Kategorie: Lateinamerika

( Straßenschlacht )

Am 30.04. kam es zu mehreren Demonstrationen und Aktionen in Honduras. Die Proteste richteten sich laut bürgerlichen Medien gegen die Reformpläne der Regierung, welche Massenentlassungen an Krankenhäusern und Schulen vorsahen, um Kredit vom Internationalen Währungsfond zu erhalten. In beiden Bereichen kam es zu Streiks.

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Am 7. September fand in Santa Lucía del Camino der 23. Kongress des Wirtschaftsverbands für Außenhandel, Investition und Technologie statt. Dieses Zusammentreffen internationaler Wirtschaftsdelegationen und Präsident Peña Nieto ist eine Schlag ins Gesicht gegen die bereits seit Monaten andauernden Massenproteste gegen die Sonderwirtschaftszonen in Oaxaca. Entsprechend heftig entwickelte sich der Kampf gegen das Zusammenkommen.

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Nach mehrwöchigen Protesten und militanten Auseinandersetzungen haben Bergarbeiter in Kolumbien Ende vergangenen Monats einen großen Sieg im Kampf gegen die Illegalisierung ihrer Arbeit durch das kanadische Bergbauunternehmen Gran Colombia Gold in Zusammenarbeit mit der kolumbianischen Regierung errungen. Trotz Einsatzes von Sonderkommandos für Aufstandsbekämpfung, Scharfschützen, Ausgangssperre und drei ermordeten Demonstranten konnten Staat und Unternehmen den gerechtfertigten Kampf der Arbeiter letztendlich nicht brechen und musste den Forderungen nachgeben.

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Am 29. März wurde in Chile erneut der Tag des jungen Kombattanten auf kämpferische Weise von der Jugend Santiagos begangen. Hunderte Jugendliche und Anwohner der ärmsten Viertel versammelten sich in Gedenken an all die von den Bullen und Militärs während Demos und  Aktionen ermordeten Jugendlichen und brachten ihren Zorn gegen die anhaltende Repression gegen alle fortschrittlichen Bewegungen zum Ausdruck.

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Seit elf Tagen kommt Mexiko nicht zur Ruhe. Die Wut der Massen gegen die am 1. Januar in Kraft getretene Spritpreiserhöhung ist groß. Für sie bedeutet es, dass die meisten Produkte des täglichen Lebens und der Nahverkehr noch teurer werden. Viele im Transportwesen Beschäftigte werden ihre ohnehin schon gering bezahlte Arbeit verlieren. Gegen diese Maßnahme der mexikanischen Regierung richten sich die seit Tagen anhaltenden und zum Teil sehr militant geführten Proteste an denen sich zehntausende Mexikaner beteiligen.

 

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Hunderttausende Demonstranten nahmen am 4. November an dem landesweiten Protest gegen das Rentensystem in Chile teil. Anlass ist die enorme und weiterhin steigende Altersarmut, der die Privatisierung des Rentensystem durch Pinochet 1980 vorangegangenen ist. Tausende kämpferische Demonstranten, insbesondere die Jugend, ergriffen die Initiative um im Rahmen der Proteste ihren Unmut über das ganze System Ausdruck zu verleihen.

 

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