Kategorie: Lateinamerika

( Repression )

In Brasilien sind harte Kämpfe des Volkes gegen die Regierung des alten Staates an der Tagesordnung. Zuletzt versammelten sich am 23. Mai nach Angaben der Bullen über 35.000 Menschen, Gewerkschaften sprechen von 200.000,  in der Hauptstadt Brasilia, um gegen den amtierenden Präsidenten zu demonstrieren. Diese versuchten im Verlauf des Tages, den Kongress zu stürmen und setzten das Agrarministerium in Brand. In zwei weiteren Ministerien wurde versucht Feuer zu legen. Die Reaktion setzte massiv Tränengas ein und durch den Verteidigungsminister wurde erklärt, dass das Militär gegen die Protestierenden eingesetzt wird, am Donnerstag wurden die 1500 Soldaten wieder abgezogen.

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Am 5. Mai wurde in São Joaquim, im Bundesstaat Pernambuco, ein Camp von Bauern geräumt. Dabei ging die Militärpolizei, in Zusammenarbeit mit bewaffneten Banditen, äußerst brutal vor. Am Morgen begannen sie damit mit Traktoren die Häuser der Familien zu zerstören, die Teilweise noch das Hab und Gut der Bauern beherbergten. Die über 100 Hektar an bestelltem Land wurden nicht zerstört, weil die Arbeiter das Land ein Tag nach der Räumung besetzten. In 2017 hat die Militärpolizei des Bundesstaates bereits mehr als 12 Bauerncamps geräumt. Laut der „Bewegung der Landarbeiter ohne Boden“ (MST) gibt es im Bundesstaat Pernambuco 163 Camps in 92 Gemeinden mit über 16.000 Familien, die für ein Stück Land kämpfen.

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Ende September 2009 zog Mynor Padilla, damaliger Sicherheitschef des kanadischen Konzerns HudBay, aus um im Dienste seiner Chefs die Indigene Bevölkerung zu terrorisieren. Nachdem unter seinem Kommando zunächst das Feuer auf Dorfbewohner eröffnet wurde, wurde einer der angesehensten Aktivisten der Gegend auf das Werkgelände von Hudbay verschleppt und dort zu Tode gefolterten. Jetzt wurde Padilla von der guatemaltekischen Justiz freigesprochen.

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Die Genossen aus Mexiko veröffentlichten in den letzten Tagen einige Erklärungen, die einen interessanten Einblick auf die Entwicklung der revolutionären Situation in Mexiko geben.

Darunter findet sich eine Warnung der Gemeinden von Puente Madera, Rancho Llano und Loma Bonita in Oaxaca. Sie bezieht sich auf den Aufruf der Behörden des alten Staates, sich zu einem „Dialog“ im Büro des Staatsanwalts in Tehuantepec einzufinden. Die Gemeinden erklären ihren Willen zu einem „Dialog“, jedoch auf ihrem Gebiet und nicht in den Gebäuden der Reaktion, sie rufen dazu auf, nicht zu diesem „Dialog“ zu gehen.

Eine Erklärungder Strömung Rote Sonne verurteilt den Mord von Killern an dem Genossen José Alberto Toledo, der am 8. April von der Polizei bei seiner Arbeit als Taxifahrer gestoppt wurde und später mit so schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, dass er starb. Der Genosse war Aktivist bei dem Widerstand gegen die hohen Tarife der Comisión Federal de Electricidad. Diese hatte ihm zuvor auch schon gedroht.
Bereits am 6. April wurde Benjamín Juárez José, Mitglied der Union of Indigenous Communities of the Northern Zone of the Isthmus (Vereinigung von indigenen Gemeinden in der Nordzone des Isthmus (Tehuantepec)) in Polizeigewahrsam totgeprügelt.

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Am 9. April wurde im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais ein Camp der „Bewegung der Landarbeiter ohne Boden“ (MST) von Bewaffneten  angegriffen. 300 Bauern waren gerade auf dem Weg zu einem Treffen mit Repräsentanten des örtlichen Grundbesitzers, Leonardo Andrade. Dort wurden die Bauern von zehn mit Shotguns bewaffneten Männern erwartet, die das Feuer auf sie eröffneten. Dabei wurden durch die bewaffneten Banditen sieben Bauern verletzt und kamen unter anderem mit Bauch- und Beinschüssen ins Krankenhaus eingeliefert. Eine Bäuerin, die mit einem Beinschuss ins Krankenhaus kam schilderte, dass der örtliche Grundbesitzer den Angriff angeordnet hatte. Der Verwalter der Farm hatte zuvor darauf bestanden sich mit den Bauern des MST-Camps zu treffen, bis diese schließlich einwilligten. Die bewaffneten Banditen nahmen keine Rücksicht auf schwangere Frauen und Kinder die anwesend waren, sondern feuerten Wild in die Menge.

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In einem koordinierten Schlag gegen landbesetzende Bauern wurden vor elf Tagen über 800 Bauern in Venezuelas Bundesstaat Barina Zwangsvertrieben. Dieser erneute Angriff auf die arme ländliche Bevölkerung zeigt die Scheinheiligkeit aller angeblichen Programme der Landreform und Umverteilung, der sich die venezolanische Regierung immer wieder rühmt. Auch wenn jetzt die Verantwortung für die Aktion auf allen höheren Regierungsebenen konsequent abgestritten wird, handelt es sich doch um weit mehr als einen untypischen Einzelfall.

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Im Januar wurden in der chilenischen Region Arancuania von den ansässigen Großgrundbesitzern mehrere Feuer gelegt um die lokalen Mapuche-Gemeinden buchstäblich auszuräuchern. Unter dem Vorwand, das Feuer zu bekämpfen und "die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten" marschierte das Militär mit Hubschrauben und schweren Waffen in das Gebiet ein. Dabei wurden auch in Gemeinden wie die der Mapulwe einmarschiert, in deren Nähe nicht einmal Brände tobten. Anfang Februar fand deswegen eine Demonstration in Solidarität mit den Mapuche-Gemeinden und gegen die Militärintervention sowie die (Wald-)Großgrundbesitzer statt. Im folgenden Dokumentieren wir eine Übersetzung des in der Zeitung Das Volk erschienen Berichts von der Demonstration.

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In Kolumbien ist am 30. Januar der neue Polizeikodex in Kraft getreten. Mit dem über 240 Artikel langen Paket erweitert der kolumbianische Staat die Befugnisse der Bullen massiv und kriminalisierte große Teile der Bevölkerung. Ausgestattet mit neuen Waffen wie etwa Taser-Pistolen sollen die Bullen von der Leine gelassen werden, um jede Form der Rebellion im Keim zu ersticken.

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Wir dokumentieren hier eine inoffizielle Übersetzung einer Erklärung der Liga der armen Bauern Rondônia und Amazônia Ocidental.

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Wir dokumentieren hier eine deutsche Übersetzung eines Dokuments der Volksbewegung Peru (RK) zur Repression im Distrikt Ate in der Provinz Lima. Dort wurde eine Rebellion des Volkes durch die Bullen durch massive Festnahmen, auch von Minderjährigen, und dem Tod einer Bewohnerin bekämpft.

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