Anfang Dezember tauchten in Austin verschiedene Wandmalereien auf, die die Kämpfe in Lateinamerika unterstützten:

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„Es lebe das bolivianische Volk!“ „Nieder mit dem US-Imperialismus!“

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„Raus mit den US!“ „Raus mit den Imperialisten!“ „Es leben die unterdrückten Nationen!“

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„Voran mit dem Volkskrieg!“ „Die Rebellion ist gerechtfertigt!“



Am 9. Dezember wurden Fotos von der Parole „Pädo Hubbart, pass blos auf!“ in Austin gemacht, in einer Kampagne gegen den Professor Thomas Hubbard, der im Zuge vom Studium der griechisch-römischen Kulturen an der Universität von Texas in Austin Pädophilie angepriesen hatte. Auch an seinem Wohnhaus wurde ein Graffiti angebracht.
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Einen Tag später wurde eine Demonstration gegen den Professor vor seinem Haus durchgeführt:
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Er wurde dabei von der Polizei zu seinem Auto eskortiert, um fliehen zu können.


Seit Anfang Dezember wird in mehreren Städten in den USA eine Kampagne zur Freilassung von G.N. Saibaba durchgeführt, so wurde am 1. Dezember dies in Los Angeles dokumentiert:
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„Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ „Revolutionär zu sein ist kein Verbrechen!“

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Sowie am 16. Dezember in Charlotte:
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„Freiheit für GN Saibaba, leuchtender Held für die Revolution in Indien, Revolution ist kein Verbrechen!“

In San Diego wurde am 8. Dezember von mehreren Dutzend revolutionären Frauen eine Aktion durchgeführt, die ihren Ursprung in Chile hat und die Gewalt gegen Frauen denunziert. Dabei riefen sie „El Violador en el Camino (Ein Vergewaltiger auf deinem Weg)“. Die Demonstration fand zwei Tage nach dem Mord an Julia Serrano statt, die vom Vater ihrer beiden Kinder getötet wurde. Der Ruf, der von einer kleinbürgerlichen Künstlerkollektiv in Chile stammt, wurde dabei abgeändert und lautete „Der Vergewaltiger bist du. Es sind die Bullen, die Grenzwächter, die Richter, der Staat, der Präsident [...]“
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Für Julia Serrano wurde an der Straßenecke, an der sie ermordet wurde ein Gedenkort errichtet und ein Poster aufgehängt mit dem Inhalt „Frauen tragen die Hälfte des Himmels“.

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