das Land ermöglichen. Die klare Intention des Regimes die Wiedereröffnung von Yankee Militärbasen im Land zu erlauben, hängt wie ein Damoklesschwert über Morenos Kopf.

 

Wir rufen unser Volk dazu auf, die Propagandakampagne zu demaskieren, die darauf abzielt und die Idee zu verkaufen, dass die Gewalt „aus dem Norden kommt“; das mit dem Tod von Wacho „der Frieden wiederhergestellt wird“. Es ist Notwendig zu demaskieren, wie die Regierung den Konflikt an der Grenze anfacht um die Gringobasen im Land zu rechtfertigen; in den letzten Tagen, in dem sie einen weiteren Aspekt zur Nebelkerze hinzufügen, indem sie Anschuldigungen verbreiten Correa wäre während der Präsidentschaftskampagne von der FARC finanziert worden, ein Punkt, der wahr sein mag oder nicht. Aber er ist ein Blindgänger, der es ihn erlaubt hat Wirtschaftsmaßnahmen in Kraft zu setzen und noch engere Verbindungen mit dem Yankee Imperialismus aufzubauen ohne auf größeren widerstand der Massen zu stoßen.

 

Und das ist nicht das einzige was kommt. Das Regime hat vor kurzem Verkündet, dass es nicht länger Garant für die Friedensverhandlungen mit der ELN auf dem ecuadorianischem Territorium sein wird. Auf der anderen Seite ist es gut, dass der bewaffnete Revisionismus woanders hingeht um sein Gefasel von Demobilisierung, Kapitulation und Verherrlichung des bürgerlichen Friedens zu verbreiten, aber der entscheidende Punkt ist hierbei, das Morenos Entscheidung dem Preis entspricht, der dem Yankee Imperialismus zugestanden werden muss, damit ihm dieser aus der politischen und militärischen Krise hilft, dass die Reaktion und die Regierung auf ihre Knie gezwungen hat.

 

Es ist nicht alles Gold was glänzt und nicht alles was kämpft ist Drogenhandel.

 

In den Provinzen Esmeraldas, in Imbabura, Carchi und Sucumbíos sind die objektiven und subjektiven Bedingungen für die Revolution in großem Maße herangereift. Jene, die in dieser geographisch-sozialen Gebiet kämpfen sind die Söhne de Volkes, welches letztendlich, wegen der begrenzte Präsenz der korrekten ideologischen Führung, ihre Drang und Willen zu kämpfen in bewaffneten Organisationen kanalisieren, die nichts mit ihrem wahren Interesse gemein haben.

 

Schluss mit der Verfolgung der armen Bauern an der Grenze!

 

Nieder mit der lächerlichen Regierung die mit Nebelkerzen versucht die Durchsetzung von Wirtschaftsmaßnahmen zu verschleiern!

 

Nieder mit der lächerlichen Regierung die in Komplizenschaft mit den herrschenden Klassen und dem Imperialismus die öffentliche Meinung schafft für die Installation von Yankeebasen im Land!

 

Demaskiert und Bekämpft den Revisionismus!

 

Gringos, haut ab!

 

Es lebe der Marxismus-Leninismus-Maoismus!