Kategorie: Lateinamerika

( Mexiko )

Wir dokumentieren hier eine Übersetzung einer Erklärung der Strömung Rote Sonne - Oaxaca

Hisst die Flagge von Rubén Jaramillo!
Ruben Jaramillo

Am 23. Mai 1962 wurde Rubén Jaramillo aus seinem Haus, was in der Gemeinde Tlalquitenango, Morelos liegt, entführt, zusammen mit seiner Frau Epifania (die schwanger war) und seinen drei Kindern Ricardo, Enrique und Filemón, sie wurden verschleppt von Mitgliedern der mexikanischen Armee in die Nähe von Xochialco, wo sie alle schlussendlich durch direkten Befehl der Landes und Bundesregierung ermordet wurden.

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Seit 19 Tagen befinden sich die Angestellten der öffentlichen Gesundheitswesens in Oaxaca im Streik. Vorausgegangenen war die ungesetzliche Entlassung von über 100 Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes.

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Wir dokumentieren hier eine Übersetzung der Mitteilung der Hauptversammlung der Binnizavölker im Kampf in San Blas Atempa, Oaxaca, Mexiko.
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Die Genossen aus Mexiko veröffentlichten in den letzten Tagen einige Erklärungen, die einen interessanten Einblick auf die Entwicklung der revolutionären Situation in Mexiko geben.

Darunter findet sich eine Warnung der Gemeinden von Puente Madera, Rancho Llano und Loma Bonita in Oaxaca. Sie bezieht sich auf den Aufruf der Behörden des alten Staates, sich zu einem „Dialog“ im Büro des Staatsanwalts in Tehuantepec einzufinden. Die Gemeinden erklären ihren Willen zu einem „Dialog“, jedoch auf ihrem Gebiet und nicht in den Gebäuden der Reaktion, sie rufen dazu auf, nicht zu diesem „Dialog“ zu gehen.

Eine Erklärungder Strömung Rote Sonne verurteilt den Mord von Killern an dem Genossen José Alberto Toledo, der am 8. April von der Polizei bei seiner Arbeit als Taxifahrer gestoppt wurde und später mit so schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, dass er starb. Der Genosse war Aktivist bei dem Widerstand gegen die hohen Tarife der Comisión Federal de Electricidad. Diese hatte ihm zuvor auch schon gedroht.
Bereits am 6. April wurde Benjamín Juárez José, Mitglied der Union of Indigenous Communities of the Northern Zone of the Isthmus (Vereinigung von indigenen Gemeinden in der Nordzone des Isthmus (Tehuantepec)) in Polizeigewahrsam totgeprügelt.

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Im folgenden Dokumentieren wir eine Übersetzung der Erklärung der mexikanischen Organisation Strom des Volkes „Sol Rojo“ anlässlich ihre gestrigen Aktionstages:

 

Warum marschiert Sol Rojo?

 

Weil seit Beginn der "neuen Regierung" vor 117 Tagen die gerechtfertigten Forderungen des Proletariats und des arbeitenden Volkes nicht erfüllt worden sind, während auf der anderen Seite die Repression des Staates der bürokratischen Komprador- und Großgrundbesitzerbourgeoisie in Absprache mit ihren oligarchischen und imperialistischen Herren weiter zugenommen hat, wie sich bei der Landenteignung und dem Aufzwingen der Mega Projekte gegen die ursprünglichen Völker und in den letzten Tagen in der Repression des vergangen 21. März gegen die demokratische Lehrerschaft der Sektion XXII der SNTE-CNTE [1] und der Koordination der Lehramtsreferendare im Bundesstaat Oaxaca gezeigt hat.

 

In diesem Sinne erfüllt unser Tag für Gerechtigkeit und Volksmacht die von unserer Landesversammlung am 8. Januar beschlossenen Parolen:

 

Weiter auf dem Weg der Massenmobilisierung, vom Kleinen zum Großen kommend, vom Wenigen zum Vielen, vom Speziellen zum Allgemeinen und vom Unmittelbaren und Fundamentalen, unsere Kräfte in den Dienst der Entwicklung unseres landesweiten Tag des Kampfes stellend!

 

Haltet den Marxismus-Leninismus-Maoismus als dritte und höchste Stufe des Marxismus hoch, setzt den Maoismus an die Spitze der revolutionären Bewegung in Aussicht auf die Macht!

 

Stärkt den Proletarischen Internationalismus in unseren Reihen und in unseren Kämpfen, insbesondere durch das Vorantreiben der Kampagne für die Verteidigung des Lebens, der Gesundheit und der Freiheit der kommunistischen Gefangenen in anderen Teilen der Welt, wie dem Vorsitzenden Gonzalo in Peru und dem Genossen Saibaba in Indien!

 

Das ist, warum wir hier sind mit unseren roten Fahnen mit der Sichel, dem Hammer und dem Roten Stern Sol Rojo's, die Klassiker des Marxismus-Leninismus-Maoismus hochhalten und betonen, dass wir weder von unseren Forderungen ablassen werden, noch werden wir sie aufgrund von Zuwendungen ändern oder uns auf fröhliche Fotos der Klassenversöhnung herablassen, wie es die Reformisten und Revisionisten jeder Couleur tun.

 

Befriedigt die gerechtfertigten Forderungen des Volkes!

Freiheit und Straffreiheit den politischen Gefangenen und Angeklagten!

Rückt die diejenigen, die verschwunden gelassen wurden, lebendig heraus!

Die Massaker werden gerächt werden!

Im Angesicht der faschistischen Repression des Staates ist die Rebellion gerechtfertigt!

 

Alles ist Blendwerk, außer der Macht!

Wir sind der Funke, der die Prärie entzündet!

Mit der Roten Sonne [2], wird das Volk siegen!

Auf das die Arbeiter das Land regieren!

 

Strom des Volkes „Sol Rojo

 

 

Anm. d. Übers.:

[1] Zwei Gewerkschaften aus dem Bildungsbereich

[2] Aus stilistischen Gründen wurde „Sol Rojo“ an dieser Stelle wörtlich übersetzt

 

Sol Rojo Tag des Kampfes 27.3. 2

 

Sol Rojo Tag des Kampfes 27.3. 4

 

Sol Rojo Tag des Kampfes 27.3. 6

 

Sol Rojo Tag des Kampfes 27.3. 3

 

Sol Rojo Tag des Kampfes 27.3. 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir dokumentieren hier eine inoffizielle Übersetzung einer Erklärung des Strom des Volkes „Rote Sonne“ aus Mexiko.

Des weiteren möchten wir auf die Veröffentlichung der Zeitung El Maoísta hinweisen, die auf Spanisch als PDF hier zu finden ist.

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Seit elf Tagen kommt Mexiko nicht zur Ruhe. Die Wut der Massen gegen die am 1. Januar in Kraft getretene Spritpreiserhöhung ist groß. Für sie bedeutet es, dass die meisten Produkte des täglichen Lebens und der Nahverkehr noch teurer werden. Viele im Transportwesen Beschäftigte werden ihre ohnehin schon gering bezahlte Arbeit verlieren. Gegen diese Maßnahme der mexikanischen Regierung richten sich die seit Tagen anhaltenden und zum Teil sehr militant geführten Proteste an denen sich zehntausende Mexikaner beteiligen.

 

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Im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca gab es am 19. Juni heftige Auseinandersetzungen zwischen der Polizei auf der einen Seite und Lehrern und örtlicher Bevölkerung auf der anderen Seite. Zuvor blockierten die Lehrer eine Autobahn, die durch die Stadt Nochixtlán führt. Grund für den schon lange andauernden Protest der Lehrer sind geplante Reformen im Bildungssystem, die Mitbestimmungsrechte der Lehrer scharf beschneiden würden und die Entlassung von 5000 Lehrern zur Folge hätten.

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Am 11. November griffen Bullen in Tixtla acht Busse an, in denen Studenten der Schule Ayotzinapas befanden. Videos von dem Angriff zeigen eine Hetzjagd, bei der Bullen während der Fahrt auf die Fensterscheiben einschlagen und Tränengas in die Busse schiessen.

Bei der Schule handelt es sich um eben jene Schule, deren Studenten im September 2014 von Bullen überfallen wurden, von denen weiterhin 43 vermisst sind.

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Schon im Vorfeld des 26. September wurden in verschiedenen Städten des Landes Aktionen durchgeführt, zusätzlich zu dem Hungerstreik einiger Eltern der Verschleppten, der am 23. September begann, wurde am 21. September bei einer Demonstration das Gebäude der Staatsanwaltschaft von Chilpancingo angegriffen, von einigen Demonstranten gestürmt und Brände gelegt, danach von weiteren Teilnehmern der Demonstration die Hauptstraße, die Acapulco und Mexiko-Stadt verbindet, blockiert, von anderen wurden 10 Fahrzeuge des Staates und von Konzernen übernommen, um damit in die Stadt Tixtla zu kommen, in der eine Ausbildungseinrichtung für Lehrer liegt.

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