Kategorie: Asien

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Verschiedene Zeitungen der bürgerlichen indischen Presse analysieren mittlerweile das Massaker, das am 24. Oktober von den Bullen des alten indischen Staats begangen wurde. Darunter absurde Theorien, wie diejenige, dass die indischen Genossen naiv mit Smartphones unterwegs gewesen sein sollen und entdeckt wurden, weil sie diese zu geheimen Treffen nur ausgeschaltet, aber nicht den Akku entnommen haben sollen. Nun ist dieser Punkt zwar ein wichtiger, der in vielen Ländern von Revolutionären oder Personen, die sich als solche bezeichnen, missachtet wird und der auch durchaus korrekt beschrieben ist: es ist nicht ausreichend, ein Telefon auszuschalten um dessen Ortungsfunktionen zu deaktivieren. (Weitergehend ist es natürlich aber auch nicht ausreichend, den Akku zu entfernen). Dass aber die Volksbefreiungsguerillaarmee (Peoples Liberation Guerrilla Army - PLGA) der indischen Genossen sich darüber nicht im Klaren ist, ist zu bezweifeln. Zusammen mit der Behauptung, die Genossen würden exzessiv Selfies schießen, ist die Stoßrichtung dieses Artikels klar, der wohl suggerieren soll, dass die Genossen von Tuten und Blasen keine Ahnung hätten. Andere Artikel erklären, dass die Genossen sich angeblich in ihrem Gebiet zu sicher gefühlt und keine Wache aufgestellt hätten, oder diese unfähig war.

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Das Gründungsmitglied der Verbindung revolutionärer Autoren (Virasam), Varavara Rao, der noch am 27. Oktober die Obduktion der bei dem Massaker am 24. Oktober getöteten kritisierte, da sie sich an keine der für so eine Untersuchung notwendige Norm hielt (genannt werden: die Anwedesenheit eines Menschenrechtlers, durch mindestens drei Forensikexperten und auf Video dokumentiert), wurde heute in Hyderabad in Telangana festgenommen.

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Schon im Dezember letzten Jahres wurde darüber berichtet, wie Kleinkriminelle oder auch völlig Unschuldige dazu gebracht wurden, sich als „Maoisten“ zu „ergeben“ und dadurch die von der reaktionären Presse breitgetretenen Zahlen der angeblich kapitulierenden Genossen erzeugen. Konkret wurde diesen Menschen angeboten, entweder eine harte Strafe zu kassieren, oder sich bei Veranstaltungen, zu denen auch Presse geladen wurde, als „Maoist“ auszugeben und zu „kapitulieren“.

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Am 24. Oktober sollen in Malkangiri in Odisha bei einem Überfall der Bullen auf eine Einheit der PLGA 24 Mitglieder derselben getötet worden sein. Die Angaben dazu sind aber äußerst widersprüchlich, während die reaktionäre Presse teilweise von 18 getöteten spricht, behaupten sie an anderer Stelle, dass vor Ort 24 Leichen gefunden wurden.
Andere schreiben davon, dass mehrere Mitglieder der PLGA abseits des fraglichen Ortes in einem Boot gefunden wurden, mit dem sie verletzt fliehen wollten. 
Auch gibt es keine Meldung überhaupt über verletzte oder getötete Bullen.

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In der Türkei wurde am 5. Oktober eine Aktion einer Einheit der DHKP-C (Devrimci Halk Kurtuluş Partisi-Cephesi – Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front) durchgeführt. Dabei wurde vor dem Rathaus der Stadt  Diyarbakir in der gleichnamigen Provinz ein Bulle, der einen Wasserwerfer  bewachte angegriffen. Dieser wurde bestraft, die Guerilla konnte sich ohne Verluste zurückziehen.

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In den letzten zwei Wochen wurden von den bürgerlichen indischen Medien wieder einige Aktionen der indischen Genossen dokumentiert, darunter eine Aktion am 26. September in Jhajha in Bihar, bei der ein Polizeiinformant getötet wurde.

Am 28. September gab es in Mundakkadavu in Kerala das Feuer auf eine Bullenstreife eröffnet, die sich einer Veranstaltung, die durch die PLGA (Volksbefreiungsguerrillaarmee) geführt wurde näherte. Das Fahrzeug der Streife wurde dabei beschädigt, die Einheit der PLGA konnte sich unbeschaded zurückziehen.

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Die TİKKO (Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee der Türkei, geführt von der TKP/ML) hat mehrere Lieder eines Albums, das zwei gefallenen Genossen, Mercan und Deşt gewidmet ist, veröffentlicht. Von den Liedern, die sich allesamt auf Youtube finden, dokumentieren wir hier eine kleine Auswahl.

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Wir veröffentlichen diese Übersetzung eines Aufrufs zur Freilassung des Genossen Ajith um aufmerksam zu machen auf die Kampagne des Internationalen Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien (ICSPWI) zur unmittelbaren Befreiung von Ajith, Kobad Gandhi, allen älteren Genossen und allen politischen Gefangenen in den indischen Gefängnissen.

Entlasst Murali Kannampilly alias Ajith unmittelbar aus dem zentralen Hochsicherheitsgefängnis in Pune, nur das kann sein Leben retten
Aktivisten für demokratische Rechte, Intellektuelle und Menschenrechtskomitees fordern dies von der Regierung von Maharashtra und der Zentralregierung.

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In den letzten zwei Wochen gab es eine Anzahl von Aktionen in Indien, darunter auch einige Gefechte, bei denen die Reaktion behauptet, Genossen getötet zu haben.
So zum Beispiel am 27. September, wo es zwei Gefechte in Kondagaon und Narayanpun, beides in Chhattisgarh gab, bei denen zusammen 3 Mitglieder der PLGA (Volksbefreiungsguerillaarmee) getötet worden sein sollen.

Weiters soll es in Sukma, Chhattisgarh auch am 27. September angeblich 2 Tote bei einem Gefecht gegeben haben. Die Toten wurden bei einer Suchaktion der Bullen nach einem Gefecht gefunden und direkt als angeblich führende Genossen einer lokalen Einheit identifiziert.

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Am 24. September gab es in Akören in Hozat eine Gefecht der TIKKO mit dem türkischen Militär. Dabei wurde in einem mehrstündigen Feuergefecht ein Mitglied der TIKKO (Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee der Türkei) getötet. Die Reaktion setzte bei der Aktion laut eigener Angaben auch Helikopter ein.

In der Gegend wurde bereits am 1. August eine Polizeiwache angegriffen von der TIKKO, genauer in Pakire. Obwohl die Polizei unmittelbar aus gepanzerten Wagen auf die Mitglieder der TIKKO feuerte, wurden bei der Aktion drei Bullen getötet. Die TIKKO selbst erklärt in einer Stellungname zu der Aktion, dass sie im Gedenken an die am 6. Mai 2016 getöteten Genossen durchgeführt wurde.

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