Kategorie: Lateinamerika

Im folgenden wollen wir einen Überblick über die Kämpfe der letzten Wochen in Lateinamerika geben.

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Im Folgenden veröffentlichen wir eine (inoffizielle) Übersetzung eines Interviews mit dem chilenischen Musik-, Tanz- und Theaterensemble “La Ventolera” [De.: “Der Windstoß”], welches in der 83. Ausgabe der Zeitung El Pueblo im August 2019 erschienen ist. Es legt einen besonderen Fokus auf die Klassenprinzipien und die demokratischen Werte innerhalb der Kultur.

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Die Mapuche-Gemeinschaft Antonio Calbún, etwa 600km südlich der Hauptstadt, wurde am 28. Mai von zwei Polizeieinheiten attackiert. Die Mapuche-Gemeinschaft verteidigte sich mit Steinen.

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Am Nachmittag dem 9. Januar errichteten handwerkliche Fischer brennende Barrikaden und blockierten die Einfahrt zum Hafen von San Vicente, Talcahuano, in der Region Bío Bío.

Die Blockade, die bis zum 10.01. bestand, ist Teil der Mobilisierung der Fischer für die Genehmigung eines Gesetzes, welches den Fang von Sepien und Meeresweichtieren reguliert, diese sind den Tintenfischen ähnlich und werden in der Region viel gehandelt.

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Am 14. November ist der 24 Jahre alte Weichafe [Mapuche Begriff für Kämpfer] Camilo Catrillanca hinterrücks durch die Hand des Jungla Kommandos ermordet worden. Unmittelbar danach gingen Studenten, Anwohner und Arbeiter auf die Straße, um ihren aufgestautem Ärger durch landesweite Aktionen zu entfesseln.

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Seit Mitte April kommt es in ganz Chile zu Besetzungen und Kämpfen von Universitäten durch Studentinnen und Unterstützer. Ausgangspunkt für ihre Rebellion ist der Professor Alejandro Yáñez, der eine Beamtin sexuell belästigte und von den Behörden und der Universität geschützt wurde. Diese widerliche Tat ereignete sich an der Universität in Valdiva, die darauffolgenden Proteste sind jedoch laut den Genossen der FERP (Frente de Estudiantes Revolucionario y Popular) wie einSteppenbrand im ganzen Land entfacht. Weitere Berichte von sexuellen Übergriffen von Professoren gegenüber Studentinnen folgten, genauso wie Erfahrungen, dass die Täter von allen staatlichen und institutionellen Seiten geschützt werden.
An der Universität von Chile kamen am 3. Mai 1.500 Frauen zusammen, um Forderungen an den Rektor zu stellen. Die Forderungen der Studentinnen wurden ergänzt mit Forderungen für das Reinigungspersonal, das überwiegend weiblich ist und somit auch besonders unter den Ausdrücken von Imperialismus und dem Patriarchat leidet. Die Genossinnen und Genossen der FERP heißen die Proteste ausdrücklich willkommen, doch machen sie darauf aufmerksam, dass nur ein Kampf gegen den Klassenfeind auch ein erfolgreicher Kampf gegen das Patriarchat sein kann.

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Mindestens einmal jährlich organisieren die Genossen der FERP Volksunterstützungsbrigaden in die Gebiete der Mapuche. Doch das ganze ist kein touristisches Unterfangen bei dem einen Nachmittag mal durch Mapuche Gebiete gefahren wird: Große Delegationen von Sympathisanten, Massen und Aktivisten werden jedes Jahr mobilisiert um für längere Zeit aufs Land zu gehen und Seite an Seite mit den Mapuche zu leben, zu arbeiten und zu kämpfen. Wie in den letzten Jahren auch, haben die Genossen auch dieses Jahr wieder ein Video über die Arbeit der Volksunterstützungsbrigaden zusammengestellt.

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Der Tag des jungen Kombattanten ist ein jährlich am 29. März stattfindender Tag des Protests in Chile. Es ist der Jahrestag Ermordung zweier junger Militanten auf einer Demo gegen das Pinochet-Regime 1985 durch die Bullen. Es ist zum einem ein Tag des Gedenkens, aber auch der Rebellion und des Widerstandes.

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Diesen 8. März wurde von der FERP(Front der Revolutionären Studenten des Volkes) eine breite Agitations- und Propagandakampagne zum Anlass des Kampftages der Arbeiterinnen durchgeführt.

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Vor fünf Jahren – am 21. Februar 2013 -  wurde der Gewerkschaftsaktivist Juan Pablo Jiménez auf dem Weg zu seiner Arbeit beim der Elektrotechnik-Unternehmen Azeta erschossen. Bereits kurz darauf kam es zu Protesten, da die polizeilichen Ermittlungen mehr und mehr im Sand verliefen. Am Ende präsentierte die Polizei einen 16 Jährigen als angeblichen Schützen, der Jiménez aus einer Entfernung von 1035 Metern mit einer 9mm Pistole erschossen haben soll. Eine fingierte Story, die weder seine Freunde, noch seine Familie und Mitaktivisten jemals geglaubt haben, zumal er am Tag unmittelbar nach seiner Ermordung an einem Treffen zur Denunzierung der anti-gewerkschaftlichen Tätigkeiten seiner Firma hätte teilnehmen sollen. In seinem Gedenken und Gerechtigkeit fordernd fand vergangene Woche in Chile eine kämpferische Demonstration statt.

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