Kategorie: Asien

( 8. März )

Bei einer Propagandaaktion der Volksbefreiungsguerillaarmee (PLGA) am 21. April bei Ghatsila in Jharkhand, bei der sie ein sich im Bau befindliches Schulungszentrum für Polizisten plakatiert und dann 11 Sprengsätze mit geringer Sprengkraft darunter platziert und zündet, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. 
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Die großartige Deutung der Polizei des Vorfalls ist, dass der Plan offensichtlich gewesen sein muss, Plakate an die Wand zu bringen und dieselben Wände im Anschluss zu sprengen, dieser Plan jedoch durch zu schwache Sprengsätze fehlgeschlagen ist.

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Nach dem Massakerin Kidapawan in Cotabato wo die philippinische Polizei drei Menschen ermordet hat, die auf die Straße gingen um für ihre Versorgung zu kämpfen, nahm die Neue Volksarmee (NPA) das Problem in die Hand.
Aktuell herrscht in einigen Gebieten der Philippinen, vor allem im Landesinneren der südlichen Hauptinsel Mindanao, eine akute Dürre durch das Ausbleiben des El Niño, was zu Hunger unter der armen Landbevölkerung führt. Der reaktionäre Staat, der über Notreserven für Katastrophenfälle wie diesen verfügt, weigert sich, diese im notwendigen Umfang auszuteilen, woraufhin die Menschen in Kidapawan sich erhoben haben. Dies wurde von der Polizei mit Waffengewalt niedergeschlagen.
Die NPA hat am 20. April ein Lager eines Händlers in Valencia Cityin Bukindon gestürmt und dort innerhalb einer Viertelstunde 1,384 Säcke Reis (sowie zwei Sony flat screens, Überwachungsmonitore, einen Spannungsregler und Schleifgeräte) beschlagnamt und in vier LKW verladen. Der Reis soll jetzt in den von der Dürre betroffenen Gebiete verteilt werden.

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Im Monat April wurden in Indien während der internationalen Aktionswoche auch einige Aktionen ausgeführt, neben dem Bandh, zu dem zu Beginn der Aktionswoche aufgerufen wurde, welcher in Bastar erfolgreich verlief, wo der Verkehr auf mehreren Straßen durch Gräben oder gefällte Bäume auf Strassen unmöglich war und auch in einigen Städten kein Verkehr floss und Wochenmärkte nicht abgehalten wurden, gab es auch mehrere Aktionen der Volksbefreiungsguerrillaarmee (PLGA).

Bereits am 30. März wurde in Dantewada, Chhattisgarh durch eine IED (improvisierter Sprengsatz) ein Fahrzeug der Polizei gesprengt, dabei sieben Polizisten getötet und mehrere weitere verletzt.

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Die indische Reaktion führt ihre Verhaftungswelle gegen die indischen Genossen fort. Am Dienstag, den 5. April, hat die indische Polizei die Genossin Annapurna, welche auch unter den Namen Padma, Aruna und Suguna bekannt ist, laut Polizei in dem Dorf Ravulapuram in Bollapalli verhaftet. Den Genossinnen, die im Volkskrieg in Indien kämpfen, steht eine qualvolle und brutale Folter bevor, wenn sie in die Hände der Reaktion fallen. Genossin Annapurna lässt sich davon nicht brechen und verkündete nach ihrer Verhaftung in einer Presseerklärung, dass sie nicht daran denke, zu kapitulieren und immer noch an der revolutionären Idee festhalte. Das Bestreben der Menschen würde sich nur durch die Revolution verwirklichen lassen. „Ich glaube immer noch daran, dass die Gesellschaft ihre Veränderungen nur durch Revolutionen erleben wird“.

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In Kidapawan in Cotabato gab es am 30. März eine Großdemonstration von über 5000 Bauern, die von der Regierung 15.000 Säcke Reis forderten, die sie aufgrund der durch das ausbleiben des El Niño herrschenden Dürre und Hunger benötigen. Die Regierung bot ihnen lächerliche drei Kilo Reis pro Person und Monat, obwohl die geforderte Menge von Reis in den Reserven für Katastrophen zur Verfügung stehen. Der Protest, der sich am 1. April fortsetzte, wurde an diesem massiv von den Bullen angegriffen und mit scharfer Munition in die Menge geschossen. Mindestens drei der Demonstranten wurden ermordet, hundert weitere verletzt und viele werden auch vermisst.

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Im Rahmen der Internationalen Aktionswoche zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien möchten wir noch einmal auf den Bericht der Autorin Arundhati Roy hinweisen, in dem sie über ihre Wanderung mit der Volksbefreiungsguerillaarmee (PLGA) schreibt.

Er gibt einen guten Überblick über die Realität der Genossen in Indien und einige Hintergrundinformationen, wir publizieren eine Umsetzung der Übersetzung von tlaxcala.

Wanderung mit den Genossen

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Im Zuge der Internationalen Aktionswoche zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien veröffentlichen wir eine Übersetzung des Essays "Professor, P.O.W.", das von Arundhati Roy im Mai 2015 veröffentlich wurde. Das Essay wurde von der Reaktion bei der Verhandlung über die Freilassung von G.N. Saibaba im Dezember 2015 als Begründung für die Verweigerung der Kaution verwendet, die Autorin sollte sich zudem für die im Essay ausgedrückte "Missachtung des Gerichts" verantworten.
Mit dem Urteil zur Freilassung G.N. Saibabas auf Kaution vor einigen Tagen wurde auch diese Forderung zurückgezogen.

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Neben der zunehmenden der Hungers- und Wassernot in Äthiopien verschlimmert sich zur Zeit auch die Situation in einigen Ländern Südostasiens in denen eine extreme Wasserknappheit herrscht, besonders betroffen ist Thailand. Hier sind inzwischen mindestens 3700 Dörfer davon abhängig von der Regierung durch LKW mit Wasser versorgt zu werden. 23 Provinzen des Landes wurden zu Notstandsgebieten deklariert.

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Am Dienstag dieser Woche wurde bei Radio Flora in Hannover ein kurzes Interview zu der aktuellen Situation in Indien, dem Volkskrieg und die politischen Gefangenen ausgestrahlt. Das Interview kann unter folgendem Link angehört werden: http://www.radioflora.de/contao/index.php/Beitrag/items/zur-lage-der-politischen-gefangenen-in-indien.html

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Am Montag, den 4. April wurde Saibaba vom Obersten Gericht erneut auf Kautionfreigelassen. Dieses sprach sich auch gegen die Argumentation der Regierung Maharashtras aus, das die Kaution zuvor verweigert hatte, und auch bei dieser Verhandlung behauptete, noch 8 weitere der 34 Zeugen, die die Staatsanwaltschaft vorgeladen hatte, verhören zu müssen. Das Gericht hob auf Antrag von Arundhati Roy ebenso den Vorwurf der Missachtung des Gerichts gegen sie auf, die das Gericht in Bombay ihr in der letzten Verhandlung über Kaution für Saibaba vorwarf.

Das Komitee zur Verteidigung und Freilassung Professors Saibaba, dem unter anderem auch Arundhati Roy angehört, äusserte sich in einem Statement zur Freilassung von Saibaba:

“Das Komitee zur Verteidigung und Freilassung Dr. GN Saibabas heisst die Entscheidung des Obersten Indischen Gerichts herzlich willkommen, Dr. GN Saibaba unverzüglich auf Kaution freizulassen. Dies ist in der Tat eine stark benötigte und lange erwartete Erleichterung für Dr. Saibaba, der seit Dezember 2015 in der Isolationszelle des Nagpur Zentralgefängnisses verrottete, als der Richterstuhl Nagpurs am Gericht Bombay die Kaution, die ihm vom Richterstuhl der Division am Gericht Bombay genemigt wurde aufhob und ihm befahl, sich innerhalb von 24 Stunden zu ergeben.”

“Das Komitee dankt allen Anwälten, Aktivisten, Individuen und Organisationen, die ihre Unterstützung so weit im Kampf verlängert haben und hoffen, dass sie ihre Unterstützung so lange aufrecht erhalten, bis Saibaba Gerechtigkeit erfährt”

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