Kategorie: Lateinamerika

( Protest )

Wir dokumentieren hier eine inoffizielle Übersetzung eines Artikels vom 5. September von Analysis y Opinión aus Bolivien:

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Mobilisierung der Frauen von Achacachi die den Rücktritt des Bürgermeisters, die Freilassung ihrer Führer und die Untersuchung der Rolle des Ombudsmann im Konflikt fordern.

Der Konflikt in Achacachi, wiederbelebt durch den Befehl den hauptsächlichen lokalen Führer Esnor Condori und zwei andere Lehrer ins Gefängnis zu schicken, hat eine Solidarität von diversen sozialen und öffentlichen Sektoren erzeugt sowie die Regierung von Evo Morales sehr in Misskredit gebracht, der entschlossen ist seinen korrupten Bürgermeister mit der Komplizenschaft von anderen Behörden zu verteidigen.

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Im Juli und September letzten Jahres beteiligten sich etwa eine Millionen Chilenen an den Demonstrationen gegen das privatisierte Rentensystem von dem vor allem die Verwaltungsgesellschaften für Pensionsfonds (AFPs) profitieren. Die Wut gipfelte in stundenlangen Straßenschlachten in denen die Polizei aus ganzen Vierteln vertrieben wurde. Vergangenen Monat organisierten Genossen am Jubiläum der ersten großen Proteste eine Spontandemo durch Santiago um auf die anhaltend schlechte Situation aufmerksam zu machen.

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Tausende Menschen des bolivianischen Verwaltungsbezirks La Paz beteiligen sich seit Tagen an Protesten gegen den amtierenden Bürgermeister der Region, Edgar Ramos. Bereits Anfang des Jahres kam es zu großen Protesten nach dem das Ausmaß an Veruntreuung und Korruption des Repräsentanten der bolivianischen Regierungspartei "Movimento al socialismo" von Präsident Morales ans Licht gekommen war.

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Am 29. März wurde in Chile erneut der Tag des jungen Kombattanten auf kämpferische Weise von der Jugend Santiagos begangen. Hunderte Jugendliche und Anwohner der ärmsten Viertel versammelten sich in Gedenken an all die von den Bullen und Militärs während Demos und  Aktionen ermordeten Jugendlichen und brachten ihren Zorn gegen die anhaltende Repression gegen alle fortschrittlichen Bewegungen zum Ausdruck.

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Nach massivem Protest der indigenen Bevölkerung wurde Anfang Januar der Bau eines gigantischen hydroelektrischen Komplexes in einer der ärmsten Provinzen Guatemalas, Alta Verapaz, vom Staat temporär auf Eis gelegt. Nachdem das für den Bau verantwortliche nationale Bauunternehmen, eine Tocher der Grupo ACS, davon zunächst unbeirrt weitermachte, konnte durch weitere Proteste und Blockaden auch hier der endgültige Baustopp erzwungen werden. In den vergangen Tagen fanden vor den Einrichtungen der Justiz nahe des Cahabón erneut Kundegebungen und Demos statt, um das Projekt ein für alle mal zu begraben.

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Aus einem Hinterhalt angeschossen, anschließend von den Polizei gefoltert und dann zum sterben zurückgelassen – so wurde Sebastián Alonso Juan vor einer Woche durch die Reaktion ermordet. Zusammen mit 2.000 anderen Teilnehmer beteiligte auch er sich an einem Protestmarsch gegen ein Wasserkraftwerk. Dieses endete in einem Blutbad als Maskierte die Demonstration aus dem Hinterhalt beschossen.

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In Brasilien häufen sich Aktionen und Massenmobilisierungen des brasilianischen Volkes immer weiter. Am 11. November errichteten Jugendliche in der Stadt Campinas auf einer der Hauptautobahnen der Region eine Barrikade mit brennenden Reifen und blockierten den Verkehr. In anderen Teilen der Stadt waren insgesamt über 300 Studenten an diesem Tag an Aktionen beteiligt, die auch den Verkehr auf den wichtigsten Verkehrsstraßen der Stadt blockierten. Der Protest an dem sich unter anderen die Kommandos der besetzten Schulen und die Rote Einheit (Unidade Vermelha) beteiligten, richtete sich gegen die aktuellen Sparmaßnahmen der brasilianischen Regierung (bezeichnet als PEC 241/55). Neben vielen anderen öffentlichen Sektoren sind auch die Schulen und Universitäten von diesen Maßnahmen stark getroffen, so bekommen z.B. die Kinder an manchen Schulen keine Mahlzeiten mehr in den Pausen. Aus diesem Grund sind zur Zeit viele Schulen und Universitäten in verschiedenen brasilianischen Städten von SChülern und Studenten besetzt. Da der Verkehr blockiert war, war es für die Bullen schwer an die betroffenen Orte zu gelangen, als sie dann eintraf hatten sich die Teilnehmer an den Aktionen bereits verstreut.

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Am 13. August gab es in Lima, der Hauptstadt Perus eine Großdemonstration gegen Gewalt an Frauen. Unmittelbarer Auslöser zur Demonstration waren zwei lächerliche Gerichtsurteile gegen Männer, die ihre Freundinnen schwer misshandelten. Anfang August wurde ein weiterer Fall bekannt, bei dem eine Frau von ihrem Mann mit einem Ziegelstein halbtot geschlagen wurde, weil sie nicht so gekocht hatte, wie es ihm passt.

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