Kategorie: Lateinamerika

( Bauern )

 

Am 24. Mai griffen 29 Bullen, darunter Mitglieder der Spezialpolizei für Agrarkonflikte und der Militärpolizei, unterstützt durch Paramilitärs ein Lager von Bauern nahe des Landgutes Santa Lúcia in der Gemeinde Pau D’Arco an, ermordeten 10 der dort lebenden Bauern und vertrieben den Rest. Ihr Verbrechen: Sich brachliegendes Land genommen zu haben, um darauf Leben und Arbeiten zu können. Einen Monat nach dem Massaker fand nun eine kämpferische Demonstration und eine Neubesetzung des Landes statt.

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In einem koordinierten Schlag gegen landbesetzende Bauern wurden vor elf Tagen über 800 Bauern in Venezuelas Bundesstaat Barina Zwangsvertrieben. Dieser erneute Angriff auf die arme ländliche Bevölkerung zeigt die Scheinheiligkeit aller angeblichen Programme der Landreform und Umverteilung, der sich die venezolanische Regierung immer wieder rühmt. Auch wenn jetzt die Verantwortung für die Aktion auf allen höheren Regierungsebenen konsequent abgestritten wird, handelt es sich doch um weit mehr als einen untypischen Einzelfall.

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Anfang Februar wurde César Arias festgenommen. Als Angehöriger der indigenen Guaraní-Volkes wird ihm vorgeworfen illegal Land besetzt und willkürlich Menschen bedroht zu haben. Jetzt wurde er freigelassen, denn sein Fall drohte zu einem massiven Bezugspunkt für die Mobilisierung der armen Bauern im Norden Argentiniens zu werden.

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Trotz Umzingelungskampagne der indigenen Gemeinden, großangelegten Überfällen, zahlreichen Festnahmen und Maschinengewehrbeschuss aus der Luft dehnt er sich aus, der Widerstand in Ecuador. Nach koordinierten Angriffen auf das Bergbauprojekt des chinesischen Konzerns Explorcobres S.A mit dem Ziel das 15.000 Hektar Land zurück zu erobern, wurden jetzt, kurz vor Weihnachten, 11 Soldaten zwecks Verhör von Bauern festgenommen.

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Vorletztes Wochenende kam es im Süden Ecuadors zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Militär und indigener Bevölkerung. Am 22. November eskalierte das Militär die Situation in mehreren Dörfern und Siedlungen in die es mit einem enormen Aufgebot einmarschierte und mindestens zwei Dorfbewohner ermordete. Diesem konterrevolutionären Gegenangriff war der Versuch vorausgegangen, die Baustelle eines nahegelegenen, sich in aufbaubefindlichen Bergbauprojekts zu stürmen. Von dessen Land waren die Shuar erst im August vertrieben worden.

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