Kategorie: Lateinamerika

( Politische Gefangene )

Am 23. Februar haben die Bewohner des Stadtteils Complexo da Maré, müde von den Demütigungen durch den Repressionsapparat des Staates, einen kämpferischen Widerstand geleistet. Die Truppen der Armee und die Militärpolizei mussten sich vor dem Zorn des Volkes zurückziehen, das es Leid ist in seinen Häusern zertrampelt und gedemütigt zu werden.

Seit April 2014 sind die Streitkräfte in diesem Stadtteil stationiert, unter dem Vorwand ihn angeblich zu befrieden, aber was gesehen und berichtet wird ist eine zunehmende Anzahl von Übergriffen der Militärpolizei und der Streitkräfte auf das Volk.

Das Journal A Nova Democracia hat ein Video veröffentlicht, das den heldenhaften Volkswiderstand der Favela dokumentiert. ZU sehen ist neben dem massiven Einsatz von Tränengas auch, wie Polizei bei ihrem Rückzug mit scharfer Munition auf die Massen feuert.

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Wie die USA bekannt gegeben haben, werden sie ihre Truppenzahl in Peru von 125 auf 3200 Mann erhöhen, also auf mehr als das 25-fache. Ohne Umschweife wird in Medienberichten geschildert, dass diese Truppen im Kampf gegen die Kommunistische Partei Perus (KPP; von den Medien als Leuchtender Pfad bezeichnet) eingesetzt werden sollen, vor allem in Gebieten in denen das peruanische Militär selber nur schlecht Zugang hat. Die peruanischen Lakaien der Yankee-Imperialisten fürchten sich also so sehr vor dem Erstarken der KPP, dass sie ihre Herren um Truppen angebettelt haben, nach mindestens 2500 haben sie geschrien. Den Kampf des peruanischen Volkes werden sie damit nicht niedermetzeln können, früher oder später wird es gewinnen. Darum bleibt es dabei: Yankee go home!

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Sao Paulo steuert immer konkreter auf einen kompletten Ausfall der Wasserversorgung zu. Vermutlich soll im Jahr 2015 der Hauptwasserspeicher der Metropolregion mit über 20 Millionen Bewohnern versiegen. Teilweise wird jetzt schon flächendeckend das Wasser abgestellt, ein Angestellter der Wasserwerke sprach davon, die Bewohner der Region davor zu warnen, fliehen zu müssen, weil nicht genug Wasser vorhanden ist. Obwohl die Polizei unter Geraldo Alckmin angekündigt hatte, keine Demonstrationen wegen Wassermangels zu dulden, hat das brasilianische Volk am 12. Februar klargemacht, dass sie sich dieser widersetzen wird. Die Polizei versuchte, die Demonstration festzusetzen, Genossen von der Unabhängigen Volksfront Sao Paulos (Frente Independente Popular – SP) kämpften sich aber den Weg frei und zwangen die Bullen zum Rückzug, die Demonstration zog danach weiter durch die Stadt.

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Die Reaktion in Brasilien wendet auf dem Land eine perfide Taktik an, nach der Teilname an Treffen mit staatlichen Institutionen werden Bauern von Landlords, Polizei und bewaffneten Söldnern identifiziert und später ermordet.

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Bei einem Streik gegen die Erdölgesellschaft PlusPetrol in Pichanki, der bereits zwei Tage anhielt wurden am 10. Februar bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten über 40 Menschen festgenommen und mindestens 37 verletzt. Über 1000 Protestierende blockierten 25km der Hauptverkehrsstraße, 500 besetzten eine Brücke, die zwei Regionen verbindet und andere versuchten das Gelände des argentinischen Konzerns zu stürmen, das an ein Militärlager grenzt. Sie zerstörten Zelte, in denen Geräte und Treibstoff gelagert wurde. Diese Gruppe wurde von der Polizei mit Tränengas und Gummigeschossen zurückgedrängt.
Als Reaktion darauf wurde am 11. Januar die Polizeistation in Pichanki angegriffen. 38 Bullen wurden verletzt, hier konnte der Angriff nur mit scharfer Munition zurückgeschlagen werden, ein Demonstrant wurde dabei getötet, über 30 verletzt. Inzwischen bestätigte auch die Regierung den Einsatz der Schusswaffen.
Die Kämpfe in Peru gehen weiter, Rebellionen finden an allen Ecken des Landes statt, in den Städten und auf dem Land. Die Existenz des Volkskrieges zu leugnen ist eindeutig zwecklos, das Volk beweist jeden Tag wie sehr der Volkskrieg in Peru es gestählt hat.

Am 12. Februar griffen Militaristen, die angeblich mit der Kommunistischen Partei Perus in Verbindung stehen, eine Militärpatroullie des peruanischen Staates an. Dabei wurde ein Soldat verletzt, der in ein Krankenhaus gebracht wurde. Das peruanische Militär startete daraufhin eine Suchoperation.

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Die Proteste gegen die Fahrpreiserhöhung in São Paulo gehen weiter und wachsen an. Im Januar gab es jede Woche eine Demonstration, die Teilnehmerzahlen stiegen von mal zu mal. Die Proteste beschränkten sich auch nicht auf die erneute Fahrpreiserhöhung, der Block der Volksrevolutionären Studentenbewegung (MEPR) mit der Forderung der Freilassung von politischen Gefangenen und besonders der Freilassung von Igor Mendes erfuhr rege Beteiligung.
Die Proteste wurden von der Polizei mit brachialer Gewalt angegriffen und diese mit haarsträubenden Gründen verteidigt, so soll in der Demonstration eine Bombe explodiert sein, die den Einsatz von Gummigeschossen und Tränengas auslöste.

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Nicht nur in den Städten wehren sich die Unterdrückten in Peru, auch auf dem Land leisten sie starken Widerstand, am 30. Januar marschierten die Bewohner des Dorfes Miramar in der Region Vichayal auf das Gelände des Ölkonzerns Olimpic, um das Gespräch zu suchen. Die Dorfbewohner wurden zuvor vom Gebiet vertrieben, auf dem der Ölkonzern jetzt produziert. Als sie das Gelände betraten wurden sie sofort von der Polizei angegriffen, bei den darauffolgenden Auseinandersetzungen gab es 11 Verletzte und 3 Festnahmen.

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Die Kämpfe der Jugendlichen in Lima gegen die Änderung des Jugendarbeitsgesetzes gehen weiter. Am 15. Januar gab es eine Demonstration von 5000 Jugendlichen durch die Hauptstadt des Landes. Als die Polizei den Marsch daran hindern wollte zum Kongress zu marschieren griffen Jugendliche sie mit Stöcken an, worauf die Polizei mit Tränengas und Pfefferspray antwortete. Bei den darauf folgenden Straßenschlachten wurden die Lakaien der Regierung mit Steinen, Böllern und Farbe beworfen, diese gaben auch Warnschüsse in die Luft ab. Insgesamt  gab  es 16 verletzte Polizisten. Auch in  10 weiteren Städten gab es Demonstrationen. In Lima war dies die vierte Demonstration dieser Art. Die peruanische Jugend beweist damit wieder einmal ihre Kampfbereitschaft, auch am 23. Januar gab es eine Aktion von Jugendlichen in Lima, bei der 4 festgenommen wurden.

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Am 17. Dezember vergangenen Jahres wurde von der Liga der Armen Bauern (LCP) der Fährhafen Mangas besetzt und Fahrzeuge daran gehindert, das Gelände zu verlassen. Die Bauern, die von der Polizei von ihrem Land vertrieben wurden, damit dort der Hafen gebaut werden konnte, fingen an das Land wieder zu bebauen während andere demonstrierten. Die Polizei fuhr in großer Zahl auf um sie zu vertreiben und bestellte einen Traktorfahrer, um die Felder wieder zu zerstören. Dieser weigerte sich aber diese Arbeit auszuführen, nachdem er hörte, was er tun sollte.

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Am 9. Januar gab es in Sao Paulo wieder massive Proteste gegen eine Fahrpreiserhöhung. 10.000 bis 30.000 Demonstranten waren auf der Strasse und wurden brutal von den Bullen attackiert. Die Protestierenden griffen daraufhin Banken, Geschäfte und Polizeistreifen an, ca. 50 von ihnen wurden festgenommen.
Auch in Rio de Janiero beteiligten sich laut Polizei über 400 Menschen an einer parallelen Demonstration.

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In Iguala versuchten Montag, den 12. Januar Angehörige der 43 vermissten Studenten, Zugang zur Militärbasis des 27. Battalions zu bekommen, um die Studenten dort zu suchen. Nachdem sie dort abgewiesen wurden stoppten über 200 größtenteils vermummte Demonstranten mehrere  Getränketransporter, rammten mit ihnen das Tor der Basis auf und bewarfen die Militärpolizei, die das Gelände bewachte, mit Böllern, Flaschen und Steinen. Das Militär konnte sie nur mit dem Einsatz von Tränengas abwehren und warf dabei selbst Steine auf die Demonstranten. Die gekaperten Transporter wurden beim Rückzug der Protestierenden in Brand gesteckt. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens vier Polizisten und Militärs verletzt. Die großen Massenkämpfe, die seit der Ermordung der 43 Studenten ausgebrochen sind halten also weiter an. Das mexikanische Volk setzt ein deutliches Zeichen, dass sie von Unterdrückung und Ausbeutung genug haben.

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