Europa

Wir veröffentlichen eine inoffizielle Übersetzung eines Artikels der revolutionären Website "Red Herald", welche uns zugeschickt wurde:

Paris, im vergangenen Jahr Epizentrum zweier gewaltiger Massenkämpfe, wird diesen Sommer Schauplatz der Olympischen Spiele. Vom 26. Juli bis zum 11. August wird internationaler Spitzensport – „sogar“ voraussichtlich unter Teilnahme des russischen Imperialismus – geboten, ein Hotelzimmer in der „Stadt der Liebe“ um bis zu 500 Prozent teurer, U-Bahn-Tickets verdoppeln sich voraussichtlich, und besonders wird Paris in einen allgemeinen Ausnahmezustand versetzt.

 

Der Celtic Park vom schottischen Fußballverein Celtic Glasgow erstrahlt regelmäßig in den Farben der Flagge der nationalen Befreiungsbewegung Palästinas. Die Fans von Celtic Glasgow nehmen einen antifaschistischen und antiimperialistischen Standpunkt ein und unterstützten den Kampf des palästinensischen Volkes mit eindrucksvollen Choreografien bei den spielen ihres Fußballvereins. In der aktuellen Situation griffen die Fans dieses Thema wieder besonders auf und zeigten umso mehr palästinensische Fahnen im Stadion. Dafür wurde die Green Brigade – die größte Fangruppe von Celtic – nun mit einem Stadionverbot belegt und aus dem Stadion ausgeschlossen.

Wir teilen ein Foto, dass auf Socialistisk-Revolution veröffentlicht wurde. Das Bild wurde in Solidarität mit den verhafteten Revolutionären und Rebellen in Frankreich in den jüngsten Aufständen gemacht und auf einem Sommercamp aufgenommen, das kürzlich in Dänemark organisiert wurde.

In den letzten Tagen wurden im Braunschweiger Arbeiterstadtteil Bebelhof eine Reihe von Stancils mit dem Slogan „Support the arrested revolutionaries and rebels in France! It is right to rebel!“ angebracht.Im Folgenden dokumentieren wir einige der erhaltenen Bilder:

Am Dienstag, dem 27. Juni, erschoss die französische Polizei in Naterre, einem Vorort von Paris, den 17 -jährigen Nahel M. bei einer Verkehrskontrolle. Der Polizist rechtfertigte sein Handeln mit Notwehr, da Nahel M. die Polizei angeblich überfahren wollte. Diese Aussagen entlarvten sich allerdings als Lügen, nachdem ein Video der Tat an die Öffentlichkeit gelangt war.

Am 18. Mai folgten am Frankfurter Opernplatz 80 bis 100 Menschen dem Aufruf von Partizan zu einer Kundgebung zum Anlass des 50. Todestages des kommunistischen Führers Ibrahim Kaypakkaya.