Kategorie: Lateinamerika

Am Freitag wurde eine Reihe von Berichten der letzten Aktionen der Genossen aus Kolumbien auf der Seite El Comunero veröffentlicht, die über die großartigen Initiativen und erfolgreichen Kampagnen berichten, die von den Genossen der MESP und MERyP gestartet und geführt wurden. Im Folgenden eine kurze Übersicht über die Aktionen der Genossen in den letzten Wochen.

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Mindestens einmal jährlich organisieren die Genossen der FERP Volksunterstützungsbrigaden in die Gebiete der Mapuche. Doch das ganze ist kein touristisches Unterfangen bei dem einen Nachmittag mal durch Mapuche Gebiete gefahren wird: Große Delegationen von Sympathisanten, Massen und Aktivisten werden jedes Jahr mobilisiert um für längere Zeit aufs Land zu gehen und Seite an Seite mit den Mapuche zu leben, zu arbeiten und zu kämpfen. Wie in den letzten Jahren auch, haben die Genossen auch dieses Jahr wieder ein Video über die Arbeit der Volksunterstützungsbrigaden zusammengestellt.

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Der Tag des jungen Kombattanten ist ein jährlich am 29. März stattfindender Tag des Protests in Chile. Es ist der Jahrestag Ermordung zweier junger Militanten auf einer Demo gegen das Pinochet-Regime 1985 durch die Bullen. Es ist zum einem ein Tag des Gedenkens, aber auch der Rebellion und des Widerstandes.

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Am 19. März 2018 starb Genosse Javier López Martinez, ein herrausragender Genosse und Führer der Genossen der Strömung Sol Rojo in Mexiko. Zu seinen Ehren haben kommunistische Militante in der BRD seinen Kampf zu ihrem gemacht! Wir dokumentieren im Folgenden erste Bilder der Aktion und die vollständige Übersetzung der von den Genossen in Mexiko veröffentlichen Erklärung:

 

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Mit tiefer Trauer teilen wir der Arbeiterklasse und den Völkern in Oaxaca, Mexiko und der Welt mit, dass ein für unsere Organisation sehr wichtiger Militanter gestorben ist.

 

Genosse Javier López Martinez, in unseren Reihen auch zuneigungsvoll Comandate Rojo genannt, starb am 19. März an einem Atemstillstand. Seine Familie, Freunde und Genossen behalten von ihm seine besten Erinnerungen, geschmiedet in der Hitze des Klassenkampfes.

Wer war Javier López Martinez?

Von einfacher Herkunft, als Sohn eines Vaters und eine Mutter aus der Arbeiterklasse, trat er in jungen Jahren dem Industrieproletariat bei und übernahm später verschiedene Tätigkeiten als Maschinist, Gabelstaplerfahrer, Lastkraftwagenfahrer, usw. Später, mit den gleichen robusten und schwieligen Händen, trat er für einige Zeit der mexikanischen Armee bei. Ausgerechnet dort lernte er das gegen die Arbeiter und das Volk gerichtete Regime zu hassen, das der alte Staat darstellt.

Er stelle sein Wissen und seine Kraft in den Dienst der Arbeiterklasse und gründete die “Besetzung Fancisco Villa” genannte Siedlung des Volkes.

Genosse Javier war Teil der 25 politischen Gefangenen vom 7. Juni 2015 und wurde in das Hochsicherheitsgefängnis CE.FE.RE.SO #5 von Villa Aldama in Veracruz eingesperrt. Später wurde er in das staatliche Gefängnis CE.RE.SO #2 von Etla in Oaxaca verlegt. Insgesamt war der Genosse für 16 Monate inhaftiert und bis zum heutigen Tag dauerhaft auf Bewährung.

In dieser Hinsicht können wir bestätigen, dass Genosse Javier nie über Straferlass oder Amnestie nachgedacht hat – selbst als der alte Staat und seine Vertreter so weit gingen, als Tausch für seine "Freiheit" eine Entschuldigung vorzuschlagen. Und obwohl es richtig ist, dass er während der Bewährung starb, hat seine Entscheidung, bis zum Ende zu kämpfen, eindeutig dazu geführt, dass er als wirklich freier Mann von uns gegangen ist.

Wer erinnert nicht unseren Comandante Rojo im Klassenkampf, in der Konfrontation mit den Repressionsapparaten des alten Staates, wie er die Wut organisierte und den Drang des Volkes zu kämpfen anfachte?

 

Wir sind davon überzeugt, dass niemand die Standhaftigkeit seiner Handlungen oder den Mut seiner Befehlsstimme vergessen kann, mit der er die Fahne von Sol Rojo verteidigte, jene Fahne, die er, mit eiserner Hand, zu seiner eigenen gemacht hat.

Javier López Martinez gründete Sol Rojo, das steht fest! Und dafür wird in jeder Ecke des Gebietes von Oaxaca, aber auch in anderen Ecken Mexikos, wo unsere Organisation präsent ist, der Name unseres geliebten Genossen mit Zuneigung in Erinnerung bleiben, und seine Stimme wird hundertfach verstärkt widerhallen in den kommenden Kämpfen, in den Demonstrationen und Straßenkämpfen, in den Scharmützeln und Streiks, in den Aufständen und der Insurrektion, die im langandauernden Volkskrieg dialektisch aufgegriffen werden als die universelle Wissenschaft der proletarischen Revolution und deren Ziel die Neudemokratische Revolution und der Sozialismus ist.

 

Die Feinde des Volkes, diese ekelerregenden Kritiker der proletarischen Revolution, können alle möglichen Kommentare abgeben, um das Bild unseres liebenswürdigen Genossen zu verzerren. Dasselbe kann von jenen schmeichelnden Opportunisten süßer Worte und geschmeidiger Tricks erwartet werden, die unter dem Befehl der Reaktion und des Revisionismus versuchen werden, die Bemühungen dieses Kombattanten des Volkes und Führers im Klassenkampf aus den Reihen der Arbeiter herunterzuspielen. Ihnen allen werden wir mit der gleichen Kraft antworten, die er uns durch sein Beispiel hinterlassen hat.

Genosse Javier López Martinez lebt im Kampf!

Es lebe Comandante Rojo!

Ruhm und Ehre den Kombattanten des Volkes!

Wir wagen zu Kämpfen!

Wählt nicht, oranisiert euch und kämpft!

Mit Sol Rojo wird das Volk siegen!

Last die Arbeiter das Land regieren!

Wir veröffentlichen einige der Bilder, die die Genossen aus Ecuador mit uns zum 8. März geteilt haben. Die zu übersetzenden Erklärungen enden mit diesen Parolen:

Es leben die arbeitenden, ausgebeuteten und unterdrückten Frauen!

Es leben die rebellierenden, revolutionären und kommunistischen Frauen!

Es lebe die proletarische Führung der Bauernkämpfe!

Es lebe die Arbeiter-Bauern Allianz!

Es lebe die Volksfrauenbewegung!

Es lebe der Marxismus-Leninismus-Maoismus!

Ruhm und Ehre Genossin Lorenza Abimanay!

Ruhm und Ehre Genossin Norah!

Ruhm und Ehre Genossin Sandra!

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Diesen 8. März wurde von der FERP(Front der Revolutionären Studenten des Volkes) eine breite Agitations- und Propagandakampagne zum Anlass des Kampftages der Arbeiterinnen durchgeführt.

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In einer massiven Mobilisation sind Genossen in Kolumbien am 9. Februar auf die Straßen gegangen. Die kurzen Märsche und kämpferische Reden, Parolen und Lieder die von den Aktivisten gesungen und geschwungen wurden sprachen die Probleme der tiefsten und breitesten Massen an und zogen schnell eine große Menge an. Die Kürzungen für die ländlichen und städtischen Arbeiter bekämpfend mobilisierten die Genossen zur Verteidigung der grundlegenden Arbeiterrechte, wie die Erhöhung der Löhne, die Minderung der Lebenserhaltenskosten und billigere öffentliche Transportmittel.

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Vor fünf Jahren – am 21. Februar 2013 -  wurde der Gewerkschaftsaktivist Juan Pablo Jiménez auf dem Weg zu seiner Arbeit beim der Elektrotechnik-Unternehmen Azeta erschossen. Bereits kurz darauf kam es zu Protesten, da die polizeilichen Ermittlungen mehr und mehr im Sand verliefen. Am Ende präsentierte die Polizei einen 16 Jährigen als angeblichen Schützen, der Jiménez aus einer Entfernung von 1035 Metern mit einer 9mm Pistole erschossen haben soll. Eine fingierte Story, die weder seine Freunde, noch seine Familie und Mitaktivisten jemals geglaubt haben, zumal er am Tag unmittelbar nach seiner Ermordung an einem Treffen zur Denunzierung der anti-gewerkschaftlichen Tätigkeiten seiner Firma hätte teilnehmen sollen. In seinem Gedenken und Gerechtigkeit fordernd fand vergangene Woche in Chile eine kämpferische Demonstration statt.

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Wir möchten hier auf eine neue Nachrichtenplattform aus Lateinamerika aufmerksam machen. Der Titel der Seite lautet America Latina Roja, übersetzt etwa Rotes Lateinamerika. Auch wenn die Plattform Artikel auf Spanisch veröffentlicht, denken wir doch, das es gut ist, diese zu kennen.

http://www.al-roja.com/

 

 

Wir veröffentlichen hier eine deutsche Übersetzung der Erklärung der Strömung Rote Sonne Oaxaca:

Am 31. Januar, im Rahmen des landesweiten Streiks zu dem von der Nationalen Koordination der Bildungsarbeiter (Coordinadora Nacional de Trabajadores de la Educación – CNTE) aufgerufen wurde, nahmen die unabhängigen Gewerkschaften und verschiedene Organisationen des Volkes gemeinsam die Straßen in Oaxaca, um unsere Ablehnung der Politiken gegen das Volk des Regimes und seine Konterreformen auszudrücken.

Das Kontingent wurde durch die Gewerkschaften die der Vereinigenden Front von Oaxaca und Nationaler Unabhängiger Gewerkschaften (Frente Unificador de Sindicatos Independientes Oaxaqueños y Nacionales – FUSION) angeführt, von denen die Verteidigung des Kollektiven Arbeitsvertrages der Genossen der STEUABJO und die Verteidigung der Arbeitsquelle der Arbeiter von den verschiedenen Gewerkschaften des Gesundheitssektors unterstützt wurde.

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