Kategorie: Asien

( Repression )

Wir dokumentieren hier aus Anlass des 50. Jahrestages des Naxalbari-Aufstandes einen Artikel über die Lage der politischen Gefangenen in Indien, der uns zugeschickt wurde.

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Wir dokumentieren hierzu eine Erklärung der Dev-Genç Europa die uns zugeschickt wurde:

Sıla Abalay wurde heute morgen bei einer Razzia in İstanbul erschossen.

Sıla war 18 Jahre alt. Als Dev-Genç Mitglied setzte sie sich in der Türkei für kostenlose Bildung, demokratische Gymnasien und für Gerechtigkeit für den 14 Jährigen Berkin Elvan ein, der durch einen Kopfschuss von der Polizei hingerichtet wurde. Mit 16 Jahren wurde Sıla verhaftet und saß mehrere Monate im Gefängnis. Fast zwei Monate lang begab sie sich in einen Hungerstreik und erkämpfte sich ihre Rechte in der Gefangenschaft. Sie zeigte bereits im jungen Alter, wie ein politischer Gefangener sich selbst in absoluter İsolation dem Feind gegenüber verhält.

Sıla wird von der burgerlichen Presse in der Türkei zur hochrangigen Militanten der DHKP-C erklärt. Damit versuchen die Schreiberlinge des Faschismus, den Mord an einer 18-Jährigen zu rechtfertigen. Zuvor Ermordete Jugendliche wie Dilek Doğan oder Kemal Korkut, wurden von denselben Medien zu potentiellen Selbstmordattentätern erklärt, der 14 Jährige Berkin Elvan gar zum Terroristen.

Allein in den letzten 5 Monaten wurden 6 Razzien gegen die Jugendorganisation Dev-Genç durchgeführt. Mehr als 400 Revolutionäre der Volksfront (Halk Cephesi), mehr als 40 davon Mitglieder der Dev-Genç, sind in den türkischen Knästen. Trotzdem schafft es der Faschismus nicht, Dev-Genç zu zerschlagen. Als letzte Alternative greifen sie zum Mord. Sie wollen uns mit dem Tod einschüchtern. HÄTTEN WIR ANGST VOR DEM TOD, WÄREN WIR NICHT BEI DEV-GENÇ!

Seht her: Das ist der Partner, der enge Verbündete der imperialistischen BRD. Das Blut dieser Kinder klebt auch an den Händen des deutschen Imperialismus. Es sind Kugeln aus deutscher Fertigung, die unsere Jugendlichen hinrichten. Es sind Polizisten mit deutscher Ausbildung, die unsere Kinder hinrichten. Wenn wir vom Faschismus in der Türkei sprechen, dürfen wir die imperialistische BRD nicht außen vor lassen. Es ist falsch, den Faschismus in der Türkei in Deutschland anzuklagen. Der europäische Imperialismus ist, anders als das viele Linke und selbsternannte Revolutionäre sehen, kein Heilsbringer, sondern Verantwortlicher.

NIEDER MIT DEM FASCHISMUS!
SILA ABALAY İST NİCHT GEFALLEN, SİE LEBT IN UNSEREM KAMPF!
YAŞASIN DEV-GENÇ, YAŞASIN DEV-GENÇ'LİLER!

Revolutionäre Linke/ Avrupa Dev-Genç
06.05.2017

Ein in neues Buch mit dem Titel „Bearing Witness: Sexual Violence in South Chhattisgarh“ (zu deutsch etwa: „Zeugnis ablegen: Sexuelle Gewalt in Süd-Chhattisgarh“) wurde vom Mumbai Press Club veröffentlicht. Es dokumentiert ausführlich die Verbrechen der Polizei und sogenannten Sicherheitskräfte gegen die Adivasi Bevölkerung in dem indischen Bundesstaat.

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Wir dokumentieren hier einen Bericht über die Repression gegen die Band Grup Yorum in der Türkei, deren Auftritte in der BRD auch regelmäßig behindert werden.


Das Idil Kulturzentrum in Istanbul-Okmeydani, in dem die populäre linke Band Grup Yorum ihren künstlerischen Tätigkeiten nachgeht, wurde gestern erneut von der Polizei angegriffen.

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Wir dokumentieren hier eine Übersetzung eines Aufrufes des Bastar Solidarity Network - Verband Delhi gegen die Operation Greenhunt und zur Solidarität mit den Adivasi in Indien. Dieser Aufruf wurde zur Gründung des Verbandes in Delhi veröffentlicht, weitere Verbände des BSN bestehen in Kalkutta und Mumbai.

 

Steht dem Volkswiderstand für ihr jal-jangal-zameen (Wasser-Wald-Land) bei!

Weit weg von den Lichtern der Stadt, von den Medien ausgeblendet, wurden die zentralen und östlichen Regionen Indiens haben in einen blutigen Bürgerkrieg gedrängt. Dieser Krieg koexistiert mit der Massenhysterie, die die brahmanische faschistische Regierung im Namen des „Nationalismus“, in den anderen Teilen des Landes zu braut. Es ist ein Krieg, durch den indischen Staat mit der aktiven Federführung seiner Yankee-Herren geführt, gegen die ärmsten und ausgegrenzten Menschen des Landes. Mehr als 250.000 paramilitärische Kräfte, rund 600 Elite-Kampftruppen, berüchtigte Bürgerwehrgruppen und jetzt sogar die Armee, Luftwaffe, Drohnen und die ISRO-Satelliten(Indian Space Research Organisation) werden eingesetzt, um diesen Krieg zu führen. Von der früheren UPA-Regierung zum Zeitpunkt seiner Einführung mit dem Codenamen Operation Green Hunt versehen, hat dieser totale militärische Angriff auf die Adivasis eine neue gigantische Ebene unter dem gegenwärtigen Hindutva-faschistischen BJP Regime erreicht. Der offizielle Vorwand des Krieges, pflichtbewusst von den Medien nachgeplappert, ist die Maoisten „auszuschwemmen“. Das übliche Märchen der „Terrorismusbekämpfung“, die die USA und Israel und ihre Apologeten uns immer wieder erzählen. Doch in Wirklichkeit ist es ein Angriff nicht nur auf die Maoisten allein, sondern auf die gesamte Adivasi Bevölkerung die die Waldgebiete von Chhattisgarh bevölkern sowie auf alle fortschrittlichen, demokratischen und gewissenhaften Stimmen. Obwohl momentan Chhattisgarh im Zentrum des Krieges liegt, hat sich diese Flut von militärischen Offensive durch den Staat auf Odisha, Jharkhand, Maharashtra und Teile von Karnataka, Kerala und auch Bengal ausgebreitet. Progressive und demokratischen Kräfte haben von Anfang an gesagt, dass das eigentliche Ziel dieser Operation ist, diese Bereiche von seinen Bewohnern zu räumen, vor allem den Adivasi, für die gigantische Gier der Konzerne und Minengesellschaften um brutale und verheerende Eingriffe zu machen um die Mineral- und Naturressourcen des Landes zu plündern. So viel zu dem Kannibalen „Nationalismus“!

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Während die bürgerlichen Medien die Aufmerksamkeit auf die Ereignisse am 28. Juni in Istanbul lenkien, führt der türkische Staat weiter einen groß angelegten Krieg im Südosten des Landes. Neben den Ausgangssperren, die für dutzende Städte gelten, und die schon zuvor als Repressionswerkzeug gegen das Volk eingesetzt wurde, wird auch schweres Kriegsgerät eingesetzt.
Berichte über Luftangriffe und Videos von der Verwendung von Sprengketten zur Zerstörung von Gebäuden hinterlassen beispielsweise in Nusaybin das Bild einer völlig zerstörten Stadt.

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Bei einem Fall in Sukma in Chhattisgarh zeigt sich wieder einmal, wie die Reaktion sexuelle Gewalt einsetzt, um das Volk zu terrorisieren. Eine Bewohnerin des Dorfes Gumpad wurde vergewaltigt und ermordet, vertuscht wurde das ganze mit einem Fake-Encounter (ein fingiertes Feuergefecht).
Die Bullen behaupten in diesem Fall, dass sie in einem Gefecht getötet wurde und eine Vergewaltigung nicht wahr sein kann, weil
„Ein sexueller Übergriff ist nichts, was man verstecken kann. Es wird im Obduktionsbericht herauskommen.”
Wohlwissend, dass sie diesen Bericht wie jeden anderen so ausfüllen können, wie es ihnen passt, erst recht, wenn ein Bulle selbst das Schwein ist, das vergewaltigt hat.
In Wahrheit ist Madkam Hidme aus ihrem Haus entführt, vergewaltigt und ermordet worden, bevor sie als „Maoistin” bezeichnet wurde. Mehrere Dorfbewohner bestätigen diese Gewalttat, einige wurden als sie Widerstand leisten wollten von den Bullen auch mit Schusswaffen bedroht.

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Die TIKKO (Türkiye İşci ve Köylü Kurtuluş Ordusu - Arbeiter- und Bauern-Befreiungsarmee der Türkei) führte am 24. April eine Aktion im Istanbuler Stadtteil Gazi aus. Dies war der 44. Jahrestag der Parteigründung der TKP/ML(Türkiye Komünist Partisi/Marksist-Leninist - Kommunistische Partei der Türkei / Marxistisch-Leninistisch) am 24. April 1972 durch İbrahim Kaypakkaya, dessen Ermordung durch den türkischen Staat sich am 18. Mai zum 43. Mal jährt. An diesem Tag wurde die TIKKO selbst auch gegründet. Auf einem Transparent, dass mit einem Sprengsatz gesichert wurde, war zu lesen: „In ihrem 44. Jahr ruft euch TIKKO zum Krieg.“
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Ein einer Stellungnahmeerklärt die TIKKO, dass sie ihren Kampf verstärken werden und schreibt „Als Militante der TKP/ML begrüßen wir den 44. Jahrestag unserer Partei, indem wir ein Transparent geschützt durch eine Bombe in der Strasse Ismetpasa im Viertel Gazi anbringen.

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In der Nacht des chinesischen Neujahrsfestes zum 9. Februar kam es in Hogkong im Stadtteil Mongkok zu heftigen Auseinadersetzungen mit der Polizei. Zuvor hatte diese versucht Straßenhändler, die keine offizielle Genehmigung besaßen zu vetreiben. Doch die Händler begannen sich zu wehren und bekamen auch Verstärkung von anderen Teilen der Bevölkerung. Im Kampf gegen die Bullen benutzten sie alles was zu finden war als Waffe, Stöcke, Steine, Paletten, und errichteten Barrikaden. Die Polizei gab mindestens zwei Warnschüsse ab und in einem Video ist, neben dem Widerstand der Straßenhändler, zu sehen wie einer der Bullen seine Waffe auf die Menschenmenge richtete. Bei den Kämpfen sollen bis zu 90 Polizisten verletzt worden sein, über 60 Protestierer wurden festgenommen. Von den Festgenommenen sind inzwischen schon fast 40 angeklagt an den Unruhen teilgenommen zu haben, worauf eine Strafe von bis zu zehn Jahren Gefängnis steht. Die Angeklagten sind zwischen 15 und 70 Jahren alt.

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Hongkong wurde im Rahmen der Opiumkriege von 1841 von England besetzt und befand sich bis 1997 unter der Kontrolle der britischen Imperialisten. Es ist ein hochindustrialisiertes Gebiet mit sieben Millionen Einwohnern und einem BIP von über 49.000 US-Dollar pro Einwohner (zum Vergleich hat Deutschland eine BIP von etwa 43.000 USD pro Einwohner). Die Rückgabe an China, wo der Revisionist Deng Xiao-ping die Macht in der Kommuunistischen Partei nach dem Tode Mao Tse-tungs usurpierte, ist ein Musterbeispiel für die Restauration des Kapitalismus in China. Deng bezeichnete diese "Theorie" als "Ein Land, zwei Systeme", womit er die von ihm betrieben Restauration des Kapitalismus und die Zerstörung des Sozialismus in China verschleiern wollte, er hätte es besser "Restauration in ungleichmäßiger Entwicklung" nennen sollen. Heute, da es den Revisionisten gelungen ist China in ein imperialistisches Land zu verwandeln, zeigen sich natürlich auch die Widersprüche des Imperialismus in Hongkong, denn da wo die Großbourgeoisie ihren Reichtum scheffelt müssen natürlich auch große Massen in bitterer Armut leben. Einige hundert von ihnen haben sich nun dagegen gewehrt, dass ihnen die Lebensgrundlage entzogen werden sollte.

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Am 2. Februar streikten in Pakistan hunderte Beschäftigte der Pakistan International Airline (PIA). In der Stadt Karachi, wo sich der größte Flughafen des Landes befindet griff die Polizei die Streikenden mit Wasserwerfern, Tränengas und Knüppeln an. Auch vor Waffengewalt schreckte sie nicht zurück und schoss auf die Streikenden, von denen mindestens zwei starben und zehn verletzt wurden.

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