Kategorie: Lateinamerika

( Mapuche )

Mindestens einmal jährlich organisieren die Genossen der FERP Volksunterstützungsbrigaden in die Gebiete der Mapuche. Doch das ganze ist kein touristisches Unterfangen bei dem einen Nachmittag mal durch Mapuche Gebiete gefahren wird: Große Delegationen von Sympathisanten, Massen und Aktivisten werden jedes Jahr mobilisiert um für längere Zeit aufs Land zu gehen und Seite an Seite mit den Mapuche zu leben, zu arbeiten und zu kämpfen. Wie in den letzten Jahren auch, haben die Genossen auch dieses Jahr wieder ein Video über die Arbeit der Volksunterstützungsbrigaden zusammengestellt.

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Wir publizieren eine deutsche Übersetzung eines Artikels der Zeitung El Pueblo aus Chile:

Ein kollektives Leben aufbauen: Stadtgemeinschaft Wenewen de Collipulli

wenewen1Im Stadtgebiet von Collipulli, der Region Neun, befindet sich die Landnahme der Wenewengemeinschaft auf einem Grundstück von Víctor Anguita. El Pueblo sprach mit Alexis Guajardo Levio und Zacarías Guajardo Martínez, Mitgliedern der Gemeinde, die uns erzählten, wie dieser Prozess des Aufbaus und des Kampfes war.

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Am vergangenen Samstag ermordete eine Spezialeinheit des argentinischen Staates den 21 Jahre alten Rafael Nahuel, der an einer Protestaktion der Mapuchegemeinschaft Winkul Mapu teilnahm. Zwei weitere Mapuche erlitten Schussverletzungen. Die Mapuche hatten zuvor ein Stück Land am Mascardi See in der Provinz Rio Negro besetzt, das einer staatlichen Nationalparkverwaltung gehört. Sie forderten Verhandlungen über die Rückgabe ihres Bodens.

rafael nahuelRafael Nahuel

Bereits am Donnerstag hatte die argentinischen Regierung daraufhin die Einheiten „Albatros“ und „GEOP“ entsandt. Die „Albatros“ ist eine Spezialeinheit, die eigentlich für den Küsten- und Gewässerschutz zuständig ist. Die „Grupo Especial de Operaciones Federales“ ist eine Einheit der Bundespolizei für die Aufstandsbekämpfung.

Am Samstag rückte die „Albatros“ erneut aus, um Mapuche anzugreifen, die erneut Barrikaden auf dem Gebiet errichteten. Es sollen laut Polizei etwa 10 bis 20 Personen angetroffen worden sein. Die Behauptung, dass die Mapuche mit Schusswaffen bewaffnet gewesen sein sollen wurde bis jetzt nicht bewiesen. In einem vierseitigen Papier wurden Berichte der Mörder Rafaels wiedergegeben, die versuchen den Schusswaffeneinsatz und den Mord zu rechtfertigen. Außerdem sein „in die Baumkronen geschossen“ worden.

mapuche transparent

Dass der argentinische Staat gegen Mapuche-Aktivisten auch zu Mord greift hatte sich bereits gezeigt als Anfang August Santiago Maldonado nach der Räumung einer Straßenblockade der Mapuche in der Provinz Chubut verschwunden war und 79 Tage später tot aufgefunden wurde.

In einer Erklärung schreibt die Winkul Mapu:

„Wir werden weiter Widerstand leisten und kämpfen, gegen den repressiven Apparat des usurpierenden und kapitalistischen Staates, der behauptet das Territorium unserer Vorfahren zu übernehmen.“

Wir publizieren hier ein Flugblatt des Internationalen Netzwerk zur Verteidigung der Mapuche:

Die Mapuche-Gemeinde von Tranguil kämpft gegen ein Wasserkraftwerkprojekt auf ihrem Land. Eine Aktivistin wurde in ihrem Haus leblos aufgefunden und ihr Ableben von der Staatsanwaltschaft als Selbstmord ad acta gelegt. Erst ein alternatives Gutachten bringt ans Licht, dass es kein Freitod gewesen sein kann. Macarena Valdés wurde ermordet!

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In den vergangenen Wochen waren die chilenische Polizei und die Regierung gezwungen, einen neuen Aufschwung militanter Demonstrationen, Agitation und Propaganda Aktionen und Sabotageakte zur Unterstützung des Kampfes des Mapuchevolkes einzuräumen. In einem so großem Maße, dass die Regierung trotz eines massiven Polizeieinsatzes mit dem Namen "Hurricane" erneut gezwungen war, einigen der aufgestellten Forderungen zuzustimmen.

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Im Mai und Juni kam es in mehreren Regionen Chiles zu massiven Angriffen der Bullen auf Gemeinden der Mapuche. Schulen wurden mit Tränengas beschossen, Jugendliche gekidnappt. Am 10. Juni wurden zwei junge Mapuche von der Reaktion ermordet. Dennoch: In ihren Deklarationen und auf der Straße zeigt das Volk der Mapuche, dass es sich von der Reaktion nicht einschüchtern lässt. Ihr überleben hängt vom Kampf ab.

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Am 1. April wurde in Asunción, der Hauptstadt Paraguays durch Demonstranten bei massiven Protesten der Kongress gestürmt. Auslöser war die Annahme einer Verfassungsänderung, die dem amtierenden Präsidenten eine weitere Wiederwahl ermöglicht. Bei den Protesten wurden mehrere Menschen durch Gummigeschosse verletzt. Im Kongress wurde nachdem dieser besetzt wurde Feuer gelegt, welches jedoch durch die Feuerwehr gelöscht werden konnte.
Paraguay Kongress

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Im Januar wurden in der chilenischen Region Arancuania von den ansässigen Großgrundbesitzern mehrere Feuer gelegt um die lokalen Mapuche-Gemeinden buchstäblich auszuräuchern. Unter dem Vorwand, das Feuer zu bekämpfen und "die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten" marschierte das Militär mit Hubschrauben und schweren Waffen in das Gebiet ein. Dabei wurden auch in Gemeinden wie die der Mapulwe einmarschiert, in deren Nähe nicht einmal Brände tobten. Anfang Februar fand deswegen eine Demonstration in Solidarität mit den Mapuche-Gemeinden und gegen die Militärintervention sowie die (Wald-)Großgrundbesitzer statt. Im folgenden Dokumentieren wir eine Übersetzung des in der Zeitung Das Volk erschienen Berichts von der Demonstration.

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Wir dokumentieren hier eine inoffizielle Übersetzung eines Berichts der Frente de Estudiantes Revolucionario y Popular (FERP) zu einer Demonstration am 27. Januar 2017.

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