Kategorie: Lateinamerika

( Besetzung )

Die Widersprüche in Ecuador spitzen sich weiter zu, genauso wir die Repression. Dies facht den Kampf des Volkes weiter an und führt zu mehr militanten Aktionen.

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Am 20. Juni erhielten 600 Arbeiter von PepsiCo in Vicente Lopez die Nachricht, dass ihr Werk von nun angeschlossen sein. Doch anstelle sich damit abzufinden, organisierten die Kollegen – gegen den Widerstand der Gewerkschaften – die Besetzung des Werks nur sechs Tage später. Ihre Forderung: Wiedereinstellung und -eröffnung des Werkes, welches bis dahin als Anlaufpunkt für diese Kampagne dienen sollte. Vergangene Woche wurde das Gelände von den Bullen überfallen, die unter dem kämpferischen Widerstand der Besetzer große Probleme hat das Gelände unter Kontrolle zu bringen.

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Am 12., 13. und 14. Juni jährte sich der heldenhafte Kampf der Landbesetzer von 1967 in  Cachoeirinha zum 50. mal. In Mitten der Militärdiktatur besetzten damals hunderte landlose und arme Bauern Ländereien um darauf leben und arbeiten zu können. Gegen den Angriff der Reaktion auf Befehl der Militärverwaltung im Dienste der Großgrundbesitzer verteidigten sich die Bauern über drei Tage. Um aus den Erfahrungen dieses historischen Kampfes zu lernen und sein Andenken hochzuhalten, organisierte die Liga der Armen Bauern vorletztes Wochenende eine Demonstration mit über hundert Teilnehmern.

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Seit 19 Tagen befinden sich die Angestellten der öffentlichen Gesundheitswesens in Oaxaca im Streik. Vorausgegangenen war die ungesetzliche Entlassung von über 100 Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes.

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Seit elf Tagen kommt Mexiko nicht zur Ruhe. Die Wut der Massen gegen die am 1. Januar in Kraft getretene Spritpreiserhöhung ist groß. Für sie bedeutet es, dass die meisten Produkte des täglichen Lebens und der Nahverkehr noch teurer werden. Viele im Transportwesen Beschäftigte werden ihre ohnehin schon gering bezahlte Arbeit verlieren. Gegen diese Maßnahme der mexikanischen Regierung richten sich die seit Tagen anhaltenden und zum Teil sehr militant geführten Proteste an denen sich zehntausende Mexikaner beteiligen.

 

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Die Universität der Kunst und Wissenschaft in Santiago de Chile soll geschlossen werden – so erklärte es die Bildungsministerin gestern gegenüber der Presse. Für Studenten und Professoren der Uni kam diese Nachricht aus heiterem Himmel. Noch in der Nacht wurde das Unigelände besetzt und großflächig Barrikaden gebaut um sich gegen den weiteren Ausverkauf öffentlicher Bildung zu wehren.

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Am 24. September zog eine Demonstration mit über 1000 Teilnehmern, hauptsächlich Studenten, denen sich Lehrer und Taxifahrer anschlossen, vom Hauptquartier der nationalen Bildungsverwaltung zum Parlament. Die Demonstration war eine Reaktion auf die Räumung des besagten Hauptquartiers durch die Polizei, die dabei unverhältnismäßige Gewalt gegen die Studenten, die es fünf Tage lang besetzt hielten, einsetzte. Die Besetzung war Teil der seit einiger Zeit anhaltenden Kämpfe um die Bildung in Uruguay, an denen auch Lehrergewerkschaften teilnahmen und durch Streiks und Demonstrationen unter anderem die Erhöhung der Gehälter forderten. Die Demonstration am 24. September entwickelte schnell Auseinandersetzungen mit den Bullen, die sich dabei zurückziehen mussten.
Der Staatssekretär des Landes zeigte bei seiner Beurteilung der Lage besondere Sorge dafür, dass die teilnehmenden Lehrer großenteils nicht auf die Lehrergewerkschaften hörten und sieht eine große Gefahr darin, dass die Gewerkschaften an Einfluss verlieren.

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